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	<title>Readers Edition</title>
	<link>http://www.readers-edition.de</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:07:42 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>K&#246;nnen die Algen das Klima ver&#228;ndern?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/08/koennen-die-algen-das-klima-veraendern/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Albern</dc:creator>
		
	<category>Wirtschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Nein, das k&#246;nnen sie nicht. Daf&#252;r sind die meisten Algen viel zu winzig. Und auch, wenn es gro&#223;e Vielfalt an Algen gibt, die Algen haben viel zu viele Liebhaber, die sie gerne fressen. Die Macht der Algen ist vorbei. Zwar haben die Algen zusammen mit den Blaualgen, welche eigentlich Bakterien sind, das Klima auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, das k&#246;nnen sie nicht. Daf&#252;r sind die meisten Algen viel zu winzig. Und auch, wenn es gro&#223;e Vielfalt an Algen gibt, die Algen haben viel zu viele Liebhaber, die sie gerne fressen. Die Macht der Algen ist vorbei. Zwar haben die Algen zusammen mit den Blaualgen, welche eigentlich Bakterien sind, das Klima auf der Erde &#252;ber Millionen von Jahren nachhaltig ver&#228;ndert, so dass das Klima auch f&#252;r die Menschen menschlicher wurde, aber die Geschichte l&#228;sst sich nicht immer wiederholen. Dazu br&#228;uchten wir viel zu viel Zeit.</p>
<p>Wir k&#246;nnen aber die Geschichte auf einem ertr&#228;glichen Niveau aufrecht erhalten. Durch Algenzucht. Es kostet nicht viel Arbeit und schon lange nicht so viel Energie wie andere L&#246;sungen. In &#252;berschaubare, gut verschlossene und mit einfacher Bel&#252;ftung ausgestattete Beh&#228;lter wird genug Wasser eingef&#252;hrt, egal ob Meerwasser oder S&#252;&#223;wasser, wir m&#252;ssen dann nur die richtigen Algen in die Beh&#228;lter dazugeben, sehr wenig und sehr vorsichtig ausgew&#228;hlter D&#252;nger dazu, und dann m&#252;ssen wir uns nur noch gem&#252;tlich in den Gartensessel hinsetzen und zuschauen, wie das Wasser immer gr&#252;ner wird. Der Ertrag an Biomasse ist bei den Algen pro jeden Quadratmeter oder Hektar mehrmals h&#246;her, als bei jeder anderen Pflanze. Wir brauchen auch keinen Traktor, um die Ernte einzufahren, bei einfacher Automatik k&#246;nnen wir ruhig in dem Sessel sitzen bleiben.</p>
<p><strong>Warum k&#246;nnen die Algen das Klima nicht ver&#228;ndern?</strong></p>
<p>Bei der Algenzucht ergibt sich jeden Abend fettige Biomasse, die in ein versenktes Beh&#228;lter wandert, in dem aus der Biomasse Methan entsteht. Unser Traumgas, das wir teuer aus Russland importieren m&#252;ssen. Durch die kluge Verbrennung des Methangases k&#246;nnen wir das Haus warm halten, den Strom g&#252;nstig herstellen, das Auto antreiben, uns einfach alle alten Tr&#228;ume erf&#252;llen, die wir schon lange hatten.</p>
<p>Durch die Verbrennung des Methangases aus den Algen werden gleichzeitig Unmengen an CO2 in die Luft freigelassen, die unter Umst&#228;nden das Klima ver&#228;ndern k&#246;nnten. Weil aber das CO2 durch die Algen aus der Luft vorher eingefangen wurde, bleibt die Menge an CO2 in der Luft immer die die gleiche. Es &#228;ndert sich also nichts. Das CO2 bleibt in einem Kreislauf <a href="http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc~EA9FBE76B374846B3A56D6C9A023749CB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">gefangen</a>.<a href="http://www.faz.net/s/Rub80665A3C1FA14FB9967DBF46652868E9/Doc%7EEA9FBE76B374846B3A56D6C9A023749CB%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"><br />
</a></p>
<p><strong>Ein Karussell des Gl&#252;cks?</strong></p>
<p>So sieht es aus. Die bevorstehenden Krisen und unsere Wohlstands-Gewohnheiten werden uns so oder so dazu bringen, m&#246;glichst einfache und billige L&#246;sungen f&#252;r den Energie-Nachschub zu suchen. Und diese gem&#252;tliche L&#246;sung liegt bereits vor uns. Irgendwann wird das Methangas aus dem Garten unseres klugen Nachbarn billiger sein, als das aus Russland. Nur auf die sichere Lieferung werden wir uns nie und nimmer verlassen k&#246;nnen, weil uns der Nachbar bei jedem Streit den Hahn zudreht. Aber darauf sind wir schon langsam gew&#246;hnt.
</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Extremk&#228;lte&#8221; beim Extremwetterkongress</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/07/extremkaelte-beim-extremwetterkongress/</link>
		<comments>http://www.readers-edition.de/2010/03/07/extremkaelte-beim-extremwetterkongress/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krüger</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Langsam scheint es zur Tradition zu werden, dass der allj&#228;hrlich im &#8220;Vor&#8221;-Fr&#252;hling veranstaltete Extremwetterkongress unter den so genannten Gore-Effekt f&#228;llt. Dieser Effekt bewirkt n&#228;mlich, dass es &#252;berall dort wo &#8220;Big Al&#8221; auftritt zu einer pl&#246;tzlichen, lokal begrenzten, Abk&#252;hlung des Klimas kommt. Selbiges scheint der Extremwetterkongress in den letzten beiden Jahren zu bewirken.
Zum Auftakt des letztj&#228;hrigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/eriew.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Langsam scheint es zur Tradition zu werden, dass der allj&#228;hrlich im &#8220;Vor&#8221;-Fr&#252;hling veranstaltete Extremwetterkongress unter den so genannten Gore-Effekt f&#228;llt. Dieser Effekt bewirkt n&#228;mlich, dass es &#252;berall dort wo &#8220;Big Al&#8221; auftritt zu einer pl&#246;tzlichen, lokal begrenzten, Abk&#252;hlung des Klimas kommt. Selbiges scheint der Extremwetterkongress in den letzten beiden Jahren zu bewirken.</p>
<p>Zum Auftakt des letztj&#228;hrigen Extremwetterkongresses 2009 lagen die Temperaturen am Veranstaltungsort in Bremerhaven um den Gefrierpunkt. <a href="http://www.n24.de/news/newsitem_4858256.html">Der Winter 2008/09 war insgesamt um ein halbes Grad zu kalt in Deutschland ausgefallen.</a> Das w&#228;re nicht weiter dramatisch gewesen, wenn das Veranstaltungsgeb&#228;ude denn Schutz vor der Witterung geboten h&#228;tte. Das Klimahaus, das Veranstaltungsgeb&#228;ude des letztj&#228;hrigen Extremwetterkongresses, war allerdings noch nicht fertiggestellt und machte seinem Namen alle Ehre. Somit mussten die Besucher dick einpacken in Winterm&#228;ntel und Wollm&#252;tzen frieren.</p>
<p><embed id=VideoPlayback src=http://video.google.com/googleplayer.swf?docid=8008389626564141463&#038;hl=en&#038;fs=true style=width:400px;height:326px allowFullScreen=true allowScriptAccess=always type=application/x-shockwave-flash> </embed></p>
<p>Im diesem Jahr wurde der Extremwetterkongress 2010 erneut im Klimahaus in Bremerhaven abgehalten. Dieses ist nun fertiggestellt. Erneut lagen die Temperaturen um den Gefrierpunkt und es waren einige Zentimeter Neuschnee gefallen. <a href="http://de.news.yahoo.com/1/20100226/twl-dsterster-winter-seit-mindestens-40-dcf27d1.html">Der diesj&#228;hrige Winter 2009/10 ist in Deutschland um 1,5°C zu kalt ausgefallen.</a> Auch weite Teile der USA und weite Teile Asiens waren von einem K&#228;ltewinter mit viel Eis und Schnee betroffen. Ein Thema das promt beim Extremwetterkongress aufgegriffen wurde.</p>
<p><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/Winter-Schneebedeckung-NH2b.gif" /></p>
<p>Wie sich gerade heraus gestellt hat, war das vergangene Jahrzehnt dasjenige mit der gr&#246;&#223;ten Winterschneebedeckung auf der Nordhalbkugel, also <a href="http://climate.rutgers.edu/snowcover/table_area.php?ui_set=0">seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1966</a>. Das veranlasste Al Gore k&#252;rzlich <a href="http://www.nytimes.com/2010/02/28/opinion/28gore.html">in der NY-Times</a> zu verk&#252;nden, dass die massiven Schneef&#228;lle, im Sinne der zu erwarteten Zunahme von Niederschl&#228;gen, ein Beleg f&#252;r den menschen gemachten Klimawandel seien. Damit stellt er die Klimaforschung allerdings vor ein Problem. Denn wenn die winterlichen Schneef&#228;lle zunehmen, so steigt auch das R&#252;ckstrahlungsverm&#246;gen der Erdoberfl&#228;che. Das bewirkt wiederum eine Abk&#252;hlung. Wenn die winterlichen Schneef&#228;lle steigen, dann wachsen auch die Festlandeisschilde in der Antarktis und in Gr&#246;nland. Diese liegen in H&#246;hen, die gr&#246;&#223;tenteils Dauerfrost aufweisen. Somit f&#228;llt auch der Meeresspiegelanstieg weitaus weniger dramatisch aus. Damit stellt Al Gore die gesamte Klimaforschung auf den Kopf. Die Klimaforscher ringen derzeit um immer wieder neue Erkl&#228;rungen f&#252;r den postulierten Klimawandel, denn die prognostizierten Szenarien wollen partout nicht so eintreffen, wie sie vorausgesagt wurden.
</p>
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		<title>M&#252;ssen wir die Erde besser &#252;berwachen?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/07/muessen-wir-die-erde-besser-ueberwachen/</link>
		<comments>http://www.readers-edition.de/2010/03/07/muessen-wir-die-erde-besser-ueberwachen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 23:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Albern</dc:creator>
		
	<category>Kultur</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Am Nordpool scheint sich die Lage mit dem ewigen Eis zu stabilisieren. Es friert dort wieder ein. Doch am S&#252;dpol machen sich gerade zwei riesengro&#223;e Brocken davon. Die Erde kommt nicht zur Ruhe. Die umst&#252;rzlerischen Versuche der hinterlistigen Eisbewegung h&#246;ren einfach nicht auf.
Es ist traurig, beobachten zu m&#252;ssen, wie unsere ma&#223;volle Herrschaft auf der Erde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	-->Am Nordpool scheint sich die Lage mit dem ewigen Eis zu stabilisieren. Es friert dort wieder ein. Doch am S&#252;dpol machen sich gerade zwei riesengro&#223;e Brocken <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Antarktis-Eisberg;art1117,3042452">davon</a>. Die Erde kommt nicht zur Ruhe. Die umst&#252;rzlerischen Versuche der hinterlistigen Eisbewegung h&#246;ren einfach nicht auf.</p>
<p>Es ist traurig, beobachten zu m&#252;ssen, wie unsere ma&#223;volle Herrschaft auf der Erde mit dem Ziel eines ausgeglichenes Klimas von der unberechenbaren Natur immer wieder hintergegangen wird. Unsere Versuche, mit den Naturm&#228;chten einen dauerhaften Frieden zu schlie&#223;en, scheitern Tag f&#252;r Tag. Und wie immer – wir geben uns selbst die Schuld f&#252;r das Chaos, das vom Erdklima bislang angerichtet wurde.</p>
<p><strong>Das Klima darf uns nicht besiegen!</strong></p>
<p>Wir m&#252;ssen die Erde besser &#252;berwachen, und zwar an allen Ecken und Kanten, um die feindlichen Absichten der Naturm&#228;chte wenigstens zu erahnen. Es reicht nicht, dass wir die Kontrolle der Natursch&#228;tze in unserer Hand haben. Wir m&#252;ssen auch unsere Abf&#228;lle unter Kontrolle bekommen, damit sie von unseren Gegnern gegen uns nicht ausgenutzt werden k&#246;nnen. Gleichwohl, ob es sich dabei um Plastik, das CO2 oder um die radioaktiven Abf&#228;lle aus den Atomkraftwerken handelt. Wir m&#252;ssen auf der Hut sein. Wir sollten jede Spur beseitigen, die auf unser Dasein hinweist, damit wir von den Naturm&#228;chten nicht direkt angegriffen werden k&#246;nnen. Es herrscht eindeutig Krieg, weil alle Friedensverhandlungen gescheitert sind.
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>W&#228;chst das Eis in der Arktis auch in diesem Jahr weiter?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/06/waechst-das-eis-in-der-arktis-auch-in-diesem-jahr-weiter/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 18:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolf Kipp</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Der wohl bekannteste Internetblog, der sich skeptisch mit dem Thema  globale Erw&#228;rmung auseinandersetzt, ist die Seite wattsupwiththat.com des  amerikanischen Meteorologen Antony Watts. Und selbstverst&#228;ndlich wird  auch dort die Entwicklung der Eisbedeckung in der Arktis kritisch unter  die Lupe genommen. In einer dort im  Februar ver&#246;ffentlichten Analyse von Steven Goddard kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/polarb.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Der wohl bekannteste Internetblog, der sich skeptisch mit dem Thema  globale Erw&#228;rmung auseinandersetzt, ist die Seite <a href="http://wattsupwiththat.com/">wattsupwiththat.com</a> des  amerikanischen Meteorologen Antony Watts. Und selbstverst&#228;ndlich wird  auch dort die Entwicklung der Eisbedeckung in der Arktis kritisch unter  die Lupe genommen. In einer dort <a href="http://wattsupwiththat.com/2010/02/09/prediction-arctic-ice-will-continue-to-recover-this-summer/">im  Februar ver&#246;ffentlichten Analyse</a> von Steven Goddard kam dieser zu  dem Schluss, dass die Erholung des Eises in der Arktis sich auch in  diesem Jahr fortsetzen w&#252;rde.</p>
<p><a href="http://wattsupwiththat.com/2010/03/04/nsidc-confirms-wuwt-ice-forecast/">Diese  Einsch&#228;tzung bekam jetzt prominente Unterst&#252;tzung</a> von Seiten des  amerikanischen National Snow and Ice Data Centers (<a href="http://nsidc.org/index.html">NSIDC</a>). Diese Institution, die  sonst eher f&#252;r Prognosen im Sinne eines katastrophalen Verschwindens der  Eisdecke zust&#228;ndig ist, schrieb in ihrer <a href="http://nsidc.org/arcticseaicenews/index.html">neuesten Analyse</a>:</p>
<blockquote><p><em>Die <a href="http://www.cpc.noaa.gov/products/precip/CWlink/daily_ao_index/ao_index_mrf.shtml">Arktische  Oszillation</a> (AO) hat einen gro&#223;en Effekt auf die Bewegung des  arktischen Meereises.  Das Windmuster, welches mit einer stark negativen   AO verkn&#252;pft ist, bewirkt dass weniger Eis die Arktis durch die Fram  Stra&#223;e verl&#228;sst. Dadurch wird mehr von dem &#228;lteren, dickeren Eis in der  Arktis zur&#252;ckgehalten. Bei dem wenigen alten Eis, dass noch vorhanden  ist, kann das Zur&#252;ckhalten von &#252;brigen dabei helfen, dass die  Eisausdehnung im September nicht so niedrig ausf&#228;llt, wie in den letzten  Jahren.</em></p>
<p><em>The AO has a strong effect on Arctic sea ice motion. The pattern  of winds associated with a strongly negative AO tends to reduce export  of ice out of the Arctic through the Fram Strait. This helps keep more  of the older, thicker ice within the Arctic. While little old ice  remains, sequestering what is left may help keep the September extent  from dropping as low as it did in the last few years.</em></p></blockquote>
<p>Man sollte sich hier durch die negative Formulierung nicht weiter  st&#246;ren lassen und dabei im Hinterkopf behalten, dass es auch bisher beim  NSIDC &#252;blich war, die Entwicklung in einem m&#246;glichst negativen Licht  darzustellen. Die Botschaft hingegen bleibt die gleiche. Die gleiche  Gro&#223;wetterlage, die in diesem Winter daf&#252;r gesorgt hat, dass gro&#223;e Teile  Europas, Asiens und Nordamerikas rekordverd&#228;chtige Temperaturen und  Schneef&#228;lle erlebten, n&#228;mlich ein negativer AO-Index, verhindert einen  Abfluss des Eises aus der Arktis und sorgt so daf&#252;r, dass wieder mehr  mehrj&#228;hriges Eis vorhanden ist. Und das wiederum wird voraussichtlich  dazu f&#252;hren, dass der <a href="http://www.science-skeptical.de/blog/wachst-das-eis-in-der-arktis-auch-in-diesem-jahr-weiter/blog/das-ende-der-arktischen-schmelzsaison-ein-resumee/00163/">Trend  des Anwachsens der sommerlichen Eisausdehnung in der Arktis seit 2007</a>,  sich auch in diesem Jahr fortsetzten wird.</p>
<p><strong>Nach dem kalten Winter macht auch das Eis in der Arktis den  Katastrophenpropheten einen Strich durch die Rechnung</strong></p>
<p>Wo bereits dieser Winter nicht gerade optimal f&#252;r die Propheten eines  nahenden Untergangs der Erde durch den &#220;berhitzungstod gewesenen ist,  k&#246;nnte also auch die Eisentwicklung in der Arktis weiterhin wenig  geeignet sein, die katastrophalen Szenarien zu unterst&#252;tzen. Dabei lohnt  es, sich einmal im Detail mit der aktuellen Situation in der Arktis zu  befassen.</p>
<p>Das NSIDC sieht die aktuelle Eisausdehnung etwa eine Millionen km²  unterhalb des Durchschnitts der Jahre 1979 bis 2000.</p>
<div>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/arvt.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
</div>
<p>Die Eisbedeckung in der Ostsee und der Beringsee ist leicht  &#252;berdurchschnittlich. Der Osten Kanadas und das Meer von Okhotsk im  Osten von Sibirien zeigt eine leicht unterdurchschnittliche  Eisbedeckung.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/arvt2.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><a href="http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_daily_extent.png"><br />
</a></p>
<p>.<br />
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Nach den Daten des D&#228;nischen Meteorologischen Instituts (<a href="http://www.dmi.dk/dmi/index/">DMI</a>) ist die derzeitige  Eisausdehnung am oberen Rand der 6j&#228;hrigen Aufzeichnungszeit.</p>
<p align="center">
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/arvt3.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><a href="http://ocean.dmi.dk/arctic/plots/icecover/icecover_2010.png"><br />
</a></p>
<p>Die Daten der Norwegian Remote Sensing Experiment (<a href="http://arctic-roos.org/observations/satellite-data/sea-ice/Arctic-ice-concentration-maps-from-SSMI-and-AMSRE/?searchterm=norsex">NORSEX</a>)  zeigen die Eisfl&#228;che gerade innerhalb der Standardabweichung der  Mittelwerte von 1979 bis 2008 (also im „normalen“ Bereich).</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/arcvt4.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><a href="http://arctic-roos.org/observations/satellite-data/sea-ice/observation_images/ssmi1_ice_area.png"><br />
</a></p>
<p>Einen Interessanten Vergleich kann man auch auf der Internetseite <a href="http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/">Cryosphere Today</a>  anstellen. Wenn man dort die aktuelle Darstellung der Eisfl&#228;che mit  einer aus dem gleichen Zeitraum in der Vergangenheit gegen&#252;berstellt,  stellt man fest, wie „solide“ das Eis im Vergleich geworden ist.  Vergleichen Sie zum Beispiel die Eisfl&#228;che von gestern (5. M&#228;rz 2010)  mit der vom 5. M&#228;rz 2008, dem ersten Jahr mit wachsendem Eis in der  Arktis nach dem Minimum 2007. Ein Vergleich mit den Daten vom letzten  Jahr ist leider nicht m&#246;glich, weil im letzten Jahr f&#252;r lange Zeit keine  Daten vorlagen.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/arvt5.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><a href="http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2010/03/deetmp.7317.png"><br />
</a></p>
<p>Beachtenswert ist hierbei, dass die aktuelle Darstellung auf der  rechten Seite eine gleichm&#228;&#223;ige Eisfl&#228;che zeigt, wohingegen auf der  linken Seite, also in der Darstellung von vor 2 Jahren, viele helle  Fl&#228;chen mit geringerer Eiskonzentration zu sehen sind. Auch sind die  Eisfl&#228;chen an den R&#228;ndern, besonders in der N&#228;he von Gr&#246;nland und in der  Beringsee, deutlich sch&#228;rfer und zeigen in diesen Bereichen eine  deutlich h&#246;here Eiskonzentration als vor zwei Jahren. Diese Darstellung  l&#228;sst den Schluss zu, dass wir es hier mit soliderem und dickerem Eis zu  tun haben, und nicht, wie es uns von manchen <a href="http://www.alaskadispatch.com/alaska-beat/170-november-27/3067--new-study-arctic-ice-is-rotten">Klimaforschern</a>  und <a href="http://www.greenbang.com/rotten-sea-ice-creates-false-impression-of-arctic-recovery_12774.html">gr&#252;nen  Organisationen</a> immer wieder erz&#228;hlt wird, mit d&#252;nnem und fragilen  Eis, dass im n&#228;chsten Sommern ganz schnell wieder wegschmilzt (<a title="Read “rotten” sea ice – not even in Denmark" href="http://wattsupwiththat.com/2009/12/14/a-look-at-sea-ice-compared-to-this-date-in-2007/">“rotten”  sea ice – not even in Denmark</a>).</p>
<p>Nach den Daten der Japanischen Weltraumagentur <a href="http://www.jaxa.jp/index_e.html">JAXA</a> war 2003 ein gutes Jahr  f&#252;r das Meereis in  der Arktis. Wie man an der blauen Linie in der  Grafik erkennt, war damals die Eisausdehnung beim Sommerminimum die  gr&#246;&#223;te im gesamten Beobachtungszeitraum.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/arvt6.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><a href="http://www.ijis.iarc.uaf.edu/en/home/seaice_extent.htm"><br />
</a></p>
<p>Wie ein direkter Vergleich zeigt, ist die Eiskonzentration an vielen  Stellen in diesem Jahr deutlich h&#246;her, als im „eisigen“ 2003.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/arvt7.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><a href="http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2010/03/deetmp.11018.png"><br />
</a></p>
<p>Wenn man also das Eis in der Arktis heute mit dem bislang  eisreichsten Jahr im letzten Jahrzehnt vergleicht, dann kann man zu dem  Schluss kommen, dass das Eis in diesem Jahr besonders gut f&#252;r die  kommende Schmelzsaison aufgestellt ist. Die <a href="http://www.science-skeptical.de/blog/wachst-das-eis-in-der-arktis-auch-in-diesem-jahr-weiter/blog/schmelzen-die-polkappen-wirklich/0077/">Erholung  der Eisbedeckung in der Arktis</a> wird sich also aller Voraussicht  nach auch in diesem Jahr fortsetzen. Dabei ist es noch gar nicht so  lange her, dass Experten ein Verschwinden der sommerlichen Eisbedeckung  in der Arktis irgendwann zwischen <a href="http://news.xinhuanet.com/english/2008-03/01/content_7696460.htm">2008</a>  und <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/7139797.stm">2013</a>  vorausgesagt haben.</p>
<p>Es ist &#252;brigens nicht das erste Mal, dass Experten ein Verschwinden  des Meereises in der Arktis voraussagen. &#196;hnliche Prognosen wurden auch schon <a href="http://wattsupwiththat.com/2008/03/16/you-ask-i-provide-november-2nd-1922-arctic-ocean-getting-warm-seals-vanish-and-icebergs-melt/">1922  </a>und   zuletzt im Jahr <a href="http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2008/07/nyt_arctic_77442757.pdf">1969</a>verbreitet,  also gerade bevor die <a href="http://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/11/03/der-globale-cooling-konsens-der-1970er-jahre-alles-nur-ein-mythos/">Angst  vor einer neuen Eiszeit</a> von der Wissenschaft und den Medien  gesch&#252;rt wurde.</p>
<p><a href="http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2008/07/nyt_arctic_77442757.pdf"><br />
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/nyt.thumbnail.jpg" /></dt>
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<p>Es ist also wie in der Mode. Alle Trends wiederholen sich fr&#252;her oder  sp&#228;ter. Und offensichtlich setzt im Anschluss an jede Massenpanik  sogleich ein kollektives Vergessen ein. Anders ist es nicht zu erkl&#228;ren,  dass Politiker, Medien und die Bev&#246;lkerung jedes Mal aufs Neue wieder  den Weltuntergang ausrufen, wenn die &#252;blichen Experten mit immer neuen  Warnungen an die &#214;ffentlichkeit treten.</p>
<p><em>Zuerst erschienen im <a href="http://www.science-skeptical.de/blog/wachst-das-eis-in-der-arktis-auch-in-diesem-jahr-weiter/002073/">Science Skeptical Blog</a></em>
</p>
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		<title>Warum erw&#228;rmt sich das Polarmeer?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/06/warum-erwaermt-sich-das-polarmeer/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 15:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Albern</dc:creator>
		
	<category>Wirtschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[&#8230; Wahrscheinlich wegen dem Eis. So lange es genug Eis am Polarmeer gab, konnte sich das Meer durch direkte Sonneneinstrahlung nicht erw&#228;rmen. Die Sonne prallte von der wei&#223;glatten Eisoberfl&#228;che ab. Die dicke Eisschicht sch&#252;tzte das Wasser vor unn&#246;tiger W&#228;rme. Doch seit einigen Jahren merken wir immer deutlicher, dass das Eis am Nordpol schwindet. Eigentlich h&#228;tte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	-->&#8230; Wahrscheinlich wegen dem Eis. So lange es genug Eis am Polarmeer gab, konnte sich das Meer durch direkte Sonneneinstrahlung nicht erw&#228;rmen. Die Sonne prallte von der wei&#223;glatten Eisoberfl&#228;che ab. Die dicke Eisschicht sch&#252;tzte das Wasser vor unn&#246;tiger W&#228;rme. Doch seit einigen Jahren merken wir immer deutlicher, dass das Eis am Nordpol schwindet. Eigentlich h&#228;tte uns dabei gleich einfallen m&#252;ssen, dass sich das Wasser dort viel leichter erw&#228;rmen wird, wenn es durch die dicke Eisdecke nicht gesch&#252;tzt wird.</p>
<p>Mit der Erw&#228;rmung des Meerwassers rund um den Nordpol wird auch der in der Meerestiefe gelagerte Methan frei. Methan ist an sich gar nicht so schlimm. Wir heizen damit unsere Wohnungen und hier und da k&#246;nnen wir dank dem Methan auch ein paar Eier kochen. Nur m&#252;ssten wir den Methan irgendwie in die Rohrleitungen locken, die wir rund um die ganze Erde bauen wollen. Und so lange wir das Methangas nicht dazu verlocken k&#246;nnen, uns dienlich zu sein, sollte es lieber am Nordpol in der Meersestiefe bleiben.</p>
<p>Es bleibt uns wahrscheinlich nichts anderes &#252;brig, als das italienische Eis zur&#252;ck zum Nordpol zu transportieren, um das wertvolle Methangas in dem nat&#252;rlichen K&#252;hlschrank der Erde aufbewahren zu k&#246;nnen. Weil der K&#252;hlschrank gegenw&#228;rtig einen Leck hat.
</p>
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		<title>Bitte, keine Panik!</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/06/bitte-keine-panik/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 12:58:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Albern</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Aus dem Nordpolarmeer str&#246;mt deutlich mehr klimasch&#228;dliches Methangas aus als bislang angenommen. Die freigesetzten Mengen an Methan seien so gro&#223;, dass sie die Erderw&#228;rmung deutlich beschleunigen k&#246;nnten. Damit haben selbst die skeptischsten Wissenschaftler nicht gerechnet.Etwa acht Millionen Tonnen Kohlenstoff in Form des Klimagases gelangen pro Jahr von dem Meeresboden in die Atmosph&#228;re. Das entspricht ungef&#228;hr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Nordpolarmeer str&#246;mt deutlich mehr klimasch&#228;dliches Methangas aus als bislang angenommen. Die freigesetzten Mengen an Methan seien so gro&#223;, dass sie die Erderw&#228;rmung deutlich beschleunigen k&#246;nnten. Damit haben selbst die skeptischsten Wissenschaftler nicht gerechnet.<a href="http://www.welt.de/die-welt/wissen/article6663322/Methan-perlt-vom-Meeresgrund-der-Ostsibirischen-See.html">Etwa acht Millionen Tonnen Kohlenstoff</a> in Form des Klimagases gelangen pro Jahr von dem Meeresboden in die Atmosph&#228;re. Das entspricht ungef&#228;hr der Menge an Methanaussto&#223;, die bisher f&#252;r den gesamten Ozean angenommen wurde. Die Annahmen und Vermutungen beweisen uns immer wieder, dass wir es noch lange nicht genau wissen.</p>
<p>Eigentlich m&#252;sste diese Methanquelle in die aktuellen Klimamodelle einbezogen werden, die Modelle m&#252;ssten zu Gunsten der Besorgten korrigiert werden. Das k&#246;nnte jedoch dramatische Auswirkungen auf die Erderw&#228;rmung haben. Also lassen wir es lieber.
</p>
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		<title>Klimawandel stellt Ballungsr&#228;ume vor gro&#223;e Herausforderungen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Auf dem 5. ExtremWetterKongress diskutieren Wissenschaftler intensiv &#252;ber die Folgen des Klimawandels f&#252;r die Ballungsr&#228;ume in Deutschland. Frank B&#246;ttcher, Leiter des Instituts f&#252;r Wetter- und Klimakommunikation: &#8220;In den Sommermonaten m&#252;ssen Ballungsr&#228;ume in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen rechnen, deren Wassermengen gr&#246;&#223;er sind, als die Kapazit&#228;ten der Kanalisation.&#8221; Da ein Gro&#223;teil der das Klima beeinflussenden Emissionen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/klimahaus.jpg" /></dt>
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<p><em>Auf dem 5. <a title="ExtremWetterKongress" href="http://www.extremwetterkongress.de/">ExtremWetterKongress </a>diskutieren Wissenschaftler intensiv &#252;ber die Folgen des Klimawandels f&#252;r die Ballungsr&#228;ume in Deutschland. Frank B&#246;ttcher, Leiter des Instituts f&#252;r Wetter- und Klimakommunikation: &#8220;In den Sommermonaten m&#252;ssen Ballungsr&#228;ume in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen rechnen, deren Wassermengen gr&#246;&#223;er sind, als die Kapazit&#228;ten der Kanalisation.&#8221; Da ein Gro&#223;teil der das Klima beeinflussenden Emissionen aus den Ballungsr&#228;umen stammt, &#8220;tragen&#8221; laut B&#246;ttcher &#8220;die St&#228;dte eine besonders gro&#223;e Verantwortung. Global betrachtet ist das starke Bev&#246;lkerungswachstum ein Aspekt, der sowohl die Klimaproblematik als auch die Umweltbelastung im t&#228;glichen Leben vor Ort betrifft.&#8221; Mehr und mehr extreme Ballungsr&#228;ume, so genannte Mega-Cities, entstehen weltweit. Die Umweltbelastung in diesen Mega-Cities ist enorm hoch, dies zeigt insbesondere die abnehmende Luftqualit&#228;t. &#8220;Wir brauchen neue Methoden und Techniken, um mit diesem Problem umzugehen&#8221;, fordert Prof. Guy Brasseur, Direktor <a title="ClimateServiceCenter" href="http://www.gkss.de/science_and_industrie/klimaberatung/csc/index.html.de">Climate Service Center</a> am GKSS-Forschungszentrum Geesthacht</em><em>. Das </em><em>Climate Service Center ist neben dem </em><a title="Norddeutsches Klimab&#252;ro" href="http://www.norddeutsches-klimabuero.de/"><em>Norddeutschen Klimab&#252;ro</em></a> <em>eine der Einrichtungen mit dem sich die <a title="K&#252;stenforschung" href="http://www.gkss.de/institute/coastal_research/index.html.de">Geesthachter K&#252;stenforscher</a> um die Erforschung der Klimafolgen bem&#252;hen.</em></p>
<p>Derzeit findet im <a title="Klimahaus Bremerhaven" href="http://www.klimahaus-bremerhaven.de/">Klimahaus 8° Ost</a> in Bremerhaven der 5. ExtremWetterKongress statt. Er ist mit &#252;ber 750 Teilnehmern das gr&#246;&#223;te j&#228;hrliche Treffen f&#252;r Wissenschaftsredakteure, Meteorologen, Moderatoren, Dienstleister und Wissenschaftler aus Wetter- und Klimaforschung. Aus aktuellem Anlass gibt es auf dem Kongress auch Vortr&#228;ge zum extremen Winter 2010 und Orkantief &#8220;Xynthia&#8221;. Weitere Themen sind Extremwetter auf See und in den Bergen, El Niño und seine globale Wirkung, sowie der Wandel in der Arktis und in den Alpen. Der Schwerpunkt des diesj&#228;hrigen ExtremWetterKongresses aber sind die extremen Wetterereignisse in Ballungsr&#228;umen und die in Zukunft zu erwartenden Folgen und Ver&#228;nderungen.</p>
<p><strong>Planer brauchen gute Prognosen</p>
<p></strong>F&#252;r Deutschland bedeutet die aktuelle Situation in den Ballungsr&#228;umen aus Sicht von Dr. Paul Becker, Mitglied des Vorstands des <a title="Deutscher Wetterdienst" href="http://www.dwd.de/">Deutschen Wetterdienstes</a> (DWD), zus&#228;tzlichen Forschungsbedarf: &#8220;Sollen die planerischen Entscheidungen von heute auch in 50 Jahren noch sinnvoll sein, m&#252;ssen k&#252;nftige Auswirkungen der Klimaver&#228;nderung auf st&#228;dtische Lebensbereiche so detailliert wie m&#246;glich simuliert werden.&#8221; Dazu geh&#246;ren auch verbesserte Wetterprognosen, die extreme und manchmal kleinr&#228;umige Wetterereignisse noch besser Vorhersagen. &#8220;Kleine Ungenauigkeiten k&#246;nnen einen gro&#223;en Einfluss auf die Prognose haben&#8221;, meint Prof. Dr. Wulfmeyer, Leiter des <a title="Instituts f&#252;r Physik und Meteorologie der Universit&#228;t Hohenheim" href="https://www120.uni-hohenheim.de/">Instituts f&#252;r Physik und Meteorologie der Universit&#228;t Hohenheim</a>. Inzwischen kennen die Wissenschaftler jedoch drei Stellschrauben, durch die sich die Computermodelle signifikant verbessern lassen. &#8220;Bislang nutze die Vorhersage nur einen Bruchteil der Messdaten, die zur Vorhersage m&#246;glich w&#228;re. Gleichzeitig stecken die mathematischen Gleichungen, um Messdaten und Computermodell zu verschmelzen, noch in den Kinderschuhen. Zum dritten sei es notwendig, statt einer einzigen Prognose viele verschiedene Computersimulationen parallel durchzuf&#252;hren. Durch solche Ensemble-Simulationen&#8221;, so die Erwartung von Wulfmeyer, &#8220;l&#228;sst sich dann einsch&#228;tzen, wie verl&#228;sslich die Prognose ist: Gibt es dagegen stark unterschiedliche Prognosen, ist die Vorhersage unsicher, und es kann sogar sein, dass die Grenze der Vorhersagbarkeit erreicht ist.&#8221;</p>
<p>Mit seinen Aussagen st&#252;tzt sich der Wetter- und Klimaexperte der Universit&#228;t Hohenheim unter anderem auf die Erfahrungen eines Gro&#223;forschungsprogramm, bei dem Forscher aus acht Nationen den ganzen Schwarzwald samt oberen Rheintal und Teilen der Vogesen drei Monate lang zu einem gigantischen Beobachtungslabor machten.</p>
<p><strong>Aufgabenstellungen f&#252;r St&#228;dte und Wirtschaft </strong></p>
<p>Prof. Dr. Claudia Kemfert, Leiterin der <a href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.100363.de/ueber_uns/forschungsabteilungen/umwelt/verkehr/energie/energie_verkehr_umwelt.html">Abteilung &#8220;Energie, Verkehr und Umwelt&#8221; am Deutschen Institut f&#252;r Wirtschaftsforschung</a> (DIW), sieht die Aufgabestellungen f&#252;r die deutschen Ballungsr&#228;ume schon heute in der konkreten Umsetzung: &#8220;Die Kommunen und St&#228;dte haben eine zentrale Aufgabe. Es gibt bereits Kommunen, die sich komplett mit dezentral und klimaschonend erzeugtem Strom und W&#228;rme versorgen und nachhaltige Mobilit&#228;tskonzepte aus Eigeninitiative zwischen B&#252;rgern, lokalen Unternehmen und Kommunalpolitikern umsetzen. Ohne die Kommunen und St&#228;dte&#8221;, so Kemfert, &#8220;kann die Wende nicht geschafft werden. Dies sollte noch viel st&#228;rker als bisher umgesetzt werden&#8221;. So k&#246;nnte ihrer Ansicht nach auch die Baubranche zu den Gewinnern des Klimawandels geh&#246;ren. Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender <a title="Bundesdeutsche Arbeitskreis fuer Umweltbewusstes Management" href="http://www.baumev.de/">B.A.U.M. e.V.</a> (Bundesdeutsche Arbeitskreis fuer Umweltbewusstes Management) sieht l&#228;ngst keinen Wiederspruch mehr zwischen &#214;konomie und &#214;kologie. &#8220;Immer mehr Unternehmen werden sich der Bedeutung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise bewusst. L&#228;ngst ist die Frage nicht mehr &#8216;ob&#8217;, sondern verst&#228;rkt &#8216;wie&#8217; Klimaschutzl&#246;sungen konkret und erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden k&#246;nnen&#8221;.</p>
<p><strong>Bildung als Voraussetzung f&#252;r nachhaltiges Handeln </strong></p>
<p>&#8220;Der Mensch selbst, muss dringend Teil der L&#246;sung werden&#8221;, so B&#246;ttcher und eine wesentliche Voraussetzung daf&#252;r ist die Bildung und das Verst&#228;ndnis um die Zusammenh&#228;nge. Dipl.-Met. Sven Pl&#246;ger fokussiert: &#8220;Wir brauchen mehr Klimabildung und weniger Klimaideologie.&#8221; Gleichzeitig sieht auch er Chancen in der Zukunft und fordert mehr Optimismus in der Diskussion: &#8220;Wir brauchen einen gesunden Optimismus f&#252;r die Zukunft – Begriffe wie<br />
&#8216;Klimakatastrophe&#8217; oder &#8216;Klimakiller&#8217; helfen da wenig&#8221;, so Pl&#246;ger.</p>
<p><strong>Der ExtremWetterKongress geht noch bis zum 6. M&#228;rz 2010.</strong></p>
<p><em>Erstver&#246;ffentlichung: <a title="Klimawandel stellt Ballungsr&#228;ume vor gro&#223;e Herausforderungen" href="http://www.myen.eu/2010/03/05/klimawandel-stellt-ballungsraeume-vor-grosse-herausforderungen/">mYen.eu/Michael Meinel 2010</a>; PM ExtremWetterKongress.de  </em>
</p>
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		</item>
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		<title>Klimatricks und Klimatrends</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/03/05/klimatricks-und-klimatrends/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krüger</dc:creator>
		
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Wenn man die Debatte zwischen Klima-&#8221;Apokalyptikern&#8221; und Klima-&#8221;Skeptikern&#8221; verfolgt, dann stellt sich einem fr&#252;her oder sp&#228;ter die Frage, wird es nun w&#228;rmer oder aber k&#228;lter?
Das liegt immer im Auge des Betrachters. Der Eine sieht eine Erw&#228;rmung, der Andere hingegen eine Abk&#252;hlung. Alles in ein und demselben Datensatz, oder Grafen. Entscheidend ist immer, welchen Startpunkt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man die Debatte zwischen Klima-&#8221;Apokalyptikern&#8221; und Klima-&#8221;Skeptikern&#8221; verfolgt, dann stellt sich einem fr&#252;her oder sp&#228;ter die Frage, wird es nun w&#228;rmer oder aber k&#228;lter?</p>
<p>Das liegt immer im Auge des Betrachters. Der Eine sieht eine Erw&#228;rmung, der Andere hingegen eine Abk&#252;hlung. Alles in ein und demselben Datensatz, oder Grafen. Entscheidend ist immer, welchen Startpunkt und welche L&#228;nge des Trends man w&#228;hlt. Welche M&#246;glichkeiten sich da bieten, m&#246;chte ich anhand der Temperaturentwicklung der Alpen aufzeigen.</p>
<p>Die Alpen sind eine Region, in der sich der sich Klimawandel besonders schnell und besonders stark vollziehen soll. Zumindest den Computer-Modellen nach. Nun, die Zukunft l&#228;sst sich schwer voraus sagen, aber einen Blick in die Vergangenheit, der ist durchaus m&#246;glich. Die Alpengletscher sind ein Klimaarchiv, dass die lokale Klimaentwicklung der Alpen sehr genau wieder gibt.</p>
<p>Von besonderer Bedeutung f&#252;r die Klimarekonstruktion sind unter anderem Funde von H&#246;lzern und Torfst&#252;cken sowie Pollen aus den Gletschervorfeldern der Alpen. Die Funde stammen aus Regionen, in denen fr&#252;her Vegetation vorhanden war, in denen heute aber noch Gletscher sind. Die Datierung dieser Funde zeigt, dass w&#228;hrend der letzten 10.000 Jahre die Gletscher &#252;ber mehr als die H&#228;lfte dieser Zeit deutlicher kleiner waren als heute (Hormes et al., 2001; Schl&#252;chter &#038; J&#246;rin, 2004). Dieser Befund scheint gerade im Zusammenhang mit der Entwicklung der heutigen Gletscher eine wichtige Erkenntnis zu sein. Denn mit Hilfe der Gletscherst&#228;nde l&#228;sst sich das Klima der Alpen, zur&#252;ckreichend bis in die letzte Eiszeit rekonstruieren. Dabei zeigte sich: Temperaturschwankungen um 1,5 Grad (im Mittel) innerhalb einiger Jahrzehnte waren in den letzten Jahrtausenden nach der letzten Eiszeit v&#246;llig normal. &#220;ber die letzten 11.000 Jahre gesehen lagen die Temperaturen zu 2/3 der Zeit &#252;ber dem Mittelwert von 1980-90 <a href="http://bfw.ac.at/rz/document_api.download?content=Praxisinfo_Waldgrenze.pdf">(Nicolossi &#038; Patzelt, 2006)</a>.</p>
<p><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/Sommertemperaturen-Alpen1d.gif" /></p>
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Schaut man sich <a href="http://books.google.de/books?id=bh_spui3txoC&#038;pg=PA49&#038;lpg=PA49&#038;dq=wahrscheinlicher+temperaturverlauf+w%C3%A4hrend+der+sp%C3%A4t-+und+nacheiszeit&#038;source=bl&#038;ots=uqO3oYwUbz&#038;sig=19w4nSy3htk_G7TNFU_vT3Foyv0&#038;hl=de&#038;ei=oIBkS5SpMYSOnQPW6sgq&#038;sa=X&#038;oi=book_result&#038;ct=result&#038;resnum=1&#038;ved=0CAcQ6AEwAA#v=onepage&#038;q=wahrscheinlicher%20temperaturverlauf%20w%C3%A4hrend%20der%20sp%C3%A4t-%20und%20nacheiszeit&#038;f=false">die Klimaentwicklung der letzten 18.000 Jahre</a> an, so stellt man kommend aus der letzten Eiszeit, einen zyklenweisen Temperaturanstieg von ca. 10°C fest. Es zeigen sich innerhalb k&#252;rzester Zeit Temperaturspr&#252;nge von mehreren Grad. Schlie&#223;lich landet man im Klimaoptimum des Holoz&#228;ns. Das Klimaoptimum des Holoz&#228;ns ist die nacheiszeitliche Warmzeit.</p>
<p><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/Sommertemperaturen-Alpen2b.gif" /></p>
<p>Die Warmzeit ist durch relativ hohe Temperaturen gekennzeichnet. Die h&#246;chsten Temperaturen finden sich in der ersten H&#228;lfte des Holoz&#228;ns. Temperaturschwankungen um 1,5 Grad (im Mittel) innerhalb einiger Jahrzehnte waren v&#246;llig normal. Es gibt zyklenweise Wechsel zwischen Warm- und Kaltzeiten. Betrachtet man die Langzeitentwicklung &#252;ber den Zeitraum der letzten ca. 8.000 Jahre, dann stellt man einen negativen Trend, also eine langfristige Temperaturabnahme fest, die bis heute anh&#228;lt.</p>
<p>Auf &#228;hnliche weise argumentieren auch die Warner vor der globalen Klimaerw&#228;rmung. Allerdings legen sie den Beginn der Zeitreihe in die Zeit um 1850-1880, also ausgerechnet in eine Zeit in der die Gletscher ihre maximale Gr&#246;&#223;e erreicht haben, die so genannte Kleine Eiszeit. Als Trend kommt dann nat&#252;rlich ein drastischer Temperaturanstieg um 1,5 Grad bis heute heraus, wie das Beispiel Hohenpeissenberg zeigt.</p>
<p><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/Temperatur-Hohenpeissenberg-1781-2010.png" /></p>
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Das im Verlaufe der letzten Jahrtausende &#228;hnliche und viel schnellere Temperaturver&#228;nderungen statt gefunden haben, wird dabei gerne verschwiegen. Durch beliebige Wahl von Zeitabschnitten kann ich mir also den Trend konstruieren, den ich gerade haben m&#246;chte.</p>
<p>Die Temperaturaufzeichnungen am Hohenpeissenberg reichen bis 1781 zur&#252;ck. Also um bis zu 100 Jahre weiter zur&#252;ck, als die globalen Temperaturreihen. Schaut man sich die Temperaturentwicklung zwischen 1781 und 1890 an, so stellt man keinen Temperaturanstieg, sondern einen Temperaturabfall fest. Dieser geht in eine Zeit zur&#252;ck, in welcher der CO2-Gehalt der Atmosph&#228;re bereits deutlich angestiegen ist, von in etwa 280 auf 295 ppm <a href="http://cdiac.ornl.gov/ftp/trends/co2/siple2.013">(Werte vom Siple Dome)</a>.</p>
<p>Erst Mitte bis Ende des 19. Jahrhundert - mit Beginn der globalen Temperaturreihen - zeigt sich ein deutlicher Temperaturanstieg. Dieses verl&#228;uft auch nicht kontinuierlich, sondern zyklisch. Um 1950 erreichen die Temperaturen ein Zwischenmaximum. Anschlie&#223;end beginnt die Temperatur &#252;ber fast zwei Jahrzehnte hinweg zu fallen, um knapp 1°C. Dieser Temperaturabfall ist mit dem steigenden CO2-Gehalten der Luft nicht vereinbar. Andere Faktoren, nat&#252;rliche oder anthropogene wie z.B. die zunehmende Luftverschmutzung zwischen 1950 und 1970 m&#252;ssen heran gezogen werden, um den Temperaturabfall zu erkl&#228;ren. Die Klimawissenschaft ist sich bis heute uneinig, welcher Faktor dominant war.</p>
<p>In den 1970er Jahren beginnt die Temperatur dann wieder zu steigen, erst langsamer und in den 1980er Jahren dann schneller. In den 1990er und 2000er Jahren flacht der Anstieg dann wieder ab. Betrachtet man die letzten 10 Jahre so kann kein weiterer Temperaturanstieg festgestellt werden, schon gar nicht ein sich beschleunigender Temperaturanstieg.</p>
<p><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/Hohenpeissenberg2000-01-2010.png" /></p>
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<p>Der Jahresmittelwert pendelt um die 8°C. Der letzte Winter war der k&#228;lteste des letzten Jahrzehnts. Durch geschickte Wahl des Startpunktes l&#228;sst sich sowohl ein positiver, als auch ein negativer Trend erstellen. Dieser ist allerdings nicht signifikant, oder eindeutig.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Betrachtet man den Zeitraum der letzten Jahrtausende nach der letzten Eiszeit, so stellt man einen Abfall der Temperatur fest. Das gilt nicht nur f&#252;r den Alpenraum, sondern auch f&#252;r die Anden und f&#252;r Gr&#246;nland. Klimarekonstruktionen aus Gletscherfunden und Eiskerndaten belegen das. Erst Mitte bis Ende des 19. Jahrhundert - mit Beginn der globalen Temperaturreihen - zeigt sich ein deutlicher Temperaturanstieg. Dieser l&#228;uft weder au&#223;ergew&#246;hnlich, noch beschleunigt ab, wie die Rekonstruktionen der letzten Jahrtausende aufzeigen. Ein direkter Zusammenhang zwischen CO2-Anstieg und Temperaturanstieg kann nicht fest gemacht werden. Die Kurven verlaufen teils antizyklisch. W&#228;hrend das CO2 ansteigt f&#228;llt die Temperatur zeitweise ab. D.h. andere Einfl&#252;sse &#252;berwiegen hier, gegen&#252;ber dem postulierten Einfluss des CO2.</p>
<p><strong>Die Katastrophenszenarien der &#8220;Klima-Apokalyptiker&#8221; halten einer wissenschaftlichen &#220;berpr&#252;fung nicht stand:</strong> Zum einen wird immer wieder behauptet, dass die Temperatur auf den h&#246;chsten Stand seit langem gestiegen ist. Und zum anderen ist immer wieder zu h&#246;ren, dass die momentane Erw&#228;rmung schneller vor sich geht denn jemals zuvor. Beides ist falsch, wie die Alpengletscher zeigen.</p>
<p><strong>Vortrag von Prof. G. Patzelt: &#8220;Gletscher als Klimazeugen&#8221;</strong></p>
<p><object width="560" height="340"><br />
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</p>
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		<title>Die Temperaturentwicklung in Deutschland der letzten 10 Jahre</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 12:20:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krüger</dc:creator>
		
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland gibt die monatlichen Mittelwerte der bodennahen Lufttemperatur in Deutschland wieder. Die Messwerte umfassen den Zeitraum von 1761 bis heute. Die Mittelwerte werden aus den jeweiligen Wetterstationen aus dem t&#228;glichen Mittelwert und der Gesamtzahl der Tage des jeweiligen Monats ermittelt. Abgesehen von den Anfangsjahren der Messreihe wurde die Temperatur einheitlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland gibt die monatlichen Mittelwerte der bodennahen Lufttemperatur in Deutschland wieder. Die Messwerte umfassen den Zeitraum von 1761 bis heute. Die Mittelwerte werden aus den jeweiligen Wetterstationen aus dem t&#228;glichen Mittelwert und der Gesamtzahl der Tage des jeweiligen Monats ermittelt. Abgesehen von den Anfangsjahren der Messreihe wurde die Temperatur einheitlich in zwei Meter H&#246;he &#252;ber Grund in der Englischen H&#252;tte gemessen. Die Englische H&#252;tte ist ein wei&#223; angestrichener, in Messh&#246;he angebrachter Kasten, der mit Schlitzen zur Luftzirkulation versehen ist.</p>
<p>Die Ermittlung der Tagesdurchschnittstemperatur war im Beobachtungszeitraum nicht immer einheitlich, basiert aber fast durchg&#228;ngig auf der Berechnung mit den Mannheimer Stunden. Dazu wird zu den Beobachtungszeiten um 7, 14 und 21 Uhr Ortszeit die Temperatur ermittelt. Diese Messwerte werden addiert, wobei der 21-Uhr-Wert doppelt in die Berechnung eingeht, und durch vier geteilt. Seit dem 1. April 2001 wird die Tagesmitteltemperatur aus 24-Stunden-S&#228;tzen ermittelt. Die Unterschiede in der Messmethodik wurden bei der Homogenisierung der Daten ber&#252;cksichtigt.</p>
<p>Die folgende Abbildung zeigt die Temperaturentwicklung in Deutschland der letzten zehn Jahre. Verzeichnet sind die Monatsmittelwerte (die graue Linie) und ein gleitender Jahresmittelewert (die rote Linie). Der gleitende Jahresmittelwert wird durch Mittelung von Zeitabschnitten aus 12 Monaten gebildet. Z.B. Januar 2000 bis einschlie&#223;lich Dezember 2000, oder Februar 2000 bis einschlie&#223;lich Januar 2001, usw.<br />
<img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/03/Deutschlandtemperaturen-2000-02-2010c.png" /></p>
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Der Jahresmittelwert liegt im Jahre 2000 bei 10°C und sinkt bis 2006 auf etwa 8°C ab. Zwischen 2006 und 2007 steigt der Jahresmittelwert dann deutlich an, auf &#252;ber 11°C. Verantwortlich daf&#252;r sind vor allem der warme WM-Sommer 2006, direkt gefolgt vom warmen Winter 2006/07. Der w&#228;rmste Sommer der letzten zehn Jahre, gefolgt vom w&#228;rmsten Winter der letzten zehn Jahre. Ab 2007 sinkt der Jahresmittelwert dann wieder deutlich ab, auf heute etwa 9°C. Der Temperaturabfall ist vor allem in den kalten Winter der Jahre 2008/09 und 2009/10 begr&#252;ndet.</p>
<p>Die w&#228;rmsten Sommer der letzten zehn Jahre waren der Sommer 2003 und der Sommer 2006. Die k&#228;ltesten Winter der letzten zehn Jahre waren der Winter 2002/03, 2005/06, 2008/09 und 2009/10. Der Winter 2009/10 war der k&#228;lteste der letzten zehn Jahre.</p>
<p>Ein beschleunigter Temperaturanstieg, wie er vielfach in der Fach-Presse propagiert wird, ist &#252;ber die letzten zehn Jahre hinweg, in Deutschland, <a href="http://woodfortrees.org/plot/rss/from:2000/plot/rss/from:2000/mean:12">als auch global</a>, nicht feststellbar. Ein signifikanter Trend ist auch nicht feststellbar, da der langfristige Temperatur-Anstieg, bzw. -Abfall, im Anbetracht der interdekadischen Variabilit&#228;t zu gering ist, um auf einen Trend schlie&#223;en zu k&#246;nnen. Oder anders gesagt, die langfristige Temperaturver&#228;nderung ist gering gegen&#252;ber den kurzfristigen Schwankungen, so gering, dass man sie &#252;ber zehn Jahre nicht fest machen kann. Solange sich das nicht &#228;ndert besteht auch kein Grund zur Sorge.</p>
<p><strong><br />
Quellen</strong></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a></p>
<p><a href="http://woodfortrees.org">WoodForTrees.org</a>
</p>
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		<title>Der Winter 2009/10. Zu tr&#252;b und zu kalt.</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/02/28/der-winter-200910-zu-trueb-und-zu-kalt/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Krüger</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Der zu Ende gehende Winter war deutlich zu tr&#252;b und zu kalt. Mit einer Durchschnittstemperatur von minus 1,3 Grad lagen die Monate Dezember, Januar und Februar 1,5 Grad unter dem sogenannten Klimawert, dem langj&#228;hrigen Mittel (von 1961-90), wie der Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag (den 26.02.2010) mitteilte. Erstmals seit 1995/1996 fielen alle Wintermonate zu kalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zu Ende gehende Winter war deutlich zu tr&#252;b und zu kalt. Mit einer Durchschnittstemperatur von minus 1,3 Grad lagen die Monate Dezember, Januar und Februar 1,5 Grad unter dem sogenannten Klimawert, dem langj&#228;hrigen Mittel (von 1961-90), wie der Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag (den 26.02.2010) mitteilte. Erstmals seit 1995/1996 fielen alle Wintermonate zu kalt aus.</p>
<p>Die offiziell tiefsten Temperaturwerte wurden am 19. Dezember in Dippoldiswalde-Reinberg s&#252;dlich von Dresden und am 27. Januar in Bad Muskau in der Oberlausitz mit minus 24,3 Grad gemessen.</p>
<p>Au&#223;erdem war der Winter sehr schneereich und sonnenscheinarm. Tiefdruckgebiete vom Atlantik brachten immer wieder Schnee: Im Norden und Osten fielen dabei teilweise beachtliche Schneemengen, in Mecklenburg-Vorpommern h&#228;ufig mehr als 50 cm, wobei da und dort sogar neue Rekorde aufgestellt wurden. Durch Verwehungen t&#252;rmte sich der Schnee besonders an der Ostseek&#252;ste und auf den Inseln h&#228;ufig meterhoch auf.</p>
<p>&#8220;Bemerkenswert war die lange Zeit, in der sich gro&#223;e Teile Deutschlands unter einer Schneedecke befanden&#8221;, betonte der Wetterdienst. So habe Berlin vom 30. Dezember bis zum 26. Februar - also 59 Tage ununterbrochen - unter Schnee gelegen.</p>
<p><strong>Zwei zu kalte Winter in Folge</strong><br />
<a href="http://www.n24.de/news/newsitem_4858256.html"><br />
Schon der letzte Winter war bundesweit um ein halbes Grad zu kalt gewesen.</a> Damit haben wir zwei zu kalte Winter in Folge.</p>
<p><strong>Die Prognosen</strong></p>
<p>Infolge der globalen Erw&#228;rmung erwarten viele Klimawissenschaftler eine Zunahme der winterlichen Westwindlage. Man spricht von einer starken Nordatlantischen Oszillation (NAO), einhergehend mit einem stabilen Islandtief und Azorenhoch und einem stabilen Nordpolarwirbel. Die warmen Winter &#252;berwiegen und die kalten Winter werden zur Ausnahme. In den letzten beiden Jahren beobachtet man aber genau das Gegenteil. Das Islandtief und Azorenhoch sich schwach ausgebildet, es herrscht eine schwache NAO mit einem instabilen Nordpolarwirbel vor und es kommt immer wieder zur Kaltlufteinbr&#252;chen aus dem Osten.</p>
<p><strong>Was sagen die Daten?</strong></p>
<p><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/02/Winter2009-10b.gif" /></p>
<p>In der Reihenfolge der k&#228;ltesten Winter seit 1901 d&#252;rfte der Winter 2009/10 in der Endabrechnung um den 20. Platz liegen.</p>
<p>Im erstem Jahrzehnt des 21. Jahrhundert finden sich vier Winter, die zu kalt ausgefallen sind. 2002/03, 2005/06, 2008/09 und 2009/10. Die letzten beiden davon in Folge. Der Winter 2009/10 war der k&#228;lteste des Jahrzehnts.</p>
<p><strong>Zum Vergleich:</strong> In den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gab es nur drei Winter, die zu kalt ausgefallen sind.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Von einer deutlichen Abnahme der kalten Winter, <a href="http://www.readers-edition.de/2010/01/02/zitate-von-prof-dr-mojib-latif">wie sie z.B. von Prof. Mojib Latif seit zehn Jahren prognostiziert wird</a>, kann nicht die Rede sein. Ein Ende der kalten Winter ist nicht absehbar.</p>
<p><strong>Deutschlandtemperaturen </strong><br />
Die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland zeigt seit 2006/07 einen Temperaturabfall des Jahresmittelwertes von &#252;ber 2 Grad.</p>
<p><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/02/Deutschlandtemperaturen2006-02-2010b.png" /></p>
<p>Der Temperaturabfall ist vor allem in den kalten Winter der Jahre 2008/09 und 2009/10 begr&#252;ndet.</p>
<p>Nicht zum ersten Mal liegen die Klimaforscher mit der Prognose &#8220;KALTE WINTER WERDEN SELTENER&#8221; falsch, wie dieser Zeitungsartikel von 1955 beweist.</p>
<p>“<strong>Es wird immer w&#228;rmer</strong></p>
<p>Der Leiter des amerikanischen Wetterdienstes, Dr. Reichelderfer, erkl&#228;rte, aus den meteorologischen Forschungen gehe eindeutig hervor, da&#223; das Klima der Erde durchschnittlich und auf lange Sicht immer w&#228;rmer werde. In den letzten f&#252;nfzig Jahren ist die Atmosph&#228;re um ein oder zwei Grad w&#228;rmer geworden. Die Gletscher auf der n&#246;rdlichen Halbkugel gehen deutlich zur&#252;ck. KALTE WINTER WERDEN SELTENER. Dr. Reichelderfer sagte weiter, die Wettervorhersagen w&#252;rden schon in k&#252;rzester Zeit verl&#228;&#223;licher werden, weil man nun elektronische Rechenmaschinen, sogenannte Elektronengehirne, in den Dienst der Meteorologie stellen kann. Diese Apparate k&#246;nnen umfangreiche Rechenoperationen bew&#228;ltigen, die einen besseren &#220;berblick &#252;ber die Wetterlage gew&#228;hren.</p>
<p>Historischer Zeitungsartikel: Arbeiter-Zeitung, 1.6.1955″</p>
<p><strong>Quellen</strong></p>
<p><a href="http://www.dwd.de/presse">Deutscher Wetterdienst: Pressestelle</a></p>
<p><a href="http://de.news.yahoo.com/1/20100226/twl-dsterster-winter-seit-mindestens-40-dcf27d1.html">D&#252;sterster Winter seit mindestens 40 Jahren</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland">Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland</a></p>
<p><a href="http://www.wirgratulieren.at/index.php?kid=16&#038;a_s=2687&#038;gr_a_sort=5&#038;gr_a_sort_d=-1&#038;gratulation_ausgabe_id=0&#038;gratulation_typ=0&#038;gratulation_online_datum=0">Es wird immer w&#228;rmer</a>
</p>
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