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	<title>Readers Edition</title>
	<link>http://www.readers-edition.de</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:07:42 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Videodiskussion auf politik.de: Heute Ingrid Nestle zum Netzausbau</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicole oppelt</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
	<category>Internetkultur</category>
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		<description><![CDATA[  &#8220;Ich m&#246;chte gerne so schnell wie m&#246;glich auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen&#8221;, beginnt Ingrid Nestle die heute er&#246;ffnete neue Videodiskussions-Runde in der StudiVZ-Gruppe &#8220;Kontrovers&#8221; von politik.de. Die Gr&#252;nen-Politikerin spricht &#252;ber die verschiedenen M&#246;glichkeiten, die sich hier anbieten und nat&#252;rlich dar&#252;ber, wie der Stromnetzausbau intelligent vonstatten gehen kann. Die junge Frau mahnt, schon jetzt [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> &#8220;Ich m&#246;chte gerne so schnell wie m&#246;glich auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen&#8221;, beginnt Ingrid Nestle die heute er&#246;ffnete neue Videodiskussions-Runde in der StudiVZ-Gruppe &#8220;<a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/0744e43012fb3a68">Kontrovers</a>&#8221; von <a href="http://www.politik.de/">politik.de</a>. Die Gr&#252;nen-Politikerin spricht &#252;ber die verschiedenen M&#246;glichkeiten, die sich hier anbieten und nat&#252;rlich dar&#252;ber, wie der Stromnetzausbau intelligent vonstatten gehen kann. Die junge Frau mahnt, schon jetzt gehe viel zu viel verloren. Im Gro&#223;en wie im Kleinen m&#252;sse sich noch einiges tun, um nicht nur ihr Wunschziel m&#246;glichst bald zu erreichen.</p>
<p>Nach Carl-Ludwig Thiele (FDP), Swen Schulz (SPD) oder auch J&#252;rgen Trittin, sind nicht nur die mehr als 800 Gruppenmitglieder aufgefordert, auf ein Neues zu diskutieren. &#8220;Findest Du ihre Argumente &#252;berzeugend? Oder ist das alles Mumpitz? Woher soll der Strom aus Deiner Steckdose kommen?&#8221; Redet  Ingrid Nestle um den hei&#223;en Brei oder ist sie mit ihren Statements konkret genug? Mehr alss 220 Beitr&#228;ge hat etwa die Debatte rund um eine gerechte Verg&#252;tung von Praktika nach sich gezogen. Man darf demnach gespannt sein, inwieweit sich die jungen Leute auch von dieser Dame angeregt f&#252;hlen&#8230;<br />
<object width="425" height="344"><br />
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ia6x7vEYdAc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param>
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<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Ia6x7vEYdAc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object>
</p>
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		<title>Buchtipp: Genussreich</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leporello</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[Essen sollte mehr sein als sich zu ern&#228;hren. F&#252;r eine neue Genusskultur setzt sich beispielsweise die Organisation Slow Food seit Jahren ein. Um das weite Thema der Geschmackswelten greifbarer zu machen und Parameter f&#252;r das eigene Geschmacksempfinden aufzustellen, hat der Deutsche Landwirtschaftsgesellschafts Verlag ein Buch herausgebracht, das die Grundlagen der Lebensmittelsensorik umfassend erl&#228;utert.
Namhafte Fachleute erkl&#228;ren [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/6988.JPG" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Essen sollte mehr sein als sich zu ern&#228;hren. F&#252;r eine neue Genusskultur setzt sich beispielsweise die Organisation Slow Food seit Jahren ein. Um das weite Thema der Geschmackswelten greifbarer zu machen und Parameter f&#252;r das eigene Geschmacksempfinden aufzustellen, hat der Deutsche Landwirtschaftsgesellschafts Verlag ein Buch herausgebracht, das die Grundlagen der Lebensmittelsensorik umfassend erl&#228;utert.</p>
<p>Namhafte Fachleute erkl&#228;ren auf 244 Seiten anschaulich und zugleich wissenschaftlich solide alle wesentlichen Prinzipien und Hintergr&#252;nde der Sinnenpr&#252;fung. Neben den biologischen Grundlagen der Sinneswahrnehmung werden die sensorischen Methoden anhand von verschiedenen Beispielen anwendungsorientiert dargestellt. Der kulinarische und kulturgeschichtliche Aspekt des Genie&#223;ens rundet das informative Werk gelungen ab und stimmt auf eine kulinarische Entdeckungsreise jenseits des gewohnten Tellerrandes ein.</p>
<p>Goetz Hildebrandt (Hg.): Geschmackswelten, 244 Seiten, DLG Verlag 2008, 29,90 Euro
</p>
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		<title>&#8220;Morgen steht das Internet f&#252;r eine Minute still!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 12:49:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Readers Edition</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Internetkultur</category>
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		<description><![CDATA[KWICK! Community ruft auf zur virtuellen Schweigeminute
Morgen, am 11. M&#228;rz 2010, j&#228;hrt sich zum ersten Mal der Tag, an dem 15 unschuldige Menschen beim Amoklauf von Winnenden ihr Leben lie&#223;en. Der Tag, der einen unausl&#246;schlichen Schatten auf das Leben einer ganzen Region geworfen hat. Am 11. M&#228;rz wird das Grauen von damals wieder ein St&#252;ckchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KWICK! Community ruft auf zur virtuellen Schweigeminute</p>
<p></strong>Morgen, am 11. M&#228;rz 2010, j&#228;hrt sich zum ersten Mal der Tag, an dem 15 unschuldige Menschen beim <a href="https://www.readers-edition.de/2009/03/11/drama-in-winnenden-mindestens-zehn-tote-bei-amoklauf">Amoklauf von Winnenden</a> ihr Leben lie&#223;en. Der Tag, der einen unausl&#246;schlichen Schatten auf das Leben einer ganzen Region geworfen hat. Am 11. M&#228;rz wird das Grauen von damals wieder ein St&#252;ckchen greifbarer. In Gedenken der Opfer des Amoklaufs ruft KWICK! deshalb zu einer virtuellen Schweigeminute auf.</p>
<p>Am morgigen Donnerstag gegen 9.33 Uhr werden die Glocken l&#228;uten. Ministerpr&#228;sident Stefan Mappus (CDU) hat Trauerbeflaggung in ganz Baden W&#252;rttemberg angeordnet. Das Grauen, welches immer noch auf dem beschaulichen Winnenden lastet, wird wieder sichtbar. Ein Jahr ist morgen vergangen. Ein Jahr, in dem Freunde, Bekannte und Mitsch&#252;ler versucht haben zu begreifen, was passiert ist. Ein Jahr in dem versucht wurde, die aufkommende Trauer zu bew&#228;ltigen.</p>
<p>Auch die KWICK! Community besch&#228;ftigt die grausame und sinnlose Tat unver&#228;ndert. Viele der Opfer waren hier Mitglied. Bis heute hinterlassen Mitsch&#252;ler, Freunde und Bekannte Kondolenzgr&#252;&#223;e in G&#228;steb&#252;chern, Foren und eigens daf&#252;r eingerichteten Gruppen. Virtuelle Trauerbew&#228;ltigung spielt eine immer wichtigere Rolle - vor allem bei Jugendlichen. Rund 10.000 Mitglieder treffen sich regelm&#228;&#223;ig auf KWICK! allein in der Gruppe &#8220;Amoklauf Winnenden&#8221;, um miteinander zu sprechen, ihr Beileid auszudr&#252;cken oder selbst gestaltete Fotos zu hinterlassen Es ist KWICK! daher wichtig, diesen Tag nicht unbeachtet verstreichen zu lassen.</p>
<p>Das gesamte Team der KWICK! Community ruft deshalb Morgen, am 11. M&#228;rz 2010 um 12 Uhr dazu auf, eine &#8220;virtuelle Schweigeminute&#8221; einzulegen.</p>
<p><strong>Was bedeutet &#8220;Schweigeminute&#8221; in der virtuellen Welt?</strong></p>
<p>Halte kurz inne, nimm die Finger von der Tastatur, verschicke eine Minute lang keine E-Mails, keine Messages, keine Tweets. Denke eine Minute dar&#252;ber nach, wie Du ganz pers&#246;nlich dazu beitragen kannst, dass solche sinnlose Gewalt in unserer Gesellschaft keinen Platz findet.</p>
<p>Weitere Informationen zu KWICK! unter: <a href="http://www.kwick.de/">www.kwick.de</a></p>
<p><!--[if !supportLineBreakNewLine]--><br />
<!--[endif]-->
</p>
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		<title>Freizeittipp: Regionalit&#228;t trumpft</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/10/freizeittipp-regionalitaet-trumpft/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leporello</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Feinschmeckermesse lockt am 13. und 14. M&#228;rz zum sechsten Mal nach Iphofen
Erdbeeren zu Weihnachten, Trauben im Fr&#252;hling - die Globalisierung macht fast alles m&#246;glich. Seit Kontinente per Schiff und Flugzeug zusammengewachsen sind, bleibt kaum ein Kundenwunsch unerf&#252;llbar. Zwar sieht man den Produkten in der Regel ihre Reise um die Welt nicht an, denn oft mussten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/mestr.jpg" /></dt>
<dd>Obst von unterfr&#228;nkischen Streuobstwiesen liefert als Saft frisch gepresst oder weiterverarbeitet als Wein und Spirituosen echte Geschmackserlebnisse. Photo: neugebauer</dd>
</dl>
<p><strong>Feinschmeckermesse lockt am 13. und 14. M&#228;rz zum sechsten Mal nach Iphofen</strong></p>
<p>Erdbeeren zu Weihnachten, Trauben im Fr&#252;hling - die Globalisierung macht fast alles m&#246;glich. Seit Kontinente per Schiff und Flugzeug zusammengewachsen sind, bleibt kaum ein Kundenwunsch unerf&#252;llbar. Zwar sieht man den Produkten in der Regel ihre Reise um die Welt nicht an, denn oft mussten sie unreif geerntet im Frachtraum ihren Geschmack erst noch entwickeln, aber haben sie tats&#228;chlich den Geschmack, den sie haben k&#246;nnten?</p>
<p>In Zeiten regelm&#228;&#223;iger Lebensmittelskandale ist das Bewusstsein f&#252;r gesundes, schmackhaftes Essen gewachsen. F&#252;r viele Menschen ist das t&#228;gliche Essen mehr als nur eine notwenige Nahrungsaufnahme, um alle Bed&#252;rfnisse zu erf&#252;llen. Immer mehr Konsumenten fragen sich “Woher kommt das, was ich esse und wie wurde es verarbeitet? Um jene Geschmacksfragen dreht sich auch die mittlerweile sechste Feinschmeckermesse in Iphofen unter dem Motto “Das Land - Der Wein - Die K&#252;che”. In der Karl-Knauf-Halle finden sich am 13. und 14. M&#228;rz &#252;ber 30 Direktvermarkter zusammen, die sich nicht nur mit ihrer Heimat identifizieren und den regionalen Aspekt aus &#220;berzeugung leben. Sie stehen f&#252;r die Qualit&#228;t ihrer hochwertigen fr&#228;nkischen Produkte ein, die zum gro&#223;en Teil noch mit Handeinsatz hergestellt werden. Bei der Verkostung zahlreicher Proben kommt man mit ihnen schnell ins Gespr&#228;ch und kann viel &#252;ber die Rohprodukte sowie &#252;ber deren oft aufwendige Weiterverarbeitung erfahren.</p>
<p><strong>Genusswerkst&#228;tten und Showk&#252;che</strong></p>
<p>Neben altbekannten Direktvermarktern, die neue Produkte vorstellen, werden auch neue zu finden sein wie beispielsweise ein Produzent von fr&#228;nkischem Traubenkern&#246;l, eine fr&#228;nkische Kaffeer&#246;sterei sowie eine Genie&#223;er-Manufaktur, die unter anderem Chilis und Pestos aus fr&#228;nkischen Produkten herstellt. Neben der Genussvereinigung “Slow Food”, die mit einem Stand vertreten sein wird und spannende Genusswerkst&#228;tten zum Thema “K&#228;se” anbietet, wird auf der Showb&#252;hne unter der Moderation von Irina Hanft und J&#252;rgen Gl&#228;ser vom Bayerischen Rundfunk erstmals eine Showk&#252;che zu finden sein, die bestimmt so manches Kochgeheimnis l&#252;ftet.</p>
<p>Neben den Direktvermarktern in der Halle l&#228;dt die Vinothek Iphofen am Kirchplatz zum Verkosten zahlreicher edler Tropfen aus den Weinbergen von &#252;ber 20 lokalen Winzern ein. Im Ausschank sind moderne Sommerweine, Fr&#228;nkische Klassiker sowie Premiumweine. Wer sich von frischen fr&#228;nkischen Produkten mit Raffinesse und K&#246;nnen zubereitet gleich vor Ort &#252;berzeugen m&#246;chte, bevor er selbst zu Pfanne und Topf greift, dem bieten sich bei den Iph&#246;fer Wirten abwechslungsreiche M&#246;glichkeiten zum besonderen Gaumenschmaus.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die h&#228;ssliche Fratze der Armut</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/10/die-haessliche-fratze-der-armut/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Internetkultur</category>
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		<description><![CDATA[Die Lage ist prek&#228;r, der Hunger alleweil zu Gast. Nachdem das Deutsche Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung in einer neuen Studie herausgefunden hat, dass in Deutschland viel mehr Menschen als bisher gedacht von Armut bedroht sind, finden sich schlagartig auch Mitb&#252;rger unter den Marginalisierten und benachteiligten, die bisher gedacht hatten, sie seien immun gegen das schleichende Gift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage ist prek&#228;r, der Hunger alleweil zu Gast. Nachdem das Deutsche Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/02/weniger-wie-immer-mehr.html">in einer neuen Studie herausgefunden hat,</a> dass in Deutschland viel mehr Menschen als bisher gedacht von Armut bedroht sind, finden sich schlagartig auch Mitb&#252;rger unter den Marginalisierten und benachteiligten, die bisher gedacht hatten, sie seien immun gegen das schleichende <a href="http://opponent.de/2010/02/ein-armutsopfer-packt-aus/">Gift des Kapitalismus.</a></p>
<p><a href="http://gehirnschluckauf.wordpress.com/">Daniel Drungels</a> ist einer davon, ein armes W&#252;rstchen, das unter seiner Lage leidet, seit er von ihr erfahren hat. Im Un terschied zu vielen anderen aber hat Dungels sich entschlossen, nicht l&#228;nger zu schweigen, sondern sein Schicksal &#246;ffentlich zu machen. Herausgekommen ist ein ersch&#252;tterndes Zeugnis &#252;ber die allt&#228;glich menschenverachtende Realit&#228;t des Neoliberalismus in Deutschland, ein packendes Dokument aus einer Zeit des ungehemmten Turbokapitalismus, der seelenzerst&#246;renden Globalisierung und des von den Verh&#228;ltnissen erzwungenen Duldens himmelschreiender Ungerechtigkeit. Die h&#228;ssliche Fratze der Armut, sie hat keinen Markennamen, sie kennt kein Pardon. Wir m&#252;ssen dennoch den Mut haben, ihr ins Gesicht zu schauen.<br />
<object width="425" height="344"><br />
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RhbQLPSwFR0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RhbQLPSwFR0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object><br />
Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/03/die-haliche-fratze-der-armut.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pr&#228;sentation des CERN-Thrillers &#8220;Sekunde Null. Das Urknall-Experiment&#8221; zur Leipziger Buchmesse</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/10/praesentation-des-cern-thrillers-sekunde-null-das-urknall-experiment-zur-leipziger-buchmesse/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Readers Edition</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[Rechtzeitig zur Er&#246;ffnung der Leipziger Buchmesse am 18. M&#228;rz 2010 erscheint der CERN-Thriller &#8220;Sekunde Null. Das Urknall-Experiment&#8221; in einer aktualisierten Neuauflage in der Edition BoD, die von Vito von Eichborn herausgegeben wird. Vorgestellt wird das Werk in Halle 3 am Stand D200 der BoD GmbH.
Der Untertitel &#8220;Wird das Schwarze Loch von Genf die Erde verschlingen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/Sekunde-Null_Edition.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Rechtzeitig zur Er&#246;ffnung der Leipziger Buchmesse am 18. M&#228;rz 2010 erscheint der CERN-Thriller &#8220;Sekunde Null. Das Urknall-Experiment&#8221; in einer aktualisierten Neuauflage in der Edition BoD, die von Vito von Eichborn herausgegeben wird. Vorgestellt wird das Werk in Halle 3 am Stand D200 der BoD GmbH.</p>
<p>Der Untertitel &#8220;Wird das Schwarze Loch von Genf die Erde verschlingen? Ein Real-Thriller &#252;ber die H&#246;llenmaschine am CERN&#8221; zeigt, worum es in dem Buch geht. Am CERN in Genf ist vor wenigen Tagen der Teilchenbeschleuniger LHC nach Wartungsarbeiten erneut in Betrieb genommen worden. Bereits in K&#252;rze sollen Teilchen mit einer bis dato unerreichten Energie von 7 TeV gezielt zur Kollision gebracht werden. Das Risiko, dass hierbei ein nicht mehr beherrschbares Schwarzes Loch entsteht, betr&#228;gt nach den Aussagen unabh&#228;ngiger Wissenschaftler rund 15 Prozent. Unabh&#228;ngige Wissenschaftler fordern, dass von einer unabh&#228;ngigen Expertenkommission eine belastbare Sicherheitsstudie erstellt wird. Doch das CERN weigert sich hartn&#228;ckig. Warum? Hat es mit der Manipulation eines intern erstellten Sicherheitsreports zu tun?</p>
<p>Im Februar 2010 war das Forschungszentrum deswegen in die Schlagzeilen geraten. Einer der Verfasser der Studie hatte ausgepackt und einger&#228;umt, dass das Ergebnis dieses Reports von vornherein festgestanden habe.</p>
<p>Vor dem Hintergrund dieses in der internationalen Forschung bisher einmaligen Skandals und den m&#246;glichen Konsequenzen eines aus dem Ruder gelaufenen Experiments hat der langj&#228;hrige Max-Planck-Wissenschaftler und Publizist Dr. Rolf Frob&#246;se das Buch &#8220;Sekunde Null. Das Urknall-Experiment&#8221; verfasst. Darin warnt er eindringlich vor einem gef&#228;hrlichen Spiel mit dem Feuer. Die in dem Real-Thriller beschriebenen Personen sind fiktiv. Doch die Story basiert – leider! – auf einem wahren Hintergrund.</p>
<p><em>Daten zum Buch:  Autor Rolf Frob&#246;se, Herausgeber Vito von Eichborn:</em></p>
<p>Titel: &#8220;Sekunde Null. Das Urknall-Experiment. Wird das Schwarze Loch von Genf die Erde verschlingen? Ein Real-Thriller &#252;ber die H&#246;llenmaschine am CERN&#8221;, Edition BoD, Norderstedt, M&#228;rz 2010.  Umfang: 144 Seiten, Preis: EUR 16.50. ISBN: 3839156130</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Sekunde-Null-Urknall-Experiment-Real-Thriller-H%C3%B6llenmaschine/dp/3839156130/ref=sr_1_13?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1268208387&#038;sr=1-13">Link zu Amazon</a><u></u>
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BaFin-Urteil: Ein Sieg f&#252;r die Transparenz?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/10/bafin-urteil-ein-sieg-fuer-die-transparenz/</link>
		<comments>http://www.readers-edition.de/2010/03/10/bafin-urteil-ein-sieg-fuer-die-transparenz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Erber</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Wirtschaft</category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.readers-edition.de/2010/03/10/bafin-urteil-ein-sieg-fuer-die-transparenz/</guid>
		<description><![CDATA[Die BaFin ist aufgrund einer letztinstanzlichen Entscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofs gezwungen worden, den Richtern eines gegen eine Bank anh&#228;ngigen Verfahrens Akteneinsicht zu gew&#228;hren. Der Kl&#228;ger wollte wegen missgl&#252;ckter Spekulationsgesch&#228;fte seiner Bank diese auf Schadensersatz verklagen. Diese Akteneinsicht war zuvor dem Kl&#228;ger (Az.: 6A 1648/08) von der BaFin verweigert worden.[1]
Der Kl&#228;ger berief sich auf das Informationsfreiheitsgesetz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die BaFin ist aufgrund einer letztinstanzlichen Entscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofs gezwungen worden, den Richtern eines gegen eine Bank anh&#228;ngigen Verfahrens Akteneinsicht zu gew&#228;hren. Der Kl&#228;ger wollte wegen missgl&#252;ckter Spekulationsgesch&#228;fte seiner Bank diese auf Schadensersatz verklagen. Diese Akteneinsicht war zuvor dem Kl&#228;ger (Az.: 6A 1648/08) von der BaFin verweigert worden.[1]</p>
<p>Der Kl&#228;ger berief sich auf das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz">Informationsfreiheitsgesetz</a>, die BaFin wollte hingegen wegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebs-_und_Gesch%C3%A4ftsgeheimnis">Betriebs- und Gesch&#228;ftsgeheimnissen</a> diese Einsicht verwehren. Damit obliegt es jetzt dem Richter des Verfahrens zu pr&#252;fen, ob der von der BaFin erhobene Rechtsgrund stichhaltig ist.</p>
<p><strong>Transparenz vor Geheimhaltung</strong></p>
<p>Der Streit um die Schutzw&#252;rdigkeit von Akten von Bundesbeh&#246;rden erlebt daher einen erneuten H&#246;hepunkt. Unter dem Hinweis des Bankgeheimnisses wurde bereits im vergangenen Jahr versucht, die BaFin und die Bundesbank vom <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/category/behoerde/bafin/">Informationsfreiheitsgesetz </a>auszunehmen. Sollte der Rechtsstreit jetzt in diesem Fall nicht beendet werden k&#246;nnen, dann k&#246;nnte es vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu einer Kl&#228;rung dessen kommen, was Betriebs- und Gesch&#228;ftsgeheimnisse sind und was nicht. Eine blo&#223;e Behauptung von Unternehmen oder Beh&#246;rden w&#252;rde damit nicht mehr ausreichen, denn diese m&#252;sste zumindest einer richterlichen Pr&#252;fung durch Akteneinsicht standhalten. &#196;u&#223;erst unangenehm.</p>
<p>[1] FTD: Gericht will Zugang zu BaFin-Akten, Meldung in der Print-Ausgabe der Financial Times Deutschland  vom 10. M&#228;rz 2010.
</p>
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		<title>SPD k&#228;mpft f&#252;r soziale Gerechtigkeit bei Bundestags-Abgeordneten und deren Mitarbeiter</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Klamm Sabaot</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
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		<description><![CDATA[Erh&#246;hung der Mitarbeiter-Pauschale um 2000 Euro monatlich  geplant 
Gute Nachrichten f&#252;r die Bundestagsabgeordneten  und deren Mitarbeiter. Die SPD k&#228;mpft f&#252;r soziale Gerechtigkeit und  plant die monatliche Mitarbeiter-Pauschale um 2000 Euro monatlich  anzuheben. Damit k&#246;nnte es m&#246;glich sein viele der entlassenen  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der SPD, die nach der Bundestagswahl im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erh&#246;hung der Mitarbeiter-Pauschale um 2000 Euro monatlich  geplant </strong></p>
<p>Gute Nachrichten f&#252;r die Bundestagsabgeordneten  und deren Mitarbeiter. Die SPD k&#228;mpft f&#252;r soziale Gerechtigkeit und  plant die monatliche Mitarbeiter-Pauschale um 2000 Euro monatlich  anzuheben. Damit k&#246;nnte es m&#246;glich sein viele der entlassenen  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der SPD, die nach der Bundestagswahl im  September 2009 gehen mussten wieder einzustellen.Nach der Bundestags-Wahl im September 2009 verloren viele  Bundestags-Abgeordnete ihr Mandat. In der Folge mussten die  SPD-Abgeordneten auch ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entlassen.</p>
<p>Die Haush&#228;lter der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)  forderten urspr&#252;nglich eine Erh&#246;hung um 3000 Euro im Monat. Die  Entscheidung sollte am Wochenende  (6. / 7. M&#228;rz 2010) getroffen werden.</p>
<p>Zur Zeit erhalten Abgeordnete des Bundestags 16.712 Euro im Monat, um  B&#252;roleiter, Sekret&#228;rinnen und weitere Mitarbeiter zu bezahlen  (monatliche Gesamtkosten rund 10,2 Millionen Euro, j&#228;hrliche  Gesamt-Kosten rund 122,9 Millionen Euro). Bei einer Erh&#246;hung von 2000  Euro im Monat entstehen  bei den Ausgaben des Bundes eine gesch&#228;tzte  j&#228;hrliche Kosten-Erh&#246;hung von rund 15 Millionen Euro pro Jahr.</p>
<p>Die SPD hat ihren Plan f&#252;r die Erh&#246;hung von monatlichen  Mitarbeiter-Pauschalen am 1. M&#228;rz  2010 in den Haushaltsberatungen  unterbreitet. Das urspr&#252;ngliche Ziel war eine Erh&#246;hung von 3000 Euro im  Monat f&#252;r die Bundestagsabgeordneten zu erhalten. Die Abgeordneten des  Bundestags besch&#228;ftigen zwischen vier und f&#252;nf Angestellte.</p>
<p>Mit einer Erh&#246;hung k&#246;nnte die Wieder-Einstellung der nach der  Bundestags-Wahl 2009 entlassenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen  m&#246;glich sein.</p>
<p>Die Arbeits-Belastungen f&#252;r Bundestags-Abgeordnete in Berlin und  deren Mitarbeiter im Bundestag sind enorm. Im Beispiel m&#252;ssen komplexe  Berechnungen zur Realisierung der geplanten K&#252;rzung von Arbeitslosengeld  II / Hartz 4 f&#252;r Sozialleistungs-Bezieher erarbeitet und die  juristischen Begr&#252;ndungen hierzu ausgearbeitet werden, die auch Bestand  beispielsweise in Gerichts-Verfahren beim Bundesverfassungs-Gericht in  Karlsruhe haben m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Zahlenvergleich</strong></p>
<p>Die 187 Landtags-Abgeordneten im Landtag von Nordrhein-Westfalen  haben vor der Sommer-Pause im Jahr 2009 eine Erh&#246;hung der  Abgeordneten-Di&#228;ten genehmigt. Seit 1. Januar 2010 erhalten die  Parlamentarier 223 Euro mehr Geld im Monat und damit insgesamt 9979 Euro  pro Monat (monatliche Gesamt-Kosten rund 1,86 Millionen Euro, j&#228;hrliche  Gesamt-Kosten rund 22,4 Million Euro).</p>
<p>Zwei Abgeordnete der Gr&#252;nen stimmten im Sommer 2009 gegen eine  Erh&#246;hung der Di&#228;ten.<br />
<strong><br />
Unterschied Di&#228;ten und Mitarbeiter-Pauschale</strong></p>
<p>Die Mitarbeiter-Pauschale f&#252;r Abgeordnete im Bundestag sollte nicht  mit den Di&#228;ten, das meint den monatlichen Eink&#252;nften der Abgeordneten im  Bundestag, verwechselt werden. Die Di&#228;ten der 613 Abgeordneten im  Bundestag betrugen im November 2007 nur 7668 Euro im Monat  (monatlich  4,7 Millionen Euro / j&#228;hrlich rund 56,4 Millionen Euro).</p>
<p>Zur Deckung der Reisekosten und anderen berufsbedingten Ausgaben  erh&#228;lt jeder Abgeordnete im Bundestag eine Kosten-Pauschale von 3868  Euro. Zus&#228;tzlich stehen jedem Abgeordneten im Bundestag Verg&#252;tungen f&#252;r die  Besch&#228;ftigung von Mitarbeitern zu und f&#252;r den Unterhalt der B&#252;ros in  Berlin und im Wahlkreis.</p>
<p><strong>Quellen: </strong></p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/02/bundestag-abgeordnete/spd-will-2000-euro-mehr-mitarbeiter-pauschale-monatlich.html">http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/02/bundestag-abgeordnete/spd-will-2000-euro-mehr-mitarbeiter-pauschale-monatlich.html</a><br />
<a href="http://www.bundestag.de/service/faq/abgeordnete.html">http://www.bundestag.de/service/faq/abgeordnete.html</a>
</p>
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		<title>Ein Pl&#228;doyer f&#252;r das richtige Ma&#223;. (2)</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/10/ein-plaedoyer-fuer-das-richtige-mass-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Lackner</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
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		<description><![CDATA[Nicht die Erde, aber der Lebensraum auf unserer Erde ist zerbrechlich, gleich einer Eierschale. Unser Leben ist an ganz bestimmte Bedingungen gekn&#252;pft. Wie balanciert diese sein m&#252;ssen, zeigt die Einmaligkeit unserer Erde. Dar&#252;ber und darunter wird es bedrohlich. Ohne richtiger Position in der Milchstra&#223;e, der richtigen Gr&#246;&#223;e und der richtige Position zur Sonne, der entsprechende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/babel6.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Nicht die Erde, aber der Lebensraum auf unserer Erde ist zerbrechlich, gleich einer Eierschale. Unser Leben ist an ganz bestimmte Bedingungen gekn&#252;pft. Wie balanciert diese sein m&#252;ssen, zeigt die Einmaligkeit unserer Erde. Dar&#252;ber und darunter wird es bedrohlich. Ohne richtiger Position in der Milchstra&#223;e, der richtigen Gr&#246;&#223;e und der richtige Position zur Sonne, der entsprechende Atmosph&#228;re und dem Vorhandensein der anderen Planeten - z. B. Jupiter und Mond - und der Kontinente, w&#228;re es &#246;de und es g&#228;be kein Leben.</p>
<p>Es ist lebensnotwendig das rechte Ma&#223;, die richtige Dosis und die Grenzen zu finden. Dass uns Klugheit und Einsicht rechtzeitig zu diesem Ma&#223; f&#252;hrt, darf bezweifelt werden - das lehrt uns die Geschichte. Keine Ruhmestat f&#252;r die am h&#246;chsten entwickelte Kreatur, wie wir Menschen uns verstehen.</p>
<p>Und was immer g&#252;ltig war und ist: Unm&#228;&#223;igkeit, Raffsucht verdarb und verdirbt die Sitten. Deswegen wurden und werden Kriege gef&#252;hrt, werden Reiche reicher und Arme &#228;rmer, wird Lebensraum zerst&#246;rt - Boden, Luft und Wasser verseucht, Tiere gequ&#228;lt und ausgerottet. Als ob die vom Menschen nicht beeinflussbaren Gefahren und Katastrophen nicht Herausforderung genug w&#228;ren. Klug w&#228;re, allen Verstand daf&#252;r einzusetzen, dass wir diesen Gefahren die Wucht des Leids nehmen und entgegen steuern und nicht mit selbst gemachten Leid verst&#228;rken.</p>
<p><strong>Die Staatengemeinschaft ist gefordert </strong></p>
<p>Es braucht eindeutige, verbindliche Regeln und stimmige Konsequenzen, wenn die Regeln gebrochen werden - und neue Formen der Politik. Wir brauchen eine Balance zwischen Nehmen und Geben. Wir m&#252;ssen zu L&#246;sungen kommen, welche f&#252;r die Gesamtheit der Menschen Verbesserungen bringen, um dann - im zweiten Schritt - diese Errungenschaften so gerecht wie m&#246;glich aufzuteilen. Die Zeiten der cleveren Verhandlungen, wo es nur um den eigenen Vorteil geht, m&#252;ssen vorbei sein. Auf diesem Weg muss und wird es Verlierer geben. Manche werden ihre Privilegien einb&#252;&#223;en und teilen m&#252;ssen. Es wird eine wichtige Aufgabe sein, sie in das gemeinsame Boot zu holen und ihr Verst&#228;ndnis zu erreichen. Alle Betroffenen m&#252;ssen am Verbesserungsprozess beteiligt sein.</p>
<p>Die global abgestimmten und verbindlichen &#8220;Spielregeln&#8221; m&#252;ssen fair und gerecht sein, f&#252;r heutige und f&#252;r kommende Generationen. Fair bedeutet, wenn es in keiner Weise zum unmittelbaren oder sp&#228;teren Schaden eines anderen Gesch&#246;pfes kommt. Und gerecht ist der Zustand eines sozialen Miteinanders, wenn es eine angemessene, unparteiliche und einforderbare Balance der Interessen und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt.</p>
<p>Eile ist geboten: Ein erster Schritt zur Umkehr ist die Erkenntnis, denn wirksame Ma&#223;nahmen brauchen das Erkennen der wirklichen Ursache. Ein Zweiter, das Beseitigen der Ursachen und das gute Beispiel der Meinungsmacher. Ein guter Begleiter f&#252;r diesen Weg ist Respekt. Respekt vor dem N&#228;chsten, vor kommenden Generationen und vor der Natur. Wir m&#252;ssen mehr und vieles anders tun, um den aktuellen Bedrohungen f&#252;r die Menschheit zu begegnen.</p>
<p>Quelle: Ein Pl&#228;doyer f&#252;r das richtige Ma&#223;. SHAKER-media.<br />
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</p>
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		<title>Soffin: Endlager f&#252;r Toxic Papers?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Erber</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Wirtschaft</category>
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		<description><![CDATA[Bisher wurde der Soffin als befristete L&#246;sung f&#252;r die Abwicklung von Toxic Papers aus der Krise bei Verbriefungen nach der Lehman Pleite angesehen. Da diese Operation innerhalb eines befristeten Zeitraums gel&#246;st werden sollte, endet derzeit offiziell der Auftrag und damit der Soffin zum Jahresende 2010. Offenbar ist dieses Kalk&#252;l nicht aufgegangen. Jetzt setzt sich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/allet.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Bisher wurde der <a href="http://www.soffin.de/">Soffin</a> als befristete L&#246;sung f&#252;r die Abwicklung von Toxic Papers aus der Krise bei Verbriefungen nach der Lehman Pleite angesehen. Da diese Operation innerhalb eines befristeten Zeitraums gel&#246;st werden sollte, endet derzeit offiziell der Auftrag und damit der Soffin zum Jahresende 2010. Offenbar ist dieses Kalk&#252;l nicht aufgegangen. Jetzt setzt sich der Bundesbankchef, Axel Weber, der an der Schaffung des Soffin ma&#223;geblich beteiligt war, f&#252;r eine Entfristung des Soffin <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:strategie-zur-bankenabwicklung-weber-will-soffin-als-dauerloesung/50086300.html">ein</a>. Dieser Vorsto&#223; kommt dem Eingest&#228;ndnis gleich, dass der Soffin seine Aufgabe in der gesetzten Frist nicht erfolgreich abschlie&#223;en konnte.</p>
<p><strong>Gravierende Fehleinsch&#228;tzung der Finanzmarktkrise</strong></p>
<p>Der Schaffung des Soffin lag die &#220;berlegung zugrunde, dass es sich um eine klassische Finanzmarktpanik handele, d.h. eine kurzfristige Liquidit&#228;tskrise. In dem die Zentralbanken diese Liquidit&#228;t in quasi unbegrenzter Menge zur Verf&#252;gung stellte, sollte die Panik beendet und danach wieder zu normalen Verh&#228;ltnissen zur&#252;ckgekehrt werden. Deshalb auch die zeitliche Befristung f&#252;r den Ausnahmezustand des Soffin.</p>
<p>Stattdessen zeigt sich zunehmend, dass es sich um eine Solvenzkrise handelt, d.h. die Verbriefungen, die den Namen toxic assets, bekommen haben, sind tats&#228;chlich deutlich weniger wert als zuvor erhofft worden ist. Mithin st&#252;nde der Soffin vor gro&#223;em Wertberichtigungsbedarf und m&#252;sste zum Jahresende eine Abschlussbilanz vorlegen, die ein dickes Minus aufweisen w&#252;rde. Diese Milliardenverluste f&#252;r den deutschen Steuerzahler aus dem Sonderverm&#246;gen – ein sch&#246;ner Name hierf&#252;r – m&#252;ssten dann auch in den Bundeshaushalt  eingestellt werden. Dies d&#252;rfte jedoch die Defizitquote drastisch in die H&#246;he treiben. Das w&#252;rde jedoch die &#214;ffentlichkeit mobilisieren. Mithin gilt: Was nicht sein soll, soll auch nicht sein.</p>
<p>Wenn der Soffin fortbesteht, dann kann man Wertberichtigungen zum Jahresende vermeiden. Man kann weiterhin so tun, als ob hier Werte vorhanden w&#228;ren, die eigentlich unwiederbringlich verloren sind. Im Zweifelsfall wird der Soffin zum Endlager f&#252;r diese Papiere bis zu deren F&#228;lligkeitsdatum. Wie beim Atomm&#252;ll soll die Umwelt, d.h. die Finanzm&#228;rkte und die erstaunte &#214;ffentlichkeit, nicht mit diesen negativen Fakten kontaminiert werden. Es w&#252;rde zu schnell eine Debatte entstehen, wer daf&#252;r die Verantwortung tr&#228;gt.</p>
<p><strong>Soffin als FDIC</strong></p>
<p>Damit dies nicht in dieser Form diskutiert wird, gibt es eine alternative Geschichte. Der Soffin soll &#228;hnlich dem US-Vorbild <a href="http://www.fdic.gov/">FDIC</a> mit der Abwicklung von Banken helfen, die insolvent sind, d.h. aufgrund hoher Verluste <a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/06/bankenpleiten-in-den-usa-setzen-sich-fort">in eine Schieflage geraten sind</a>. Die Soffin w&#252;rde quasi zum staatlichen Insolvenzverwalter des Finanzsektors.</p>
<p>Es mag ja Sinn machen &#252;ber eine Institution zu verf&#252;gen, die eine <a href="http://www.insolvenz-ratgeber.de/verzeichnisse/insolvenzlexikon/begriff/Planinsolvenz/">Planinsolvenz</a> einer Bank geordnet abwickeln kann und dabei die Einleger- und Eigent&#252;merinteressen angemessen ber&#252;cksichtigt. Ob dabei auch die <a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/08/die-volcker-rule-nobody-is-too-big-to-fail">Volcker-Rule</a> eine Rolle spielen sollte, ist derzeit nicht bekannt. Offensichtlich rechnet aber Weber mit einer Reihe von Bankenpleiten, sonst w&#252;rde eine solche Institution keinen Sinn machen.</p>
<p>Ungekl&#228;rt bleibt bei diesem Vorschlag, was denn aus dem Sonderverm&#246;gen von 480 Mrd. Euro des Soffin in diesem Zusammenhang werden soll. Lieber Axel Weber – ich und viele andere Bundesb&#252;rger wollen jedoch nicht f&#252;r Bankenpleiten als Steuerzahler in Haftung gehen – wie want our tax payers money back!</p>
<p>Photo Quelle/Copyright: alles-schlumpf, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via <a href="http://www.flickr.com/photos/29487767@N02/3034659459/">flickr</a>
</p>
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