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	<title>Readers Edition</title>
	<link>http://www.readers-edition.de</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:07:42 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Videodiskussion auf politik.de: Heute Ingrid Nestle zum Netzausbau</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicole oppelt</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
	<category>Internetkultur</category>
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		<description><![CDATA[  &#8220;Ich m&#246;chte gerne so schnell wie m&#246;glich auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen&#8221;, beginnt Ingrid Nestle die heute er&#246;ffnete neue Videodiskussions-Runde in der StudiVZ-Gruppe &#8220;Kontrovers&#8221; von politik.de. Die Gr&#252;nen-Politikerin spricht &#252;ber die verschiedenen M&#246;glichkeiten, die sich hier anbieten und nat&#252;rlich dar&#252;ber, wie der Stromnetzausbau intelligent vonstatten gehen kann. Die junge Frau mahnt, schon jetzt [...] ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> &#8220;Ich m&#246;chte gerne so schnell wie m&#246;glich auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umsteigen&#8221;, beginnt Ingrid Nestle die heute er&#246;ffnete neue Videodiskussions-Runde in der StudiVZ-Gruppe &#8220;<a href="http://www.studivz.net/Groups/Overview/0744e43012fb3a68">Kontrovers</a>&#8221; von <a href="http://www.politik.de/">politik.de</a>. Die Gr&#252;nen-Politikerin spricht &#252;ber die verschiedenen M&#246;glichkeiten, die sich hier anbieten und nat&#252;rlich dar&#252;ber, wie der Stromnetzausbau intelligent vonstatten gehen kann. Die junge Frau mahnt, schon jetzt gehe viel zu viel verloren. Im Gro&#223;en wie im Kleinen m&#252;sse sich noch einiges tun, um nicht nur ihr Wunschziel m&#246;glichst bald zu erreichen.</p>
<p>Nach Carl-Ludwig Thiele (FDP), Swen Schulz (SPD) oder auch J&#252;rgen Trittin, sind nicht nur die mehr als 800 Gruppenmitglieder aufgefordert, auf ein Neues zu diskutieren. &#8220;Findest Du ihre Argumente &#252;berzeugend? Oder ist das alles Mumpitz? Woher soll der Strom aus Deiner Steckdose kommen?&#8221; Redet  Ingrid Nestle um den hei&#223;en Brei oder ist sie mit ihren Statements konkret genug? Mehr alss 220 Beitr&#228;ge hat etwa die Debatte rund um eine gerechte Verg&#252;tung von Praktika nach sich gezogen. Man darf demnach gespannt sein, inwieweit sich die jungen Leute auch von dieser Dame angeregt f&#252;hlen&#8230;<br />
<object width="425" height="344"><br />
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</p>
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		<title>BaFin-Urteil: Ein Sieg f&#252;r die Transparenz?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Erber</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Wirtschaft</category>
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		<description><![CDATA[Die BaFin ist aufgrund einer letztinstanzlichen Entscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofs gezwungen worden, den Richtern eines gegen eine Bank anh&#228;ngigen Verfahrens Akteneinsicht zu gew&#228;hren. Der Kl&#228;ger wollte wegen missgl&#252;ckter Spekulationsgesch&#228;fte seiner Bank diese auf Schadensersatz verklagen. Diese Akteneinsicht war zuvor dem Kl&#228;ger (Az.: 6A 1648/08) von der BaFin verweigert worden.[1]
Der Kl&#228;ger berief sich auf das Informationsfreiheitsgesetz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die BaFin ist aufgrund einer letztinstanzlichen Entscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofs gezwungen worden, den Richtern eines gegen eine Bank anh&#228;ngigen Verfahrens Akteneinsicht zu gew&#228;hren. Der Kl&#228;ger wollte wegen missgl&#252;ckter Spekulationsgesch&#228;fte seiner Bank diese auf Schadensersatz verklagen. Diese Akteneinsicht war zuvor dem Kl&#228;ger (Az.: 6A 1648/08) von der BaFin verweigert worden.[1]</p>
<p>Der Kl&#228;ger berief sich auf das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsfreiheitsgesetz">Informationsfreiheitsgesetz</a>, die BaFin wollte hingegen wegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebs-_und_Gesch%C3%A4ftsgeheimnis">Betriebs- und Gesch&#228;ftsgeheimnissen</a> diese Einsicht verwehren. Damit obliegt es jetzt dem Richter des Verfahrens zu pr&#252;fen, ob der von der BaFin erhobene Rechtsgrund stichhaltig ist.</p>
<p><strong>Transparenz vor Geheimhaltung</strong></p>
<p>Der Streit um die Schutzw&#252;rdigkeit von Akten von Bundesbeh&#246;rden erlebt daher einen erneuten H&#246;hepunkt. Unter dem Hinweis des Bankgeheimnisses wurde bereits im vergangenen Jahr versucht, die BaFin und die Bundesbank vom <a href="http://www.informationsfreiheitsgesetz.net/blog/category/behoerde/bafin/">Informationsfreiheitsgesetz </a>auszunehmen. Sollte der Rechtsstreit jetzt in diesem Fall nicht beendet werden k&#246;nnen, dann k&#246;nnte es vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu einer Kl&#228;rung dessen kommen, was Betriebs- und Gesch&#228;ftsgeheimnisse sind und was nicht. Eine blo&#223;e Behauptung von Unternehmen oder Beh&#246;rden w&#252;rde damit nicht mehr ausreichen, denn diese m&#252;sste zumindest einer richterlichen Pr&#252;fung durch Akteneinsicht standhalten. &#196;u&#223;erst unangenehm.</p>
<p>[1] FTD: Gericht will Zugang zu BaFin-Akten, Meldung in der Print-Ausgabe der Financial Times Deutschland  vom 10. M&#228;rz 2010.
</p>
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		<title>SPD k&#228;mpft f&#252;r soziale Gerechtigkeit bei Bundestags-Abgeordneten und deren Mitarbeiter</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Klamm Sabaot</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
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		<description><![CDATA[Erh&#246;hung der Mitarbeiter-Pauschale um 2000 Euro monatlich  geplant 
Gute Nachrichten f&#252;r die Bundestagsabgeordneten  und deren Mitarbeiter. Die SPD k&#228;mpft f&#252;r soziale Gerechtigkeit und  plant die monatliche Mitarbeiter-Pauschale um 2000 Euro monatlich  anzuheben. Damit k&#246;nnte es m&#246;glich sein viele der entlassenen  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der SPD, die nach der Bundestagswahl im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erh&#246;hung der Mitarbeiter-Pauschale um 2000 Euro monatlich  geplant </strong></p>
<p>Gute Nachrichten f&#252;r die Bundestagsabgeordneten  und deren Mitarbeiter. Die SPD k&#228;mpft f&#252;r soziale Gerechtigkeit und  plant die monatliche Mitarbeiter-Pauschale um 2000 Euro monatlich  anzuheben. Damit k&#246;nnte es m&#246;glich sein viele der entlassenen  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der SPD, die nach der Bundestagswahl im  September 2009 gehen mussten wieder einzustellen.Nach der Bundestags-Wahl im September 2009 verloren viele  Bundestags-Abgeordnete ihr Mandat. In der Folge mussten die  SPD-Abgeordneten auch ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entlassen.</p>
<p>Die Haush&#228;lter der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)  forderten urspr&#252;nglich eine Erh&#246;hung um 3000 Euro im Monat. Die  Entscheidung sollte am Wochenende  (6. / 7. M&#228;rz 2010) getroffen werden.</p>
<p>Zur Zeit erhalten Abgeordnete des Bundestags 16.712 Euro im Monat, um  B&#252;roleiter, Sekret&#228;rinnen und weitere Mitarbeiter zu bezahlen  (monatliche Gesamtkosten rund 10,2 Millionen Euro, j&#228;hrliche  Gesamt-Kosten rund 122,9 Millionen Euro). Bei einer Erh&#246;hung von 2000  Euro im Monat entstehen  bei den Ausgaben des Bundes eine gesch&#228;tzte  j&#228;hrliche Kosten-Erh&#246;hung von rund 15 Millionen Euro pro Jahr.</p>
<p>Die SPD hat ihren Plan f&#252;r die Erh&#246;hung von monatlichen  Mitarbeiter-Pauschalen am 1. M&#228;rz  2010 in den Haushaltsberatungen  unterbreitet. Das urspr&#252;ngliche Ziel war eine Erh&#246;hung von 3000 Euro im  Monat f&#252;r die Bundestagsabgeordneten zu erhalten. Die Abgeordneten des  Bundestags besch&#228;ftigen zwischen vier und f&#252;nf Angestellte.</p>
<p>Mit einer Erh&#246;hung k&#246;nnte die Wieder-Einstellung der nach der  Bundestags-Wahl 2009 entlassenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen  m&#246;glich sein.</p>
<p>Die Arbeits-Belastungen f&#252;r Bundestags-Abgeordnete in Berlin und  deren Mitarbeiter im Bundestag sind enorm. Im Beispiel m&#252;ssen komplexe  Berechnungen zur Realisierung der geplanten K&#252;rzung von Arbeitslosengeld  II / Hartz 4 f&#252;r Sozialleistungs-Bezieher erarbeitet und die  juristischen Begr&#252;ndungen hierzu ausgearbeitet werden, die auch Bestand  beispielsweise in Gerichts-Verfahren beim Bundesverfassungs-Gericht in  Karlsruhe haben m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Zahlenvergleich</strong></p>
<p>Die 187 Landtags-Abgeordneten im Landtag von Nordrhein-Westfalen  haben vor der Sommer-Pause im Jahr 2009 eine Erh&#246;hung der  Abgeordneten-Di&#228;ten genehmigt. Seit 1. Januar 2010 erhalten die  Parlamentarier 223 Euro mehr Geld im Monat und damit insgesamt 9979 Euro  pro Monat (monatliche Gesamt-Kosten rund 1,86 Millionen Euro, j&#228;hrliche  Gesamt-Kosten rund 22,4 Million Euro).</p>
<p>Zwei Abgeordnete der Gr&#252;nen stimmten im Sommer 2009 gegen eine  Erh&#246;hung der Di&#228;ten.<br />
<strong><br />
Unterschied Di&#228;ten und Mitarbeiter-Pauschale</strong></p>
<p>Die Mitarbeiter-Pauschale f&#252;r Abgeordnete im Bundestag sollte nicht  mit den Di&#228;ten, das meint den monatlichen Eink&#252;nften der Abgeordneten im  Bundestag, verwechselt werden. Die Di&#228;ten der 613 Abgeordneten im  Bundestag betrugen im November 2007 nur 7668 Euro im Monat  (monatlich  4,7 Millionen Euro / j&#228;hrlich rund 56,4 Millionen Euro).</p>
<p>Zur Deckung der Reisekosten und anderen berufsbedingten Ausgaben  erh&#228;lt jeder Abgeordnete im Bundestag eine Kosten-Pauschale von 3868  Euro. Zus&#228;tzlich stehen jedem Abgeordneten im Bundestag Verg&#252;tungen f&#252;r die  Besch&#228;ftigung von Mitarbeitern zu und f&#252;r den Unterhalt der B&#252;ros in  Berlin und im Wahlkreis.</p>
<p><strong>Quellen: </strong></p>
<p><a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/02/bundestag-abgeordnete/spd-will-2000-euro-mehr-mitarbeiter-pauschale-monatlich.html">http://www.bild.de/BILD/politik/2010/03/02/bundestag-abgeordnete/spd-will-2000-euro-mehr-mitarbeiter-pauschale-monatlich.html</a><br />
<a href="http://www.bundestag.de/service/faq/abgeordnete.html">http://www.bundestag.de/service/faq/abgeordnete.html</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Soffin: Endlager f&#252;r Toxic Papers?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/10/soffin-endlager-fuer-toxic-papers/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 09:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Erber</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Wirtschaft</category>
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		<description><![CDATA[Bisher wurde der Soffin als befristete L&#246;sung f&#252;r die Abwicklung von Toxic Papers aus der Krise bei Verbriefungen nach der Lehman Pleite angesehen. Da diese Operation innerhalb eines befristeten Zeitraums gel&#246;st werden sollte, endet derzeit offiziell der Auftrag und damit der Soffin zum Jahresende 2010. Offenbar ist dieses Kalk&#252;l nicht aufgegangen. Jetzt setzt sich der [...]]]></description>
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<dd></dd>
</dl>
<p>Bisher wurde der <a href="http://www.soffin.de/">Soffin</a> als befristete L&#246;sung f&#252;r die Abwicklung von Toxic Papers aus der Krise bei Verbriefungen nach der Lehman Pleite angesehen. Da diese Operation innerhalb eines befristeten Zeitraums gel&#246;st werden sollte, endet derzeit offiziell der Auftrag und damit der Soffin zum Jahresende 2010. Offenbar ist dieses Kalk&#252;l nicht aufgegangen. Jetzt setzt sich der Bundesbankchef, Axel Weber, der an der Schaffung des Soffin ma&#223;geblich beteiligt war, f&#252;r eine Entfristung des Soffin <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:strategie-zur-bankenabwicklung-weber-will-soffin-als-dauerloesung/50086300.html">ein</a>. Dieser Vorsto&#223; kommt dem Eingest&#228;ndnis gleich, dass der Soffin seine Aufgabe in der gesetzten Frist nicht erfolgreich abschlie&#223;en konnte.</p>
<p><strong>Gravierende Fehleinsch&#228;tzung der Finanzmarktkrise</strong></p>
<p>Der Schaffung des Soffin lag die &#220;berlegung zugrunde, dass es sich um eine klassische Finanzmarktpanik handele, d.h. eine kurzfristige Liquidit&#228;tskrise. In dem die Zentralbanken diese Liquidit&#228;t in quasi unbegrenzter Menge zur Verf&#252;gung stellte, sollte die Panik beendet und danach wieder zu normalen Verh&#228;ltnissen zur&#252;ckgekehrt werden. Deshalb auch die zeitliche Befristung f&#252;r den Ausnahmezustand des Soffin.</p>
<p>Stattdessen zeigt sich zunehmend, dass es sich um eine Solvenzkrise handelt, d.h. die Verbriefungen, die den Namen toxic assets, bekommen haben, sind tats&#228;chlich deutlich weniger wert als zuvor erhofft worden ist. Mithin st&#252;nde der Soffin vor gro&#223;em Wertberichtigungsbedarf und m&#252;sste zum Jahresende eine Abschlussbilanz vorlegen, die ein dickes Minus aufweisen w&#252;rde. Diese Milliardenverluste f&#252;r den deutschen Steuerzahler aus dem Sonderverm&#246;gen – ein sch&#246;ner Name hierf&#252;r – m&#252;ssten dann auch in den Bundeshaushalt  eingestellt werden. Dies d&#252;rfte jedoch die Defizitquote drastisch in die H&#246;he treiben. Das w&#252;rde jedoch die &#214;ffentlichkeit mobilisieren. Mithin gilt: Was nicht sein soll, soll auch nicht sein.</p>
<p>Wenn der Soffin fortbesteht, dann kann man Wertberichtigungen zum Jahresende vermeiden. Man kann weiterhin so tun, als ob hier Werte vorhanden w&#228;ren, die eigentlich unwiederbringlich verloren sind. Im Zweifelsfall wird der Soffin zum Endlager f&#252;r diese Papiere bis zu deren F&#228;lligkeitsdatum. Wie beim Atomm&#252;ll soll die Umwelt, d.h. die Finanzm&#228;rkte und die erstaunte &#214;ffentlichkeit, nicht mit diesen negativen Fakten kontaminiert werden. Es w&#252;rde zu schnell eine Debatte entstehen, wer daf&#252;r die Verantwortung tr&#228;gt.</p>
<p><strong>Soffin als FDIC</strong></p>
<p>Damit dies nicht in dieser Form diskutiert wird, gibt es eine alternative Geschichte. Der Soffin soll &#228;hnlich dem US-Vorbild <a href="http://www.fdic.gov/">FDIC</a> mit der Abwicklung von Banken helfen, die insolvent sind, d.h. aufgrund hoher Verluste <a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/06/bankenpleiten-in-den-usa-setzen-sich-fort">in eine Schieflage geraten sind</a>. Die Soffin w&#252;rde quasi zum staatlichen Insolvenzverwalter des Finanzsektors.</p>
<p>Es mag ja Sinn machen &#252;ber eine Institution zu verf&#252;gen, die eine <a href="http://www.insolvenz-ratgeber.de/verzeichnisse/insolvenzlexikon/begriff/Planinsolvenz/">Planinsolvenz</a> einer Bank geordnet abwickeln kann und dabei die Einleger- und Eigent&#252;merinteressen angemessen ber&#252;cksichtigt. Ob dabei auch die <a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/08/die-volcker-rule-nobody-is-too-big-to-fail">Volcker-Rule</a> eine Rolle spielen sollte, ist derzeit nicht bekannt. Offensichtlich rechnet aber Weber mit einer Reihe von Bankenpleiten, sonst w&#252;rde eine solche Institution keinen Sinn machen.</p>
<p>Ungekl&#228;rt bleibt bei diesem Vorschlag, was denn aus dem Sonderverm&#246;gen von 480 Mrd. Euro des Soffin in diesem Zusammenhang werden soll. Lieber Axel Weber – ich und viele andere Bundesb&#252;rger wollen jedoch nicht f&#252;r Bankenpleiten als Steuerzahler in Haftung gehen – wie want our tax payers money back!</p>
<p>Photo Quelle/Copyright: alles-schlumpf, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via <a href="http://www.flickr.com/photos/29487767@N02/3034659459/">flickr</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenerfassung von Wilhelmstr. bis Gardesch&#252;tzenweg?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/09/datenerfassung-von-wilhelmstr-bis-gardeschuetzenweg/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 21:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma tornow</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Internetkultur</category>
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		<description><![CDATA[Es ist auff&#228;llig, wie schnell unsere Regierungen arbeiten k&#246;nnen, wenn es um die Schaffung solcher Gesetze, oder Bestimmungen geht,  deren daraus resultierende Kosten zur Erf&#252;llung des Gesetzes ausschlie&#223;lich von den B&#252;rgern, oder der Wirtschaft geleistet werden m&#252;ssen und die einzig und allein regierungsoptimierten Zwecken dienen.
Man denke dabei an die Vorratsdatenspeicherung, die gl&#252;cklicherweise von einem weitsichtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist auff&#228;llig, wie schnell unsere Regierungen arbeiten k&#246;nnen, wenn es um die Schaffung solcher Gesetze, oder Bestimmungen geht,  deren daraus resultierende Kosten zur Erf&#252;llung des Gesetzes ausschlie&#223;lich von den B&#252;rgern, oder der Wirtschaft geleistet werden m&#252;ssen und die einzig und allein regierungsoptimierten Zwecken dienen.</p>
<p>Man denke dabei an die Vorratsdatenspeicherung, die gl&#252;cklicherweise von einem weitsichtigen Bundesverfassungsgericht gekippt wurde; und die nun, innerhalb k&#252;rzester Zeit (noch vor der Sommerpause) erneuert und dem Bundestag vorgelegt und auch verabschiedet werden soll?</p>
<p><strong>Eine Vorratsdatenspeicherung w&#228;re ein &#8220;Staat im Staate&#8221;. </strong></p>
<p>Die zur Zeit kursierenden und zum Verkaufe stehenden digitalen Kontenunterlagen von Banken, sprechen eine deutliche Sprache daf&#252;r, dass Daten nicht sicher sein k&#246;nnen, zumal spezifizierte B&#252;rgerdaten erhebliche Begehrlichkeiten auch bei der Wirtschaft wecken k&#246;nnten. Die Richter haben sehr wohl erkannt, dass die Argumentation der Vorsorge gegen den Terrorismus allein nicht greift, um dass Grundgesetz derart auszuhebeln. Die angebliche Terrorismusbek&#228;mpfung, die st&#228;ndig als Vorwand f&#252;r staatliche Erhebungen dient, ist ebenso unglaublich wie, &#252;ber die erfolgte Hinwegsetzung fast s&#228;mtlicher bisheriger Innenminister &#252;ber bestehende Gesetze und Rechtsverordnungen. Nur die strenge Verschleierungstaktik der jeweiligen Regierungen, hat bisher nur wenige ungenehmigte Abh&#246;raktionen und Verhaftungen ans Tageslicht gebracht.</p>
<p>Fakt ist jedoch, dass bereits seit der &#8220;Spiegel Aff&#228;re&#8221; in den Medien immer wieder &#252;ber Vorkommnisse berichtet wurde, so dass man davon ausgehen kann, dass die verschiedenen Aktionen keine Einzelf&#228;lle darstellten; als Musterbeispiele seien angef&#252;hrt, das in den 90er Jahren eingef&#252;hrte Telekommunikations-&#220;berwachungsgesetz und die zwingende Vorgabe der Abh&#246;rm&#246;glichkeit bei der Einf&#252;hrung des ISDN Protokolls DSS1.</p>
<p>In den fr&#252;heren Jahren war der Erzfeind die DDR, ein Nebenschauplatz galt dem inneren Feind (gemeint war die politisch aufgewachte Jugend); nach der Wiedervereinigung diente die kurdische PKK als Ersatz, w&#228;hrend heute hysterisch fast alle Kriminalit&#228;t der Al Qaida angelastet wird; obwohl inzwischen auch bekannt ist, dass die organisierte Kriminalit&#228;t inzwischen bis in hohe Bereiche heranreicht und ebenso wie terrorristische Mitglieder, &#252;ber neueste Technik und unbegrenzte Mittel verf&#252;gen. Wer kurzfristig &#252;ber ein fremdes Handy kommuniziert und sich mobil durch die Lande wohnt, kann weder abgeh&#246;rt, noch beobachtet werden. Das hat die Vergangenheit bewiesen. Diese Klientel erscheint also nicht in den Daten; daf&#252;r jedoch m&#246;glicherweise der Modellbauer, der telefonisch f&#252;r seine Modellautos einen Satz Kfz-Kennzeichen bestellt oder der Jagdp&#228;chter, der sich telefonisch nach der Fertigstellung seines in Reparatur befindlichen Gewehres erkundigt.</p>
<p>Keiner spricht jedoch von der mangelhaften Qualit&#228;t unserer Exekutive, die nicht f&#228;hig ist, die geltenden M&#246;glichkeiten zu nutzen. Das liegt einerseits an mangelhafter Ausbildung (wegen ebensolcher Vorbildung) und zum weiteren, an den st&#228;ndigen Etatk&#252;rzungen. So ist die Schutzbekleidung privater Sicherheitskr&#228;fte effektiver und sicherer, als die der Polizeiorgane; was wiederum zur psychischen Unsicherheit der einzelnen Beamten, w&#228;hrend der Gefahreneins&#228;tze beitr&#228;gt.</p>
<p>Auch die politisch motivierte Hierarchie in der F&#252;hrung der Polizeikr&#228;fte und die L&#228;nderbefindlichkeiten in der Aufkl&#228;rung, tragen nicht gerade zur Effektivit&#228;t bei. Best&#228;tigung f&#252;r die Unf&#228;higkeit &#8220;Bundesdeutscher Dienste&#8221; erhielten die Regierungen nach der Wiedervereinigung, durch das Bekanntwerden unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig gro&#223;er Anzahl von Spionen in den eigenen Reihen und &#196;mtern, obwohl einige wenige schon vorher enttarnt worden waren; im Gegensatz dazu, musste die Bundesregierung feststellen, dass zu viele ihrer eigenen Leute l&#228;ngstens enttarnt und umgedreht worden waren! Offen bleibt immer noch die Frage, wie viele Stasi Akten sich heute noch in Privathand befinden und daher potentiellen erpresserischen Zwecken dienen, von denen dann auch Regierungsmitglieder nicht ausgeschlossen sein k&#246;nnten?</p>
<p><strong>Wer also heute noch der Meinung ist, die Vorratsdatenspeicherung sei in Ordnung, der darf sich nicht wundern,&#8230;</strong></p>
<p>&#8230; wenn er eines Tages zur Zahlung von Stra&#223;enerneuerungsgeb&#252;hren herangezogen wird, weil man festgestellt hat, dass in seiner Stra&#223;e nur Einzelh&#228;user mit einkommensstarken Besitzern wohnen, oder bei einem Nachbarschaftsstreit mit einem Beh&#246;rdenangestellten, dessen Anwalt &#252;ber alle Einzelheiten des Vorlebens der Gegenpartei orientiert ist,  dieses zu seinem Vorteil nutzen k&#246;nnte. Wer aus elterlicher Sorge sein leicht trunkenes Kind von einer Party abholt und bei dieser Fahrt in ein Verkehrsvergehen und Kontrolle ger&#228;t, ist vermutlich durch den Alkoholgeruch mitverd&#228;chtig; und wehe, das Kind h&#228;tte vorher einen Joint geraucht. So etwas k&#246;nnte der Famile ihr gesamtes zuk&#252;nftiges Leben ver&#228;ndern, weil die Interpretation der Daten sp&#228;ter subjektiv ausgelegt werden k&#246;nnte!</p>
<p>Dass Jemandes Kinder keinen Spinat m&#246;gen und der Hund nur Futter einer bestimmten Sorte erh&#228;lt, wei&#223; man heute schon, weil viele Ihren Einkauf mit Scheckkarte bezahlen, ebenso wie ihre Krankheiten durch den Medikamentenkauf bekannt sind. Aber alle diese Daten hat dann zuk&#252;nftig auch noch jeder Mitarbeiter &#246;ffentlicher Verwaltungen, der Zugriff auf einen Amtscomputer hat. Auch wenn man uns weismachen will, die Daten d&#252;rften nur auf Weisung herausgegeben werden, klingt das sehr unglaubw&#252;rdig, angesichts aller bekannten Vorkommnisse der letzten Zeit; oder glaubt irgendjemand, der Bankdirektor h&#228;tte den Datenklau seiner Kundendaten genehmigt, oder geheime Regierungsunterlagen w&#228;ren den Enth&#252;llungsmedien zugeflogen?</p>
<p>Wer sich noch an die  &#8220;3 K’s&#8221; erinnert (Kohl, Koch, Kanter),  der wei&#223; auch, dass Rechtsbr&#252;che nicht nur auf Normalb&#252;rger beschr&#228;nkt sind.<br />
Leider l&#228;sst der Fraktionszwang bei der Mehrheitsbeschaffung bei Abstimmungen,  einigen wenigen Abgeordneten mit &#8220;Bauchschmerzen&#8221; keinen Spielraum, sich wenigstens der Stimme zu enthalten und so werden wir wohl damit rechnen m&#252;ssen, dass wiederum ein provisorisches Gesetz den derzeitigen Machthabern in die Karten spielt und die Daten schnell erhoben werden, damit bei der n&#228;chsten Rechtskl&#228;rung alle Daten sich bereits unter Dach und Fach befinden. Wobei wir alle jetzt schon Wissen, dass Daten, &#252;ber die der Staat einmal verf&#252;gt, niemals wieder verloren gehen.</p>
<p>Auch wenn man es emp&#246;rt von sich weist; die biometrische Datenabnahme, der neue Personalausweis, die sicher bereits geplante Gendatenbank sprechen eine deutliche Sprache!</p>
<p>Von der Wilhelmstra&#223;e &#252;ber Pullach und Normannenstra&#223;e zum Gardesch&#252;tzenweg. Nennt sich BND, gleicht aber immer mehr Stasi, oder noch fr&#252;heren Diensten.
</p>
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		<title>Sozialer Staat und Gesellschaft: Gibt es Alternativen f&#252;r Einkommen durch Erwerbs-Arbeit ?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Klamm Sabaot</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Wirtschaft</category>
	<category>Wissenschaft</category>
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		<description><![CDATA[Der hohe Preis von Industrialisierung, Automatisierung und  Technisierung  –  Ideen und Konzept f&#252;r die Zukunft – Serie  Zukunfts-Perspektiven in Deutschland – Heute: Grundeinkommen und das  Bandbreiten-Modell – M&#246;gliche Wege aus der Krise
Die f&#252;nf gro&#223;en Parteien, CDU, CSU, FDP, SPD,  B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen und Die Linke suchen nach Konzepten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der hohe Preis von Industrialisierung, Automatisierung und  Technisierung  –  Ideen und Konzept f&#252;r die Zukunft – Serie  Zukunfts-Perspektiven in Deutschland – Heute: Grundeinkommen und das  Bandbreiten-Modell – M&#246;gliche Wege aus der Krise</strong></p>
<p>Die f&#252;nf gro&#223;en Parteien, CDU, CSU, FDP, SPD,  B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen und Die Linke suchen nach Konzepten und  Antworten um die soziale und wirtschaftliche Krise in Deutschland zu  &#252;berwinden. Die SPD-Spitzen-Kandidatin Hannelore Kraft meinte es am 8.  M&#228;rz 2010 zum Welt-Frauentag sicher gut und wollte Menschen mit  ehrenamtlicher Arbeit Perspektiven  f&#252;r eine  Arbeitsbeschaffungs-Ma&#223;nahme in Deutschland schenken. Kritiker  der  Pl&#228;ne von Hannelore Kraft (SPD) bef&#252;rchten allerdings eine Verdr&#228;ngung  der noch verbleibenden wenigen sozialversicherungspflichtigen  Erwerbs-Einkommens-Arbeitspl&#228;tze, die f&#252;r eine Minderheit von Menschen  ein Menschen-w&#252;rdiges Mindest-Einkommen erm&#246;glichen k&#246;nnen.</p>
<p>Dabei hat Hannelore Kraft allerdings nicht ber&#252;cksichtigt, dass  f&#252;r m&#228;chtige Wirtschafts-Lobbyisten der soziale und demokratiche  Bundesstaat Deutschland in Fragen sozialer und demokratischer  Verantwortung oft nicht System-relevant ist. In der Betriebswirtschaft  gilt der bekannte Leit-Satz &#8220;…mit einem Minimum an Einsatz von Mitteln,  das Maximum an Gewinn zu erwirtschaften&#8221;. Maschinen, Automaten,  Roboter, Computer, Arbeitnehmer und Arbeitnehmmerinnen sind f&#252;r  Gro&#223;-Konzerne und Wirtschafts-Lobbyisten oft nur Betriebs-Mittel zur  Erreichung des Ziels innerhalb k&#252;rzerster Zeit und mit einem Minimum an  Einsatz von Resourcen das gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Kapital-Verm&#246;gen erwirtschaften  zu k&#246;nnen. Werden Betriebsmittel &#8220;&#252;berfl&#252;ssig&#8221;, seien es Maschinen,  Roboter, Automaten, Computer oder auch Menschen, die ihre Arbeits-Kraft  und Zeit zur Verf&#252;gung zu stellen, um Kaptial und Profite zu  erwirtschaften, werden die Betriebs-Mittel &#8220;abgeschrieben&#8221; oder auch  abgewrackt. Bei Maschinen,  Automaten, Robotern und Computern ist es  m&#246;glich eine Abschreibung oder das Abwracken zu tolerieren.</p>
<p>Doch eine &#8220;Abschreibung&#8221; oder &#8220;Abwrackung&#8221; von Menschen, die in  Fabriken oder automatisierten Dienstleistungs-Zentren nicht mehr als  Arbeits-Kraft gebraucht werden, ist mit dem Grundgesetz des sozialen und  demokratischen Bundesstaats Deutschland  und mit der  universell  g&#252;ltigen Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte proklamiert 1948 von  den Vereinten Nationen nicht vereinbar. Auf den sozialen und  demokratischen Bundesstaat Deutschland wird bereits in der Pr&#228;ambel des  Grundgesetzes (GG) Bezug genommen, was die vorrangige Bedeutung eines  sozialen und demokratischen Deutschlands f&#252;r alle Menschen mit gleichen  Grundrechten bekr&#228;ftigt.</p>
<p>Auch die Allgemeine Erkl&#228;rung der Menschenrechte garantiert allen  Menschen ohne Ausnahme und ohne Einschr&#228;nkung soziale Sicherheit, die  Grundlage und Garantie auch f&#252;r den – sozialen – Frieden innerhalb eines  Landes oder Staates bilden, die Diskriminierung und Benachteilung und  nicht zuletzt auch einen Aufstand der Menschen gegen eine Tyrannei  verhindern sollen (vergleiche Allgemeine Erkl&#228;rung der Menschenrechte, <a href="http://www.libertyandpeacenow.org/menschenrechte.htm">www.libertyandpeacenow.org/menschenrechte.htm</a>).</p>
<p>Die Frage nach einer Schuld, sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  daran Schuld oder sind es wirtschaftliche und politische Eliten ist mehr  kontra-produktiv als produktiv und wird auch nicht einfach zu  beantworten oder zu l&#246;sen sein. Statt nach  m&#246;glichen Schuldigen in  Politik und Wirtschaft oder in der Masse der Menschen der &#8220;Arbeiterklasse&#8221; oder Arbeitnehmerschaft zu suchen, macht es viel mehr  Sinn nach Antworten zu suchen, die Menschen ein Menschen-w&#252;rdiges  Einkommen garantieren, das deren Teilhabe an Wirtschaft, Kultur, Bildung  und am Leben ohne allzu gro&#223;e Einschr&#228;nkung m&#246;glich macht. Das Erkennen  der Ursachen, die zur Krise f&#252;hrten ist ohne Zweifel auch wichtig.  Gleichzeitig muss es dennoch die Antworten geben, die soziale und  demokratische Gerechtigkeit f&#252;r alle Menschen in Deutschland m&#246;glich  machen.</p>
<p>Tragf&#228;hig gute Konzepte, gute Antworten und Ideen k&#246;nnen hierbei auch  als Rettungs-Pakete f&#252;r mittelst&#228;ndige Unternehmen und Gro&#223;-Konzerne in  Deutschland ganz ohne &#220;bertreibung angesehen werden. Wer in einem 1  Euro-Job oder ehrenamtlich in einem 0 Euro-Job arbeitet, der arbeitet  zwar, doch solche besch&#228;ftigten Menschen k&#246;nnen keine Teilhabe an  Kultur, Bildung und Wirtschaft haben. Damit s&#228;gen Wirtschafts-Konzerne  am eigenen Ast auf dem auch die Unternehmen sitzen. Fast ist es so als  w&#252;rden die Fl&#252;sse, die zur Zuleitung f&#252;r Wasserkraftwerke dienen,  ausgetrocknet werden. Folge: Das Wasserkraft-Werk w&#252;rde nicht mehr  betriebsf&#228;hig sein. Wer kein Geld hat, kann logischerweise auch keine  Investionen in die Wirtschaft t&#228;tigen. Folge: Der Wirtschafts-Kreislauf  wird unterbrochen und Gro&#223;-Konzern wie Quelle, Opel und zahlreiche  andere Unternehmen geraten in die Gefahr der Existenz-Vernichtung.</p>
<p>Kein Mensch w&#252;rde auf die Idee kommen, dass Menschen auch ohne  Herz-Kreislauf-System leben k&#246;nnen. Das ist nicht m&#246;glich. Denn sollte  es nach einem Herzkreislauf-Stillstand nicht zur rechtzeitigen  Reanimation (Wiederbelebung) kommen, droht der Tod des Patienten. Nicht  anders ist es beim Patienten Wirtschaft in Deutschland. Werden die  elementare Wirtschafts-Kreisl&#228;ufe nicht wiederbelebt, dann droht nach  dem Massen-Sterben der Klein-Unternehmen auch das Aus f&#252;r alle  mittelst&#228;ndigen Unternehmen und auch f&#252;r die Gro&#223;-Konzerne. Eine Ursache  f&#252;r die Probleme k&#246;nnte m&#246;glichweise daran liegen, dass es die  Vertreter aus Politik und Wirtschaft, doch die Gemeinschaft aller  Menschen vers&#228;umt haben, ihre Weltanschauungen und Lebens-Philosophie  auf eine Zeit anzupassen, in der durch fortschreitende Technisierung,  Automatisierung und Industrialisierung die Arbeitskraft von Millionen  von Menschen in Deutschland nicht mehr in der gewohnten Weise gebraucht  wird, wie dies noch im 18. und 19. Jahrhundert das Geschehen war.</p>
<p>Mit der Suche nach einer Antwort auf dieses ernste Problem  besch&#228;ftigen sich sehr viele Menschen seit Jahren und es gibt inzwischen  mehrere Antworten, die gemeinsam haben,  dass allen Menschen ohne  Ausnahme ein Grundeinkommen oder Basis-Einkommen losgel&#246;st von  Erwerbs-Arbeit in Fabriken und Unternehmen zur Verf&#252;gung stehen muss,  damit f&#252;r alle Menschen ohne Ausnahmen eine Teilhabe an Bildung, Kultur,  Wirtschaft und Leben m&#246;glich ist, da auch eine Super-Koalition (w&#228;re  nach dem Grundgesetz nicht m&#246;glich) von CDU, CSU, FDP, B&#252;ndnis 90/Die  Gr&#252;nen und Die Linke, nicht die erforderliche Anzahl von Millionen von  Erwerbs-Arbeitspl&#228;tzen schaffen k&#246;nnen, die erforderlich sind, um  m&#246;glichst viele Erwerbs-Arbeitsf&#228;hige Menschen in entsprechende  Erwerbs-Arbeit vermitteln zu k&#246;nnen. Das Problem besteht nicht darin  neue Arbeit schaffen zu m&#252;ssen, denn einen Mangel an Arbeit gibt es in  Deutschland nicht. In Deutschland gibt es Arbeit im &#220;berfluss. Es gibt  lediglich Probleme an der Verteilung der Finanzmittel zur Finanzierung  geleisteter Arbeit. Jeder Mensch, der lebt, leistet t&#228;glich Arbeit.  Allerdings werden bespielsweise Frauen im Haushalt und M&#228;nner im  Ehrenamt f&#252;r die erbrachte Leistung und Arbeit nicht bezahlt.</p>
<p>Einige m&#246;gliche Antworten und Konzepte zu Wegen aus der Krise um den  sozialen und demokratischen Bundesstaat will ich Ihnen gerne in einer  kleinen Reihe &#8220;Zukunfts-Perspektiven in Deutschland&#8221; vorstellen.</p>
<p><strong>Konzept und Antwort No. 1: </strong></p>
<p><strong>BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN</strong></p>
<p>Im Netzwerk Grundeinkommen engagieren sich Menschen aus allen  Schichten der Gesellschaft auch Gro&#223;-Untenehmer f&#252;r die Einf&#252;hrung des  von der klassischen Erwerbs-Arbeit losgel&#246;sten, &#8220;bedingungslosen&#8221; Grundeinkommens f&#252;r alle Menschen ohne Ausnahme.</p>
<p>Die Idee zum Grundeinkommen ist einfach, &#252;bersichtlich und vor allem  auch innerhalb k&#252;rzester Zeit realisierbar.</p>
<p><em>Das Netzwerk Grundeinkommen beschreibt die Idee in folgender Weise:</em></p>
<p>Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen, das bedingungslos jedem  Mitglied einer politischen Gemeinschaft gew&#228;hrt wird. Es soll die  Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe erm&#246;glichen, einen  individuellen Rechtsanspruch darstellen, ohne Bed&#252;rftigkeitspr&#252;fung  ausgezahlt werden und keinen Zwang zur Arbeit bedeuten.</p>
<p>Das Grundeinkommen stellt somit eine Form von  Mindest-Einkommenssicherung dar, die sich von den zur Zeit in fast allen  Industrienationen existierenden Systemen der Grundsicherung wesentlich  unterscheidet. Das Grundeinkommen wird erstens an Individuen anstelle  von Haushalten gezahlt, zweitens steht es jedem Individuum unabh&#228;ngig  von sonstigen Einkommen zu, und drittens wird es gezahlt, ohne dass  Arbeitsleistung oder Arbeitsbereitschaft verlangt wird.</p>
<p>Mit dem Grundeinkommen, so das Netzwerk, soll die Autonomie von  Menschen, B&#252;rgern und B&#252;rgerinnen erreicht werden. Unternehmer k&#246;nnten  von der hohen Verantwortung als Arbeit-Geber &#8220;befreit&#8221; werden. Mehr  Autonomie w&#228;re auch f&#252;r Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen m&#246;glich mit  der grunds&#228;tzlichen Verf&#252;gbarkeit der der M&#246;glichkeit der  Nicht-Erwerbs-T&#228;tigkeit einer anderen sinnerf&#252;llenden T&#228;tigkeit  au&#223;erhalb der bislang klassischen Arbeits-Modelle in  Dienstleistungs-Unternehmen, Fabriken oder Gro&#223;-Konzernen nachzugehen.  Mit dem Grundeinkommen w&#228;re die Verteilungs-Gerechtigkeit erf&#252;llbar,  Eltern k&#246;nnten eine gr&#246;&#223;ere Unabh&#228;ngigkeit von dem Einkommen durch  klassische Erwerbs-Arbeit erreichen. Eine Flexibilisierung des  Arbeitsmarktes und die Wahrung der W&#252;rde aller Menschen w&#228;re m&#246;glich.  Menschen, die es w&#252;nschen, k&#246;nnen sich ehrenamtlich in der Gemeinschaft  aller Menschen engagieren ohne dabei infolge fehlenden Einkommens zu &#8220;Bettlern&#8221; oder Bitt-Stellern werden zu m&#252;ssen. Deutschland k&#246;nnte die  Entwicklung von Muse und Kreativit&#228;t erleben und Menschen k&#246;nnten  m&#246;glicherweise bislang nicht geahnte Talente und F&#228;higkeit entdecken und  diese einer Gruppe oder der Gemeinschaft aller Menschen zur Verf&#252;gung  stellen.</p>
<p>Die Einf&#252;hrung des bedingungslosen Grundeinkommens ist kurzfristig,  theoretisch und auch in der Praxis noch im Jahr 2010 in Deutschland  m&#246;glich. Ein bedingungsloses Grundeinkommen k&#246;nnte sogar zu einem  „Rettungs-Paket“ f&#252;r Unternehmen unterschiedlichster Gr&#246;&#223;e werden. Denn  wer ein Grundeinkommen hat, kann auch wieder Geld beim Einkaufen  ausgeben, Unternehmen k&#246;nnen Steuern und Abgaben bezahlen, die f&#252;r Staat  und die staatliche Gemeinschaft aller Menschen erneute Vorteile m&#246;glich  machen. &#220;ber die H&#246;he des Grundeinkommens wird diskutiert. Es gibt  Menschen, die glauben ein Grundeinkommen von  1.000 bis 1.500 Euro  monatlich k&#246;nne ausreichend sein. Kritiker geben zu bedenken, dass f&#252;r  die Situation besonderer Lebens-Umst&#228;nde, etwa komplexer und aufwendiger  Pflege-Bed&#252;rftigkeit das Grundeinkommen finanziell zus&#228;tzlich erg&#228;nzt  werden m&#252;sse. Weitere Informationen sind bei <a href="http://www.grundeinkommen.de/">www.grundeinkommen.de</a> zu finden.</p>
<p><strong>Konzept und Antwort No. 2</strong></p>
<p><strong>DAS BANDBREITEN-MODELL</strong></p>
<p>Das Modell wurde in der Arbeit der Deutschen Demokratischen Partei  Deutschland erarbeitet, die im Jahr 1918 gegr&#252;ndet wurde. Zum  Gr&#252;nderkreis der Deutschen Demokratischen Partei Deutschland z&#228;hlt  Albert Einstein.</p>
<p>Die Deutsche Demokratische Partei erkl&#228;rt das Bandbreitenmodell, als  ein Modell, das die Mechanismen der Marktwirtschaft nutzt, um Unternehmen  dazu zu motivieren, neben dem Wettbewerb um Kunden, Produkte, Standorte  und Technologie, Preise, in einen weiteren Wettbewerb einzureten. In  einen Wettbewerb um m&#246;glichst viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,  ungeacht der Qualifikation, des Alter oder anderer bisheriger Hemmnisse  zur Einstellung der neuen Mitarbeiter.</p>
<p>Die Entwickler glauben daran, dass es m&#246;glich ist die Erwerbslosigkeit  zu beseitigen und L&#246;hne oder Geh&#228;lter zu steigern. Dazu m&#252;sse lediglich  bei der Arbeit Angebot und Nachfrage ausgegelichen werden. Die Politik  m&#252;sse Rahmen-Bedingungen schaffen, die die Arbeitgeber dazu motivieren,  m&#246;glichst so viele Arbeitspl&#228;tze zu besetzen wie menschliche  Arbeits-Kr&#228;fte vorhanden sind. Gleichzeitig muss jeder Arbeitsplatz mit  einem hohen Mindestlohn bezahlt werden.</p>
<p><strong>Wie ist ein solches Ziel zu erreichen? </strong></p>
<p><strong>Die Antworten im Bandbreiten-Modell:</strong></p>
<p>Die zus&#228;tzlichen Mitarbeiter m&#252;ssen f&#252;r die Unternehmen existentiell  wichtig sein.</p>
<p>1.Was ist f&#252;r Unternehmen existentiell wichtig? Ein m&#246;glichst hoher  Umsatz/Marktanteil.<br />
2.Wie erzielen Unternehmen einen m&#246;glichst hohen Umsatz/Marktanteil? Vor  allem durch m&#246;glichst niedrige Verkaufspreise.<br />
3.Wie kann der Gesetzgeber Einfluss auf die Verkaufspreise nehmen? Durch  den Satz der Umsatzsteuer. Je niedriger der Satz, desto niedriger sind  die Verkaufspreise der Produkte.<br />
4.Wie kann der Gesetzgeber also Einfluss auf die Zahl der Besch&#228;ftigten  nehmen? Indem er Unternehmen mit hoher Besch&#228;ftigungsintensit&#228;t mit  niedrigen Umsatzsteuer-S&#228;tzen belohnt. (&#8221;Arbeitsplatz-Pr&#228;mien&#8221;). Je mehr  Inlands-Mitarbeiter im Verh&#228;ltnis zum Inlands-Umsatz ein Unternehmen  besch&#228;ftigt, desto niedriger wird der Inlands-Gesamtpreis (Bruttopreis  inkl. Umsatzsteuer) der Produkte des Unternehmen.</p>
<p>Im Bandenbreiten-Modell sind auch Zahlungen f&#252;r &#8220;abwesende  Arbeitspl&#228;tze&#8221; mit bis zu 2.000 Euro im Monat geplant. Mit &#8220;abwesenden  Arbeitspl&#228;tzen&#8221; werden beispielsweise auch Leben-Situationen wie   Renten, Kindergeld, bezahlte Hausarbeit, bedingungsloses Grundeinkommen,  bezahltes Studium und bezahlte Weiterbildung definiert, die zum Empfang  f&#252;r Leistungen f&#252;r &#8220;„abwesende Arbeitpl&#228;tze&#8221; berechtigen k&#246;nnten.</p>
<p>Ausf&#252;hrliche Informationen zum Bandenbreiten-Modell und zum  Engagement der Deutschen Demokratischen Partei (ddp) finden sich auf <a href="http://www.bandbreitenmodell.de/">www.bandbreitenmodell.de</a> und  <a href="http://www.ddp-partei.de/">www.ddp-partei.de</a>.</p>
<p>Die Antworten und Konzepte &#8220;bedingungslose Grundeinkommen&#8221; und das &#8220;Bandbreiten-Modell&#8221; sind stark verk&#252;rzt dargestellt. Ausf&#252;hrliche  Informationen sind bei den zuvor genannten Pr&#228;sentations-Adressen im  Internet zu finden.</p>
<p>Es gibt weitere Konzepte und Ideen, die aus der Krisen von  Massen-Arbeitslosigkeit und dem Abstellgleis HartzIV f&#252;hren k&#246;nnen.  Alles was es jetzt noch braucht sind mutige Menschen, die weiter denken  auch an die Zukunft und mutige und couragierte Politiker und  Politikerinnen, sei es Hannelore Kraft, Sigmar Gabriel, J&#252;rgen Trittin  oder Dr. Angela Merkel und viele andere, die sich und alle weiteren  Menschen eingestehen es ist die Zeit &#8220;Ja zu sagen, zur Einf&#252;hrung des  bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland&#8221;.</p>
<p>Ob die Wahl in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai 2010 helfen kann &#8220;Ja,  zur Einf&#252;hrung des bedingungslosen Grundeinkommens&#8221; in Deutschland zu  sagen, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Eine wichtige &#246;ffentliche Debatte &#252;ber die Einf&#252;hrung des  bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland k&#246;nnte 82 Millionen  Menschen in Deutschland helfen, die universell garantierten Grundrechte  und Menschenrechte in der Praxis-Anwendung zu erleben. Diese elementaren  Grundrechte und Menschenrechte k&#246;nnten mit Leben in der Tat, Wahrheit  und Praxis erf&#252;llt werden.</p>
<p><strong>Welche sozialen Grund- und Menschenrechte haben alle Menschen  in Deutschland ohne Ausnahmen? </strong></p>
<p>Die Antworten sind zu finden in der Resolution 217 A aus dem Jahr  1948 proklamiert durch die Vereinten Nationen in New York City. Die  Resolution 217 wird auch als Allgemeine Erkl&#228;rung der Menschenrechte  bezeichnet:<br />
<strong><br />
Artikel 23 </strong></p>
<p>1.  Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf  gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor  Arbeitslosigkeit.<br />
2.  Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn f&#252;r gleiche  Arbeit.<br />
3.  Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende  Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen W&#252;rde  entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls erg&#228;nzt durch andere  soziale Schutzma&#223;nahmen.<br />
4.  Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu  bilden und solchen beizutreten.</p>
<p><strong>Artikel 24 </strong></p>
<p>Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf  eine vern&#252;nftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelm&#228;&#223;igen bezahlten  Urlaub.<br />
<strong><br />
Artikel 25 </strong></p>
<p>1.  Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und  seiner Familie Gesundheit und Wohl gew&#228;hrleistet, einschlie&#223;lich  Nahrung, Kleidung, Wohnung, &#228;rztliche Versorgung und notwendige soziale  Leistungen gew&#228;hrleistet sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von  Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidit&#228;t oder Verwitwung, im Alter sowie  bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete  Umst&#228;nde.<br />
2.  M&#252;tter und Kinder haben Anspruch auf besondere F&#252;rsorge und  Unterst&#252;tzung. Alle Kinder, eheliche wie au&#223;ereheliche, genie&#223;en den  gleichen sozialen Schutz.</p>
<p><strong>Artikel 26 </strong></p>
<p>1.  Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich,  zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der  Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht  m&#252;ssen allgemein verf&#252;gbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht  mu&#223; allen gleicherma&#223;en entsprechend ihren F&#228;higkeiten offenstehen.<br />
2.  Die Bildung mu&#223; auf die volle Entfaltung der menschlichen  Pers&#246;nlichkeit und auf die St&#228;rkung der Achtung vor den Menschenrechten  und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie mu&#223; zu Verst&#228;ndnis, Toleranz und  Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder  religi&#246;sen Gruppen beitragen und der T&#228;tigkeit der Vereinten Nationen  f&#252;r die Wahrung des Friedens f&#246;rderlich sein.<br />
3.  Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu  w&#228;hlen, die ihren Kindern zuteil werden soll.</p>
<p><strong>Artikel 27 </strong></p>
<p>1.  Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei  teilzunehmen, sich an den K&#252;nsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen  Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.<br />
2.  Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen  Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur  oder Kunst erwachsen.<br />
<strong><br />
Artikel 28 </strong></p>
<p>Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in  der die in dieser Erkl&#228;rung verk&#252;ndeten Rechte und Freiheiten voll  verwirklicht werden k&#246;nnen.</p>
<p>Die vollst&#228;ndige Ver&#246;ffentlchung der Allgemeinen Erkl&#228;rung der  Menschenrechte ist bei www.libertyandpeacenow.org/menschenrechte.htm zu  finden. Die vollst&#228;ndige Fassung des Grundgesetzes (GG) ist bei <a href="http://www.dejure.org/gesetze/GG">www.dejure.org/gesetze/GG</a> zu  finden.
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Staatsb&#252;rger gegen Schreibtischpuppen - Ein Kommentar</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
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		<description><![CDATA[Verkehrte Welt, vertauschte Rollen! Deutsche Sozialdemokratie unter Beschuss! Kurz vor der Landtagswahl in NRW tun sich Abgr&#252;nde moralischer Verkommenheit in der Partei von Bebel, Grotewohl und Brandt auf, wie die &#8220;Wirtschaftswoche&#8221; berichtet: So soll der bisher &#252;berregional noch nicht weiter aufgefallene &#8220;SPD-Innenexperte&#8221; Karsten Rudolph in seinem Landtagsb&#252;ro eine &#8220;Spielzeugfigur des Islamisten Osama Bin Laden&#8221; aufgestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/bpue.jpg" /></dt>
<dd>Screenshot: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Verkehrte Welt, vertauschte Rollen! Deutsche Sozialdemokratie unter Beschuss! Kurz vor der Landtagswahl in NRW tun sich <a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/hitler-und-bin-laden-halten-die-spd-auf-trab-424383/">Abgr&#252;nde moralischer Verkommenheit in der Partei </a>von Bebel, Grotewohl und Brandt auf, wie die &#8220;Wirtschaftswoche&#8221; berichtet: So soll der bisher &#252;berregional noch nicht weiter aufgefallene &#8220;SPD-Innenexperte&#8221; Karsten Rudolph in seinem Landtagsb&#252;ro eine <a href="http://www.onlineshop.com.sg/images/RWP00026.jpg">&#8220;Spielzeugfigur des Islamisten Osama Bin Laden&#8221;</a> aufgestellt haben, die er bei einem augenscheinlich absolut menschenverachtenden Shopping-Aufenthalt im marokkanischen Marrakesch entdeckt hatte.</p>
<p>F&#252;r CDU und FDP eine plastische Verh&#246;hnung aller Opfer des Terrorf&#252;rsten, der sich seit Jahren auf eine Rolle als moderater Drohbotschaften-Moderator zur&#252;ckgezogen hat. Der Innenausschuss des Landtages solle sich mit der unappetitlichen Angelegenheit befassen, um der Puppe noch mehr &#246;ffentliche Aufmerksamkeit zu sichern, fordern beide Parteien. Nicht etwa nur der Puppenbesitzer Rudolph, sondern &#8220;die SPD&#8221; in ihrer Gesamtheit verniedliche hier nicht etwa nur den meistgesuchten Terroristen der Welt, sondern gleich &#8220;den Terrorismus&#8221;.</p>
<p>Noch schlimmer handelt nur der stellvertretende Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Matthias Will. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft, weil er &#246;ffentlich den Hitlergru&#223; gezeigt haben soll - und das noch dazu in einer Gastst&#228;tte in Charlottenburg. Sehr betrunken kann Will allerdings nicht gewesen sein, nach Augenzeugenberichten begleitete er das Zeigen des &#8220;Deutschen Gru&#223;es&#8221; v&#246;llig korrekt mit der Gru&#223;formel &#8220;Heil Hitler&#8221;. Mehrere Zeugen, schreibt die BZ, h&#228;tten dies beobachtet und wiedererkannt. Und wenigstens ein aufrechter Staatsb&#252;rger erinnerte sich des <a href="http://fact-fiction.net/?p=3866">Aufrufes zum Hingucken und erstattete Anzeige</a> wegen des hierzulande auch in harmlosesten F&#228;llen hart bestraften <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2007/04/malen-nach-zahlen.html">Zeigens verbotener Kennzeichen von verfassungswidrigen Organisationen.</a> Die passende Schreibtisch-Puppe vom ehemaligen F&#252;hrer und Reichskanzler, der heute als Moderator bei n-tv, ZDF, ARD und weiteren elf gro&#223;en Fernsehsendern etwa ein Neuntel des gesamten deutschen Fernsehprogramms allein mit Berichten &#252;ber seine Untaten f&#252;llt, gibt es entsetzlicherweise und unter Missachtung aller Opfer- und Urheberrechte <a href="http://www.packrat-toyz.com/images/DID/Hitler%20Action%20Figure.jpg">hier.</a></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/03/staatsburger-gegen-schreibtischpuppen.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<title>Kraft-Initiative: Gemeinn&#252;tzige Arbeit zum Nulltarif darf es nicht geben</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Klamm Sabaot</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
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		<description><![CDATA[Die SPD-Spitzen-Kandidatin Hannelore Kraft will HartzIV-Empf&#228;ngern mit gemeinn&#252;tziger Arbeit zum Nulltarif bei der Sinnfindung im t&#228;glichen Leben helfen. Menschen ohne Erwerbs-Einkommen sollen k&#252;nftig ohne Bezahlung in Altenheimen und im sozialen Bereich arbeiten. Damit will die Sozialdemokratin nicht mehr vermittelbaren Menschen helfen, die im ersten Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben, in einen gemeinn&#252;tzigen Arbeitsmarkt integriert zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD-Spitzen-Kandidatin <a href="http://portal.1und1.de/de/themen/finanzen/geld/10014496-Hartz-IV-Kritik-an-Plan-von-SPD-Vize.html">Hannelore Kraft will HartzIV-Empf&#228;ngern mit gemeinn&#252;tziger Arbeit zum Nulltarif</a> bei der Sinnfindung im t&#228;glichen Leben helfen. Menschen ohne Erwerbs-Einkommen sollen k&#252;nftig ohne Bezahlung in Altenheimen und im sozialen Bereich arbeiten. Damit will die Sozialdemokratin nicht mehr vermittelbaren Menschen helfen, die im ersten Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben, in einen gemeinn&#252;tzigen Arbeitsmarkt integriert zu werden.</p>
<p>Die Idee wird aus den Reihen der SPD und der FDP begr&#252;&#223;t. Arbeitnehmer-Verb&#228;nde, Erwerbslosen-Initiativen, Gewerkschaften und die Partei die Linke sind nicht besonders erfreut &#252;ber die neue Dimension der Debatte zum sozialen und demokratischen Bundesstaat Deutschland. Viele Menschen bef&#252;rchten mit den neuen Null-Euro-Jobs den weiteren Verlust sozialversicherungs-pflichtiger Erwerbs-Arbeitspl&#228;tze, die ein Menschen-w&#252;rdiges und Existenz-sicherende Einkommen garantieren k&#246;nnten.</p>
<p>&#8220;Frau Krafts Agenda-Trip zeigt, dass die NRW-SPD noch einen langen Weg vor sich hat&#8221;, <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Hartz-IV-Hannelore-Kraft;art122,3051337">kommentiert</a> der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Klaus Ernst. Kraft hatte gefordert, Langzeiterwerbslose zu gemeinn&#252;tziger Arbeit zum Nulltarif zu bewegen.</p>
<p>Die <a href="http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1271264949">Linke-Politiker Ernst sagte dazu</a>: &#8220;Die NRW-SPD hat offensichtlich nicht begriffen, dass die Integration von Langzeitarbeitslosen nicht zum Nulltarif zu haben ist. Wer ein ernsthaftes Interesse an der Erwerbssituation von Langzeitarbeitslosen hat, braucht das Rad nicht neu erfinden. Ein Blick nach Berlin reicht da aus: Bereits seit mehreren Jahren verf&#252;gt das Land Berlin &#252;ber einen &#246;ffentlichen Besch&#228;ftigungssektor, in dem die 7.500 dort besch&#228;ftigten Langzeitarbeitslosen deutlich &#252;ber Hartz IV-Niveau entlohnt werden.</p>
<p>F&#252;r DIE LINKE gilt deshalb, wer arbeitet, der muss auch von seinem Lohn ohne den R&#252;ckgriff auf staatliche Unterst&#252;tzung leben k&#246;nnen.</p>
<p>Als stellvertretende Parteivorsitzende spricht Hannelore Kraft auch f&#252;r die Bundes-SPD. Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl in NRW muss Herr Gabriel jetzt klar sagen, ob er die &#196;u&#223;erungen von Frau Kraft deckt. Die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler haben ein Recht zu wissen, was sie von der SPD zu erwarten haben.&#8221;
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bundesau&#223;enminister Westerwelle besorgt &#252;ber Massen-Morde an Kindern und Frauen in Nigeria</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Klamm Sabaot</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
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		<description><![CDATA[Nach den von religi&#246;sen  Extremisten ver&#252;bten Massen-Morden an mehr als 200 Kindern, Frauen und  M&#228;nnern christlichen Glaubens &#228;u&#223;ert sich Bundesau&#223;enminister Dr. Guido  Westerwelle besorgt &#252;ber die SicherheitsLage in Zentral-Nigeria.Von Sonntag auf Montag wurden christliche Familien aus den H&#228;usern  getrieben, die H&#228;user niedergebrannt und mehr als 200 Frauen, Kinder und  M&#228;nner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/niger.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Nach den von religi&#246;sen  Extremisten ver&#252;bten Massen-Morden an mehr als 200 Kindern, Frauen und  M&#228;nnern christlichen Glaubens &#228;u&#223;ert sich Bundesau&#223;enminister Dr. Guido  Westerwelle besorgt &#252;ber die SicherheitsLage in Zentral-Nigeria.Von Sonntag auf Montag wurden christliche Familien aus den H&#228;usern  getrieben, die H&#228;user niedergebrannt und mehr als 200 Frauen, Kinder und  M&#228;nner mit Macheten und Messern abgeschlachtet.</p>
<p><strong>Bundesau&#223;enminister Dr. Guido Westerwelle <a href="http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Infoservice/Presse/Meldungen/2010/100308-BM-Nigeria.html">erkl&#228;rte</a> nach dem Blutbad  und den Unruhen vom 7. und 8. M&#228;rz 2010 Zentral-Nigeria:</strong></p>
<p>&#8220;Ich bin sehr besorgt &#252;ber die Welle von religi&#246;s motivierter Gewalt  in Zentral-Nnigeria. Die freie Aus&#252;bung der Religion ist ein elementares  Grundrecht. Ich rufe deshalb alle Beteiligten zu &#228;u&#223;erster Besonnenheit  auf. Ich erwarte von den Verantwortlichen in Nigeria, dass sie alles  tun, um Ruhe und Ordnung wiederherzustellen.&#8221;</p>
<p>Auszug aus der <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte">Allgmeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte</a>, proklamiert  von den Vereinten Nationen im Jahr 1948, universell g&#252;ltig:</p>
<p>Artikel 18</p>
<p>Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit;  dieses Recht schlie&#223;t die Freiheit ein, seine Religion oder &#220;berzeugung  zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung  allein oder in Gemeinschaft mit anderen, &#246;ffentlich oder privat durch  Lehre, Aus&#252;bung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.</p>
<p>Artikel 19</p>
<p>Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungs&#228;u&#223;erung;  dieses Recht schlie&#223;t die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuh&#228;ngen  sowie &#252;ber Medien jeder Art und ohne R&#252;cksicht auf Grenzen  Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.</p>
<p>Photo Quelle/Copyright: corono, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via <a href="http://www.flickr.com/photos/corono/2724191855/">flickr</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Irak: Bagdad, Bomben und Wahlen</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/09/irak-bagdad-bomben-und-wahlen/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Salam Adil</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Internetkultur</category>
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		<description><![CDATA[Werden die Wahlen eine neue &#196;ra der politischen Stabilit&#228;t f&#252;r den Irak bringen oder wird es mehr vom Gleichen geben? Irakische Blogger diskutieren &#252;ber ihre &#196;ngste und Hoffnungen am Tag der nationalen Wahlen. Aber zuerst …
Wenn Sie in dieser Woche keine andere Post lesen, so lesen Sie doch bitte diese hier
Am Vorabend der Wahlen schreibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werden die Wahlen eine neue &#196;ra der politischen Stabilit&#228;t f&#252;r den Irak bringen oder wird es mehr vom Gleichen geben? Irakische Blogger diskutieren &#252;ber ihre &#196;ngste und Hoffnungen am Tag der nationalen Wahlen. Aber zuerst …</p>
<p><strong>Wenn Sie in dieser Woche keine andere Post lesen, so lesen Sie doch bitte diese hier</strong></p>
<p>Am Vorabend der Wahlen schreibt <em>Sunshine</em> &#252;ber <a href="http://livesstrong.blogspot.com/2010/03/7th-of-march.html">ihre W&#252;nsche f&#252;r die Zukunft</a>:</p>
<p>&#8220;Wir sind einfach m&#252;de vom Leben mit dem Horror, wir wollen nicht noch mehr Menschen, die wir lieben, verlieren, dieser Krieg war blutig und ich w&#252;nsche nur, dass er jetzt zu Ende ist und nur noch als ein b&#246;ser Traum in meinem Leben zur&#252;ckbleiben wird… Ich frage mich ob meine im Ausland lebende Tante, die ich seit 5 Jahren nicht mehr gesehen habe, zur&#252;ckkommen wird; meine Cousinen kenne ich &#252;berhaupt nicht… Die Iraker wollen ihr Leben zur&#252;ck haben… Ich kann kaum den Tag abwarten, an dem ich aufwache und in meinem Zimmer die Vorh&#228;nge &#246;ffne und wieder Leben in meiner Nachbarschaft sehe, anstelle der Geisterstadt; ich kann kaum den Tag erwarten, an dem wir die Bretter vor den Fenstern abnehmen; ich frage mich immer wieder ob ich und alle anderen Irakis sich jemals wieder befreit f&#252;hlen werden… Ich habe so viele Hoffnungen und Pl&#228;ne f&#252;r diesen Tag, und frage mich, wann wird er wohl kommen ..</p>
<p>Ich m&#246;chte gerne gute Nachrichten &#252;ber den Wiederaufbau unseres Landes h&#246;ren, wie sich die Wirtschaft verbessert, und nicht, wie viele Menschen get&#246;tet wurden…&#8221;</p>
<p><strong>Sie berichtet von der derzeitigen Kampagne der Terroristen gegen alle Christen in ihrer Heimatstadt Mosul und schreibt:</strong></p>
<p>&#8220;Warum? Wie ist das passiert? Wer steckt dahinter und zwingt die Christen zu fliehen?</p>
<p>Die politischen Parteien bek&#228;mpfen sich gegenseitig und die Opfer sind die Unschuldigen … alle diese Morde und das Furchterregende wurde durch die Wahlen verursacht, die Christen sollten aufs Land gehen und von den Wahlen verbannt werden…</p>
<p>Was mich so w&#252;tend macht und so frustriert ist, wenn es zu einer “weinenden Zeremonie” kommt, dann verf&#228;llt das Land in einen Notstand; so viele Soldaten und enorme Sicherheitsvorkehrungen werden zum Schutz der Schiiten, vorgenommen. Und f&#252;r die Sicherheit der Christen, die nur mit ihrem t&#228;glichen Leben fortfahren wollten, zur Schule oder zur Arbeit gehen, wurde nichts unternommen, es ist so unfair…&#8221;</p>
<p><strong>Worte der Stra&#223;e</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/adil.jpg" /></dt>
<dd>Sunshine fotografiert ihren tintengef&#228;rbten Finger im Siegesgru&#223;.</dd>
</dl>
<p></strong><em>Baghdad Dentist</em> <a href="http://baghdadentist.blogspot.com/2010/03/elections.html">erz&#228;hlt uns</a>, was in seiner Stadt am Tag der Wahl vor sich ging:</p>
<p>&#8220;Letzte Nacht durften keine Autos fahren und alle Stra&#223;en, die zu den Wahl-Zentren f&#252;hrten, wurden mit Stacheldraht und Armee-Fahrzeugen abgeriegelt.</p>
<p>Als die Wahlen begannen, h&#246;rte man in Baghdad viele Explosionen. In den Nachrichten wurde gesagt, dass viele Granaten in viele Stadtbezirke wie Adamyah, Al-adil, Palestine street, Ur und viele andere in einer Welle von Angriffen geschossen wurden. Bagdad ist nicht sicher …</p>
<p>Trotz ihrer &#196;ngste zum W&#228;hlen zu gehen bestehen die Iraker auf der Demokratie zum Stoppen der Gewaltt&#228;tigkeiten und um irakische B&#252;rger als ihre Vertreter zu w&#228;hlen.&#8221;</p>
<p><strong><em>Nibras</em> w&#228;hlte und <a href="http://talismangate.blogspot.com/2010/03/election-day.html">f&#252;hlt sich gro&#223;artig:</a></strong></p>
<p>&#8220;Das Gr&#246;&#223;te daran war, wie normal es sich f&#252;hlte; die Wahlen wurden zur Routine und einer normalen Erscheinung. Das ist schon eine Leistung f&#252;r ein Land mit Iraks Vergangenheit und den derzeitigen Herausforderungen…</p>
<p>Das war eine logistische Fehlleistung der Dschihadisten, in der N&#228;he der Wahllokale gab es kaum erfolgreiche Selbstmordattent&#228;ter oder Schie&#223;ereien. Granaten willk&#252;rlich in Baghdad herumzuwerfen ist BS (Bockmist). Es hat die W&#228;hler ganz bestimmt nicht eingesch&#252;chtert.&#8221;</p>
<p><strong><em>Ladybird</em> <a href="http://www.roadstoiraq.com/2010/03/07/7300/">fuhr aufs Land</a>, um dort den Wahl “Zirkus” zu beobachten.</strong></p>
<p>&#8220;Ich bemerkte, dass viele Leute nicht-religi&#246;se Parteien w&#228;hlten, besonders Allawis Liste Al-Iraqiya, aber es gab auch Maliki Anh&#228;nger…</p>
<p>Die Warteschlangen war sehr lang, ca. 4-5 Stunden Wartezeit. Ich verlie&#223; das Wahllokal gegen 17:00 Uhr und die Schlange war ungef&#228;hr einen Kilometer lang.</p>
<p>Von dem, was ich las, und sah glaube ich, dass Maliki und Allawi Kopf an Kopf liegen.&#8221;</p>
<p>und die <em>McClatchy</em> Zeitung gibt den umfassendsten Bericht &#252;ber den gesamten Iraq in ihrem<a href="http://blogs.mcclatchydc.com/iraq/"> Journalisten-Blog</a>.</p>
<p><strong>Angst und Hoffnung</strong></p>
<p><a href="http://arabwomanblues.blogspot.com/2010/03/update-on-iraqs-elections.html"><em>Layla</em> f&#252;hlt</a>, dass die ersten Ergebnisse hoffnungsvoll sind, erwartet jedoch weitverbreiteten Betrug. Sie <a href="http://twitter.com/laylaanwar">tweets</a> Ergebnisse, so wie sie sie h&#246;rt und kommt zu dem Schluss:</p>
<p>&#8220;Dies ist eine gro&#223;e MORALISCHE Niederlage f&#252;r die schiitischen Parteien und insbesondere Maliki … und sie zeigen auch, was ich 4 Jahren lang immer gesagt habe - wir sind im Wesentlichen ein s&#228;kulares und nationalistisches Volk.</p>
<p>Das ist aber AUCH eine symbolische Niederlage f&#252;r den Iran und den AMERIKANISCHEN Plan, die Agenda mit der sie uns brutal und kriminell besetzt und uns entlang religi&#246;sen Linien gespalten haben.</p>
<p>… Ich liebe dich Irak.&#8221;</p>
<p><strong>Aber nach konstanten Wahlbeobachtungen <a href="http://uncensoredarabwomanblues.blogspot.com/2010/03/switching-off.html">hatte sie genug:</a></strong></p>
<p>&#8220;Ich muss aus dieser irakischen Wahlstimmung herauskommen. Ich habe Angst &#252;ber das, was passieren wird, wenn die endg&#252;ltigen Ergebnisse ver&#246;ffentlicht werden…mein Bauchgef&#252;hl sagt es mir…ich muss abschalten, ganz abschalten…&#8221;</p>
<p><strong><em>Neurotic Wife</em> <a href="http://neurotic-iraqi-wife.blogspot.com/2010/03/blissful-eternal-journey.html">w&#228;hlte nicht</a> und erkl&#228;rte in einen Brief an ihren verstorbenen Vater ihre Gr&#252;nde:</strong></p>
<p>&#8220;Es tut mir leid, aber es gibt keinen von dem ich glauben kann, dass er den Irakern ein besseres Leben bringen wird. Alle diese Versprechungen, die sie den Leuten machen, sind falsch. Sie nehmen an der Wahl teil, um ihre eigenen Egos zu befriedigen. Ihre eigenen Egos und ihre eigenen Bed&#252;rfnisse …</p>
<p>Ja Papa ich wei&#223;, dass du mir nicht zustimmst. Ich wei&#223;, dass du immer gehofft hast. GROSSE Hoffnung… Papa, da drau&#223;en gibt es keinen ehrlichen Menschen, glaube mir. Ihre Worte machen f&#252;r mich keinen Sinn mehr. Denn ich wei&#223;, ich wei&#223; dass der Iraq, den du kanntest, nie mehr zur&#252;ckgekommen wird. Nicht heute, nicht im Leben meiner Kindern, niemals. Und nein, ich bin keine Pessimistin, wie du mich immer genannt hast, sondern eine Realistin.</p>
<p>Viele Leute bezeichnen dies als einen historischen Augenblick. Was ist Geschichte? Bezeichnen wir jetzt jede Wahl als einen historischen Moment? Das ist etwas, was ich nicht verstehe. Was f&#252;r eine Geschichte machen die da. Was werden meine Kleinen lesen, wenn sie erwachsen sind? Iraq der zerschmetterte Traum? Hunderttausende von Menschen riskieren ihr Leben, weil sie hoffen. Und vielleicht ist die Hoffnung das Einzige, was sie im Augenblick haben. Aber f&#252;r mich ist das nichts anderes als eine Wiederholung eines endg&#252;ltigen Scheiterns. Es tut mir leid, Papa, ich will dich nicht ver&#228;rgern, aber du hast uns immer gesagt, wir sollen unsere Meinung sagen, und das ist genau das, was ich denke.&#8221;</p>
<p><strong>Sunshine ist damit <a href="http://livesstrong.blogspot.com/2010/03/i-voted.html">&#252;berhaupt nicht einverstanden</a>. Sie schreibt:</strong></p>
<p>&#8220;Wie oft denken wir nur an uns selbst, an die Dinge, die wir tun m&#252;ssen und dabei jeden Tag das “Ich” Wort benutzen? Es w&#228;re gro&#223;artig, wenn die Menschen stattdessen heute “Iraq” sagen und den Nutzen f&#252;r die Gemeinschaft vor ihren eigen stellen w&#252;rden, weil an diesem Tag nichts wichtiger ist als die Wahl, um f&#252;r uns und f&#252;r unsere Familien eine besser Zukunft zu bauen…</p>
<p>Alle meine Verwandten in Bagdad und Mosul, im Irak und im Ausland haben gew&#228;hlt, auch meine Freunde, sogar diejenigen, die immer z&#246;gerten, nachdem ich sie dazu gedr&#228;ngt hatte…</p>
<p>Ich bin so stolz auf alle Iraker, die gew&#228;hlt haben und …&#8221;</p>
<p><strong><em>Hammorabi</em> <a href="http://hammorabi.blogspot.com/2010/03/can-iraqi-2010-election-bring-changes.html">hat einige Hoffnung</a> f&#252;r die Zukunft, aber nicht viel:</strong></p>
<p>&#8220;die Einmischung der anderen L&#228;ndern, darunter Iran und Saudi-Arabien, die fehlenden Pl&#228;ne f&#252;r den R&#252;ckzug der ausl&#228;ndischen Truppen und eine starke irakische Armee f&#228;hig, die irakischen Grenzen und die innere Sicherheit zu sch&#252;tzen und viele andere Probleme. Alle diese und andere Probleme f&#252;hrten zu einem schwachen und korrupten Iraq …</p>
<p>Die meisten Iraker, die heute zur Wahl gingen, suchen Ver&#228;nderung von der sie hoffen, dass das Ergebnis nach der Wahl eine Regierung und ein Parlament ohne religi&#246;se Ideologien sein wird. Die Interessen Iraks sollten obenan stehen und nicht die Interessen der anderen L&#228;nder.</p>
<p>Wir glauben, dass ein Wandel eintreten wird und wir wissen auch, dass es keine Wunder gibt.&#8221;</p>
<p><strong>Und schlie&#223;lich:</strong></p>
<p><em> Iraq the Model</em>, das in den USA lebt, hat eine <a href="http://iraqthemodel.blogspot.com/2010/03/iraq-elects-again.html">etwas andere Wahl-Erfahrung</a>:</p>
<p>&#8220;Im Dezember 2005 gingen wir von zu Hause zu dem Wahllokal (wo ich als Kind zur Schule ging) zum Soundtrack von Granaten und Gewehrfeuer. In der Tat, diese zehn Minuten zu Fu&#223; machten uns so viel Angst und Sorge, gaben aber auch Hoffnung und Stolz.</p>
<p>Dieses Mal wird mein Trip zum Wahllokal weniger interessant sein, weil ich die Orange-Linie nach Arlington zu einem Ort nehmen werde, der zuf&#228;lligerweise ein Hotel ist, dessen Eigent&#252;mer eines Tages Paris Hilton sein wird.</p>
<p>Ja, das ist ein wenig langweilig.&#8221;</p>
<p><em>Dieser Beitrag erschien zuerst auf <a href="http://globalvoicesonline.org/2010/03/08/iraq-baghdad-bombs-and-ballots/">Global Voices</a>. Die <a href="http://de.globalvoicesonline.org/2010/03/09/irak-bagdad-bomben-und-wahlen/">&#220;bersetzung </a>erfolgte durch Hans H. Knauf, Teil des &#8220;<a href="http://globalvoicesonline.org/lingua/">Project Lingua</a>&#8220;. Die Ver&#246;ffentlichung auf der Readers Edition erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Global Voices.</em>
</p>
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