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	<title>Readers Edition</title>
	<link>http://www.readers-edition.de</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 19:03:59 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Naturkatastrophen und Klimawandel</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 14:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Bordat</dc:creator>
		
	<category>Wirtschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[220.000 Tote und Sachsch&#228;den in H&#246;he von 200 Mrd. US-Dollar machen das abgelaufene Jahr 2008 zu einem der schlimmsten Katastrophenjahre der Geschichte. Wie die M&#252;nchner R&#252;ck mitteilte, habe es nur 2005 (Folgen des Tsunami in S&#252;dostasien; Hurrikan &#8220;Katrina&#8221; in den USA) sowie 1995 (Erdbeben in Kobe, Japan) eine h&#246;here Schadenssumme gegeben. Besonders der Sturm &#8220;Nargis&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2009/01/katrina.jpg" /></dt>
<dd>Der Hurrikan &#8220;Katrina&#8221; hinterlie&#223; eine Spur der Verw&#252;stung.</dd>
</dl>
<p>220.000 Tote und Sachsch&#228;den in H&#246;he von 200 Mrd. US-Dollar machen das abgelaufene Jahr 2008 zu einem der schlimmsten Katastrophenjahre der Geschichte. Wie die <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,598704,00.html">M&#252;nchner R&#252;ck</a> mitteilte, habe es nur 2005 (Folgen des Tsunami in S&#252;dostasien; Hurrikan &#8220;Katrina&#8221; in den USA) sowie 1995 (Erdbeben in Kobe, Japan) eine h&#246;here Schadenssumme gegeben. Besonders der Sturm &#8220;Nargis&#8221; in Birma, bei dem mehr als 135.000 Menschen ums Leben kamen, und das Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan, das einen Schaden von 85 Mrd. US-Dollar anrichtete, werden als Katastrophen des Jahres 2008 in trauriger Erinnerung bleiben.</p>
<p><strong>Menschen in &#228;rmeren Weltregionen sind h&#228;ufiger und st&#228;rker betroffen</strong></p>
<p>Deutlich wird, dass bei Naturkatastrophen in Entwicklungsl&#228;ndern insbesondere Menschen zu Schaden kommen, w&#228;hrend in den Industrienationen vor allem Sachg&#252;ter betroffen sind. Insgesamt ergibt sich aus der Bilanz auch eine sehr ungleiche globale Verteilung von Naturkatastrophen: Menschen in &#228;rmeren Weltregionen sind h&#228;ufiger und st&#228;rker betroffen als Menschen in wohlhabenderen Gegenden der Erde. Die besondere St&#228;rke der Betroffenheit h&#228;ngt mit den nur in sehr geringem Ma&#223;e getroffenen Vorsorge- und Abwehrma&#223;nahmen zusammen, deren Finanzierung, etwa im Rahmen von Bauprojekten, oft nicht m&#246;glich ist, die erh&#246;hte H&#228;ufigkeit hat geologische, meteorologische und klimatische Ursachen.</p>
<p>Die f&#252;r Naturkatastrophen immer h&#228;ufiger urs&#228;chlichen Wetterextreme stellt die M&#252;nchener R&#252;ck unterdessen in einen Zusammenhang mit den globalen klimatischen Ver&#228;nderungen. Der Klimawandel trage mit gro&#223;er Wahrscheinlichkeit dazu bei, den beobachteten Trend zu mehr Schadensereignissen und h&#246;heren Schadenssummen zu beschleunigen, so Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied der weltweit gr&#246;&#223;ten R&#252;ckversicherung. Daher d&#252;rfe die Wirtschaftskrise nicht dazu f&#252;hren, den Klimaschutz aus den Augen zu verlieren. Die M&#252;nchner R&#252;ck, bei der sich Versicherungsgesellschaften ihrerseits versichern k&#246;nnen, ber&#252;cksichtigt im Rahmen ihrer Risikoanalyse zu den von ihr angebotenen R&#252;ckversicherungsmodellen seit einigen Jahren den Klimawandel als bedeutenden Faktor.</p>
<p>Photo Quelle/Copyright: Ed Yourdon, cc creative commons, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Bestimmte Rechte vorbehalten</a>, via <a href="http://flickr.com/photos/yourdon/136195997/">flickr<br />
</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausharren f&#252;r das Leben gegen Prestige und Profit</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/12/31/ausharren-fuer-das-leben-gegen-prestige-und-profit/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 11:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael-Ron Stallwood</dc:creator>
		
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Baumbesetzer trotzen der K&#228;lte 30.12.2008, Frankfurt - (red) - Seit fast acht Monaten halten dutzende Aktivistinnen von Umweltinitiativen den Kelsterbacher Wald in Frankfurt besetzt. Das 250 Hektar gro&#223;e Gel&#228;nde soll der Landebahn Nord-West des Frankfurter Flughafens zum Opfer fallen. Der 25-j&#228;hrige Erik Mohr lebt seit vier Monaten im Wiederstandsdorf. Der aus Freiburg stammende RobinWood-Aktivist gab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/prote.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><strong>Baumbesetzer trotzen der K&#228;lte </strong>30.12.2008, Frankfurt - (<a href="http://infotrier.de/12777/nachrichten/welt/leben/kelsterbach.php">red</a>) - Seit fast acht Monaten halten dutzende Aktivistinnen von Umweltinitiativen den Kelsterbacher Wald in Frankfurt besetzt. Das 250 Hektar gro&#223;e Gel&#228;nde soll der Landebahn Nord-West des Frankfurter Flughafens zum Opfer fallen. Der 25-j&#228;hrige Erik Mohr lebt seit vier Monaten im Wiederstandsdorf. Der aus Freiburg stammende RobinWood-Aktivist gab infotrier.de ein Interview.</p>
<p><strong>Infotrier.de: Erik, was treibt Dich dazu bei so einer Besetzung mitzumachen? </strong><br />
<strong>Erik Mohr:</strong> Ich beteilige mich an dieser Aktion, weil ich nicht hinnehmen will, dass Politik und Konzerne f&#252;r mindere Werte wie Prestige und Profit Gro&#223;projekte durchsetzen, die das Leben verachten. Flugh&#228;fen sind wie Kohlekraftwerke wahre Klimakiller, weil sie neben ihrem eigenen Energieverbrauch Flugzeugen die M&#246;glichkeit geben auf ihren Fl&#252;gen gro&#223;e Mengen an Kerosin zu verbrennen. Die Emissionen sind in der Flugh&#246;he besonders klimawirksam, wodurch Fliegen zur klimasch&#228;dlichsten Fortbewegungsmethode wird.</p>
<p><strong>Infotrier.de: Selbst unter den B&#252;rgerinitiativen ist diese Aktion nicht unumstritten. Sie f&#252;hrte zur Spaltung der Kelsterbacher BI. Ein Teil der Initiative gab bekannt, weiterhin den Rechtsweg beschreiten zu wollen. Wie empfandest Du die Reaktion der Anwohner auf Euer Inerscheinungtreten?</strong><br />
<strong><br />
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/festimw.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Erik Mohr:</strong> Hier im Widerstandsdorf besuchen uns t&#228;glich Menschen. Sie bringen uns Trinkwasser, Baumaterialien, Kleidung, Essen und an Weihnachten haben sie uns zu viele Pl&#228;tzchen und S&#252;&#223;igkeiten gebracht. Wenn man sich mit ihnen unterh&#228;lt, versteht man warum sie nach Versprechen von Politikern und der Fraport AG, dem Mediationsverfahren, gerichtlichen Klagen und Einwendungen keine Hoffnungen mehr in diesen angeblichen Rechtsstaat haben. Sie f&#252;hlen sich verraten. Dies ist auch einer der Gr&#252;nde, warum wir von der Bev&#246;lkerung so stark unterst&#252;tzt werden, ohne die wir kaum in der Lage w&#228;ren mit durchschnittlich 30 Personen bei jedem Wetter im Wald zu leben.<strong></p>
<p>Infotrier.de: Zwar klagt auch die Gemeinde gegen den Flughafenausbau, doch Manfred Ockel, B&#252;rgermeister von Kelsterbach (SPD) stellte den Waldbesetzern das Ultimatum bis zum 30. November das Camp aufzul&#246;sen. Das ist inzwischen einen Monat her, gab es bisher keine Konfrontation mit den Ordnungskr&#228;ften?</strong><br />
<strong>Erik Mohr:</strong> Bisher habe ich pers&#246;nlich im Protest gegen den Flughafenausbau noch keine Probleme mit Sicherheitspersonal oder der Polizei gehabt. Ich erwarte aber, dass sobald wir den Bauarbeiten im Weg sind, sie hart gegen uns vorgehen und Gewalt anwenden werden. Trotz meiner Angst davor, muss ich friedlich zivilen Ungehorsam leisten. Ich kann nicht anders.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/huette.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><strong>Infotrier.de: Ist es denn jetzt nicht zu kalt im Wald zu leben? </strong><br />
<strong>Erik Mohr:</strong> Ich komme ganz gut mit der K&#228;lte zurecht. Wir sind mit vielen Decken und guten Schlafs&#228;cken ausger&#252;stet. Einige der feststehenden H&#252;tten sind mit Holz&#246;fen beheizt. Nur zum Arbeiten mit dem Laptop gehe ich zu bekannten Anwohnern, die mir ihr B&#252;ro oder so daf&#252;r zur Vef&#252;gung stellen. Ohne Bewegung ist es drausen im Wald daf&#252;r zu kalt.</p>
<p><strong>Infotrier.de: Was h&#228;lt eigentlich Dein Chef davon, dass Du einfach so weg bist, Umwelt sch&#252;tzen?</strong><br />
<strong>Erik Mohr:</strong> Ich mache gerade ein Freiwilliges &#214;kologisches Jahr und mir ist von meinem Arbeitgeber &#252;berlassen worden, wo ich mich f&#252;r den Umweltschutz einsetze.</p>
<p><strong>Infotrier.de: Und was denkt Deine Familie dar&#252;ber? </strong><br />
<strong>Erik Mohr:</strong> Meine Familie findet gut was ich mache. Ich bekomme fast regelm&#228;&#223;ig Besuch von Ihnen.</p>
<p>Neben Klimawandel und Ressourcenverbrauch hat eine Flughafenerweiterung auch schlimme lokale Auswirkungen: F&#252;r den Bau der geplanten Landebahn Nordwest sollen 250 Hektar Wald gef&#228;llt werden, das entspricht einer Fl&#228;che von 350 Fu&#223;ballfeldern. Dieser Wald ist Lebensraum f&#252;r Tiere und Pflanzen. F&#252;r mich ist der Schutz deren Leben allein schon Grund genug mich gegen den Ausbau zu wehren.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/camp2.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Dar&#252;ber hinaus ist dieser Wald ein Bannwald: Damit hat er die h&#246;chste Schutzstufe und ist dazu da die Bev&#246;lkerung vor den gesundheitssch&#228;dlichen Emissionen wie L&#228;rm und Schadstoffen zu sch&#252;tzen. Ausgerechnet solch einen f&#252;r das Leben kostbaren Wald in eine l&#228;rmende Betonpiste zu verwandeln ist f&#252;r mich ein Ausdruck gr&#246;&#223;ter Arroganz und Verachtung gegen&#252;ber dem Leben. Daher ist f&#252;r mich diese Aktionsform die passende, legitime und notwendige Antwort. Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.</p>
<p><a href="http://infotrier.de">http://infotrier.de</a>
</p>
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		<title>Obama macht ernst beim Klimaschutz</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/12/21/obama-macht-ernst-beim-klimaschutz/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Dec 2008 15:19:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Alt</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Scheitern des Weltklimagipfels am letzten Wochenende staunte die Welt in dieser Woche &#252;ber die personellen und finanziellen Ank&#252;ndigungen f&#252;r mehr Klimaschutz in den USA. Jetzt steht fest: Den USA fallen unter ihrem neuen Pr&#228;sidenten eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Klimaerw&#228;rmung zu und Obama meint es offenbar ernst.Nirgendwo sonst wie bei diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/klimob.jpg" /></dt>
<dd>Amerikas neuer Pr&#228;sident k&#246;nnte zur Lichtgestalt der Weltpolitik werden.</dd>
</dl>
<p>Nach dem Scheitern des Weltklimagipfels am letzten Wochenende staunte die Welt in dieser Woche &#252;ber die personellen und finanziellen Ank&#252;ndigungen f&#252;r mehr Klimaschutz in den USA. Jetzt steht fest: Den USA fallen unter ihrem neuen Pr&#228;sidenten eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Klimaerw&#228;rmung zu und Obama meint es offenbar ernst.Nirgendwo sonst wie bei diesem Thema hat der junge Pr&#228;sident mit &#8220;change&#8221; so ernst gemacht. Der Nobelpreistr&#228;ger und Solar-Fachmann Steven Chu wird sein Energieminister. Carol Browner, eine enge Mitarbeiterin von Al Gore und Klimaexpertin wird Chefin der US-Umweltbeh&#246;rde. In beiden H&#228;usern auf dem Kapitol sitzen jetzt ausgewiesene Umweltfachleute an der Spitze der wichtigsten Aussch&#252;sse f&#252;r Klima und Energie. Sie haben Bushs Klima-Ignoranten abgel&#246;st. Und Obama hat ein 150-Milliarden-Dollar-Programm f&#252;r Solard&#228;cher, Windparks, Biogasanlagen und Geothermie-Forschung angek&#252;ndigt.</p>
<p><strong>Endlich nimmt ein US-Pr&#228;sident die Klimawissenschaftler und ihre dramatischen Forschungsergebnisse ernst. </strong></p>
<p>Endlich versteht ein Spitzenpolitiker, was es auch f&#252;r den Frieden der Welt hei&#223;en kann, dass uns die Sonne jeden Augenblick 15.000 mal mehr Energie zur Verf&#252;gung stellt als alle Menschen zurzeit verbrauchen. Obama begreift mehr noch als Angela Merkel die Chance der Krise durch den Umstieg auf Erneuerbare Energien.</p>
<p>Kein Wunder, dass die gesamte amerikanische  Umweltbewegung jubelt. Die Weichen f&#252;r eine Vorreiterrolle der USA beim Klimaschutz sind immerhin gestellt. Obama hat in dieser Woche ein &#8220;Green Dream Team&#8221; pr&#228;sentiert. Religi&#246;se Menschen k&#246;nnten sagen, das Licht der Sonne ist das gr&#246;&#223;te Geschenk Gottes an die Menschen. Aber auch wer nicht an Gott glaubt wei&#223;: Ohne Sonne kein Leben! Ohne Sonne keine Energie! Die L&#246;sung des Energie-und Klimaproblems f&#252;r alle Zeit steht am Himmel – umweltfreundlich, ungef&#228;hrlich, kosteng&#252;nstig und f&#252;r alle Menschen leicht verf&#252;gbar.</p>
<p>Seit Albert Einstein 1905 den photovoltaischen Effekt entdeckte und daf&#252;r den Nobelpreis erhielt, wissen die Physiker und Astrophysiker, dass alles Leben auf unserem Planeten tot w&#228;re, wenn die Sonne nur drei Wochen nicht schiene. Doch sie wird noch etwa sieben Milliarden Jahre scheinen.</p>
<p>Jetzt gibt es erstmals in der Menschheitsgeschichte Hoffnung auf ein friedliches Zeitalter, das Solarzeitalter mit einer solaren Weltwirtschaft ohne Kriege um zu Ende gehende Ressourcen. Um die 150 Millionen Kilometer von der Erde entfernte Sonne kann kein Mensch einen Krieg f&#252;hren. Sie ist menschlichem Zugriff entzogen.</p>
<p>Amerikas neuer Pr&#228;sident k&#246;nnte zur Lichtgestalt der Weltpolitik werden. Leicht wird dieser Weg freilich nicht. Die Widerst&#228;nde der alten Energiewirtschaft werden riesig sein.</p>
<p>Quelle: <a href="http://sonnenseite.com/index.php?pageID=17&#038;article:oid=a11694&#038;template=article_detail.html">Franz Alt 2008</p>
<p></a>Photo Quelle/Copyright: imtimages, cc creative commons, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de">Bestimmte Rechte vorbehalten</a>, via <a href="http://sonnenseite.com/index.php?pageID=17&#038;article:oid=a11694&#038;template=article_detail.html">flickr<br />
</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#220;ber den Gartenzaun …</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/12/19/ueber-den-gartenzaun-22/</link>
		<comments>http://www.readers-edition.de/2008/12/19/ueber-den-gartenzaun-22/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 13:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reto Stauss</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[… geschaut (22): Reto Stauss beobachtet die deutschsprachige Medienlandschaft, sowohl online als auch im Printbereich und durchforstet sie nach neuen umwelttechnischen Entwicklungen, Themen und Meinungen, die das Thema Nachhaltigkeit betreffen. Dabei f&#246;rdert er auch kuriose Meldungen zutage.
Helfen sie mit! Erweitern sie im Wiki unsere Linkliste mit Ihren neuesten Entdeckungen oder weiteren interessanten Blogs!Medien

F&#252;nf Wegnetze f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/advkja.jpg" /></dt>
<dd>Photo: screenshot via www.online-adventskalender.info</dd>
</dl>
<p>… geschaut (22):<a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/about/"> Reto Stauss</a> beobachtet die deutschsprachige Medienlandschaft, sowohl online als auch im Printbereich und durchforstet sie nach neuen umwelttechnischen Entwicklungen, Themen und Meinungen, die das Thema Nachhaltigkeit betreffen. Dabei f&#246;rdert er auch kuriose Meldungen zutage.</p>
<p>Helfen sie mit! Erweitern sie im <a href="http://www.readers-edition.de/wiki/links:klima">Wiki</a> unsere Linkliste mit Ihren neuesten Entdeckungen oder weiteren interessanten Blogs!<strong>Medien</strong></p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/wellness/Fuenf-Wegnetze-fuer-Schweizreisen-mit-Muskelkraft/story/18421581">F&#252;nf Wegnetze f&#252;r Schweizreisen mit Muskelkraft</a></strong>: Seit einem halben Jahr l&#228;uft Schweiz Mobil. Der Tagi hat das einzigartige Netz f&#252;r Langsamverkehr erprobt. [<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/wellness/Fuenf-Wegnetze-fuer-Schweizreisen-mit-Muskelkraft/story/18421581">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://konsumpf.de/?p=649"><strong>Supermarktmacht – Billig um jeden Preis?</strong></a> Wie wir mit einem einfachen Schritt, das sch&#228;dliche Verhalten der Gro&#223;verteiler zur&#252;ckbinden k&#246;nnen. [<a href="http://konsumpf.de/?p=649">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/der_untergang_der_unflexiblen_1.1204990.html"><strong>Der Untergang der Unflexiblen</strong></a>: Die S&#228;ugetiere der Welt sind gez&#228;hlt. Wer wird es schaffen? [<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/der_untergang_der_unflexiblen_1.1204990.html">mehr</a>]</li>
<li><strong>&#8220;</strong><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/die_ratte_wird_uns_alle_ueberleben_1.1204989.html"><strong>Die Ratte wird uns alle &#252;berleben</strong></a>&#8220;: Die Zeit der S&#228;ugetiere ist noch nicht vorbei. Mindestens die Ratte wird uns &#252;berleben. [<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/die_ratte_wird_uns_alle_ueberleben_1.1204989.html">mehr</a>]</li>
<li>Dennis Meadows an der ETH und in den Zeitungen: &#8220;<a href="http://www.bazonline.ch/wirtschaft/unternehmenkonjunktur/story/15257127"><strong>Die Produktion der Industrie wird massiv sinken</strong></a>&#8221; / &#8220;<a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/die_schweiz_wird_unweigerlich_in_den_strudel_hineingezogen_1.1211716.html"><strong>Die Schweiz ger&#228;t unweigerlich in den Strudel</strong></a>&#8220;</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29102/1.html"><strong>Nach den Islamisten kommen die &#214;koterroristen</strong></a>: Die islamistischen Selbstmordattent&#228;ter wollen nur einen Gottesstaat, die &#214;koterroristen wollen angeblich die Menschheit um 80 Prozent reduzieren … [<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29102/1.html">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/sicherheit-durch-unsicherheit-orte-ohne-schilder-und-ampeln.html"><strong>Sicherheit durch Unsicherheit: Orte ohne Schilder und Ampeln</strong></a> - Kreuzungen ohne Verkehrszeichen, Ampeln oder Bodenmarkierungen: Was nach Chaos klingt, soll die Verkehrssicherheit erh&#246;hen. [<a href="http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/sicherheit-durch-unsicherheit-orte-ohne-schilder-und-ampeln.html">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,592711,00.html"><strong>Warum die Jeans von Lidl und Co. so billig sind</strong></a>: Discounter lassen ihr Textilsortiment vor allem in Bangladesch produzieren - und k&#252;mmern sich wenig um die Arbeitsbedingungen. [<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,592711,00.html">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29111/1.html"><strong>CO2-Verbrauch einer Flasche Wein</strong></a>: Karton besser bez&#252;glich Emissionen als Glas, lokal besser als weit her transportierter - aber eigentlich sowieso Peanuts. [<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29111/1.html">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:Ein_Jahr_M%FCll_sammeln_Mein_Wurmkomposter_im_Keller_super/407278.html"><strong>Mein Wurmkomposter im Keller: super</strong></a> - auf was man so alles kommt, wenn man seinen M&#252;ll im Keller sammelt. Mit <a href="http://www.365daysoftrash.blogspot.com/">Blog</a>. [<a href="http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:Ein_Jahr_M%FCll_sammeln_Mein_Wurmkomposter_im_Keller_super/407278.html">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.kurskontakte.de/article/show/article_4933c033716b4.html"><strong>Markt oder M&#252;tterlichkeit</strong></a>: Die m&#252;tterliche &#214;konomie des Schenkens oder die radikale Abkehr vom patriarchalen Kapitalismus. [<a href="http://www.kurskontakte.de/article/show/article_4933c033716b4.html">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen--kommentare/Fuer-Lovos-wird-der-Konsumverzicht-zur-Tugend/story/23604691"><strong>F&#252;r Lovos wird der Konsumverzicht zur Tugend</strong></a>: &#196;ndern m&#252;ssen wir unser Verhalten so oder so: Entweder aus Vernunft. Oder aus Zwang. [<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/meinungen/dossier/kolumnen--kommentare/Fuer-Lovos-wird-der-Konsumverzicht-zur-Tugend/story/23604691">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr51-vom-15122008/ein-regionales-zahlungsmittel-foerdert-die-region/"><strong>Ein regionales Zahlungsmittel f&#246;rdert die Region</strong></a>: Ein Gespr&#228;ch mit Christian Gelleri, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des Chiemgauer e.V. [<a href="http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr51-vom-15122008/ein-regionales-zahlungsmittel-foerdert-die-region/">mehr</a>]</li>
</ul>
<p><strong>Blogs</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.keimform.de/2008/10/23/die-sechs-stufen-der-krise/"><strong>Die sechs Stufen der Krise</strong></a>: Chancen f&#252;r Keimformen. [<a href="http://www.keimform.de/2008/10/23/die-sechs-stufen-der-krise/">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.innovationwings.ch/weblog/wordpress/?p=2315"><strong>Nachhaltiges Wasserversorgungskonzept gesucht</strong></a>: 0,003 vs. 1,5 bis 3,1 dl Erd&#246;l. [<a href="http://www.innovationwings.ch/weblog/wordpress/?p=2315">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.edemokratie.ch/archives/536"><strong>2009 – Das Ende des Materialismus</strong></a>: Das Web soll es richten. [<a href="http://www.edemokratie.ch/archives/536">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/11/13/auf-dem-weg-in-die-zuckerokonomie-wem-gehort-dann-die-natur/"><strong>Wem geh&#246;rt die Natur?</strong></a> Ein Viertel ist in privaten H&#228;nden, der Rest (noch) nicht. [<a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/11/13/auf-dem-weg-in-die-zuckerokonomie-wem-gehort-dann-die-natur/">mehr</a>] (via <a href="http://www.keimform.de/2008/11/13/ein-viertel-der-welt-biomasse-ist-bereits-kommodifiziert/">keimform.de</a>)</li>
<li><a href="http://www.landscaping.at/blog/2008/12/01/zukunftsfahig-ohne-systemwandel/"><strong>Zukunftsf&#228;hig ohne Systemwandel?</strong></a> Symptome bek&#228;mpfen, bis uns die Ursachen um die Ohren fliegen. [<a href="http://www.landscaping.at/blog/2008/12/01/zukunftsfahig-ohne-systemwandel/">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://www.landscaping.at/blog/2008/12/10/10-schritte-zu-einem-zukunftsfaehigen-lebensstil-fuer-einsteiger/"><strong>10 Schritte zu einem zukunftsf&#228;higen Lebensstil f&#252;r Einsteiger</strong></a>: Was jedermensch per sofort tun k&#246;nnte. [<a href="http://www.landscaping.at/blog/2008/12/10/10-schritte-zu-einem-zukunftsfaehigen-lebensstil-fuer-einsteiger/">mehr</a>]</li>
</ul>
<p><strong>Links</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.systemfehler.de/">Die blinden Flecken der Freiwirtschaftslehre</a>. Auch bei den Zinskritikern gibt es einigen Aufkl&#228;rungsbedarf.</li>
<li><a href="https://www.opensourcepress.de/index.php?26&#038;backpid=170&#038;tt_products=45">&#8220;Freie Kultur&#8221; von Lawrence Lessig</a> ist als freie HTML-Version <a href="http://www.opensourcepress.de/freie_kultur/">hier</a> (oder auch <a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/buecher/gemeinschaften/lawrence-lessig_-freie-kultur.html">hier</a>) lesbar.</li>
<li>Eine <a href="http://lebensdorf.net/Diplomarbeit.pdf">Diplomarbeit</a> (PDF) beleuchtet den Nahrungsmittelanbau in Waldg&#228;rten.</li>
<li>Ein Drittel der Schweizer leben in <a href="http://www.energiestadt.ch/">Energiest&#228;dten</a>.</li>
<li>Nicht <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28280/1.html">Peak Everything</a>, sondern <a href="http://openeverything.wik.is/">Open Everything</a>.</li>
<li>Kleinstgartenbau: dezentraler Gem&#252;seanbau basierend auf <a href="http://nachhaltigbeobachtet.ch/blog/archive/2007/05/10/was-jedermensch-ueber-permakultur-wissen-sollte.html">Permakultur</a> kombiniert mit <a href="http://www.soundofsirens.net/index.php/2008/05/27/biokonsum-einen-schritt-weiter-gedacht">CSA</a> im urbanen Raum. (via <a href="http://www.farmblogger.de/archives/1557-Kleinstgartenbau-2.html">Die_Farmblogger</a>)</li>
<li>Holzasche – <a href="http://www.waldwissen.net/themen/waldoekologie/boden_standortkunde/lwf_holzasche_rohstoff_2008_DE?start=0&#038;">Abfall oder Rohstoff</a>?</li>
<li><a href="http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3459.pdf">Leitfaden f&#252;r die umweltgerechte Organisation von Veranstaltungen</a> (PDF)</li>
<li><a href="http://www.sahne-bremen.de/">Sanfte Hochtechnologien in der Nahrungsmittel- und Energieproduktion</a>, z.B. ein <a href="http://www.sahne-bremen.de/?page_id=51">B&#252;rgerkraftwerk</a>.</li>
<li><a href="http://www.soundofsirens.net/index.php/2008/11/19/bit-plastic-manufactured-exists">Every bit of plastic ever manufactured still exists</a>: Unser Plastikm&#252;ll wird uns noch lange nachschwimmen. [<a href="http://www.soundofsirens.net/index.php/2008/11/19/bit-plastic-manufactured-exists">mehr</a>]</li>
<li><a href="http://moralinde.de/">Moralinde</a> - die Informationsplattform zur Firmenmoral. (via <a href="http://konsumguerilla.net/randnotizen/firmenmoral-in-deutschland-moralinde/">Konsumguerilla</a>)</li>
<li><a href="http://www.panokratie.de/">Panokratie</a>, eine konstruktive Gesellschaftsutopie.</li>
<li><a href="http://www.terrahome.net.tc/">Idee zum besseren Gebrauch menschlicher Intelligenz oder freundliche Empfehlung zum globalen Systemneustart</a></li>
<li><a href="http://www.ecoworks.ch/content_pages/view/home">ecoworks</a> unterst&#252;tzt Ideen und Projekte zur Reduktion von CO<sub>2</sub> oder zur Steigerung der Energieeffizienz an der ETH Z&#252;rich.</li>
<li>Den &#8220;<a href="http://www.online-adventskalender.info/">Adventskalender nachhaltige Entwicklung</a>&#8221; gibt es auch 2008 wieder. Sogar mit RSS-Feed. Und auch f&#252;r alle, f&#252;r welche weniger mehr ist, gibt es <a href="http://www.derknauserer.at/unterlagen/ak2/ak.php">T&#252;rchen zu &#246;ffnen</a>.</li>
<li>Die <a href="http://www.ffgs.org/">FFGS</a>, eine unabh&#228;ngige Schweizer Stiftung, f&#246;rdert globale Nachhaltigkeit. Zum Beispiel mit der <a href="http://nachhaltigkeit.org/">Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit Schweiz</a> (Swiss Sustainability Initiative, SSI), welche es sich zum Ziel gesetzt hat, der Schweiz zu einer tragenden Rolle bei der globalen nachhaltigen Entwicklung zu verhelfen. (via <a href="http://blog.faircustomer.ch/?p=427">Faircustomer</a>)</li>
<li>Die <a href="http://www.de.pledgebank.com/">Versprechensbank</a>: ich tue was, aber nur, wenn Du es auch machst.</li>
<li><a href="http://unptnt.com/">UnPtnt</a> will die Plattform f&#252;r Open Hardware werden.</li>
<li>Das <a href="http://www.ecomaximus.com/jumbo_poo.htm">Papier aus Elefanten-Scheisse</a>.</li>
<li>Selbstbestimmtes Lernen in konsequent demokratischen Verh&#228;ltnissen an der <a href="http://www.neue-schule-hamburg.org">Neuen Schule Hamburg</a>.</li>
<li>Liste und Karte mit <a href="http://www.rerorust.com/db/">Pflanzen&#246;l-Tankstellen</a> in Deutschland.</li>
<li>Das demokratische System verbessern durch Aufteilung in <a href="http://www.netz-vier.de/">vier Parlamente</a>.</li>
<li>Der im Februar 2009 stattfindende Kongress <a href="http://www.solidarische-oekonomie.at/">Solidarische &#214;konomie</a> sucht nach L&#246;sungen und will vernetzen.</li>
<li><a href="http://www.natportal.ch/">natportal.ch</a> verweist auf Plattformen, welche Beobachtungen von Tier- und Pflanzenarten entgegen nehmen.</li>
<li>Die Welt ist ein Dorf. Jetzt auch mit <a href="http://www.theelders.org/">&#196;ltestenrat</a>.</li>
<li>Noch ein paar Links zu Open Hardware: <a href="http://wiki.opengraphics.org/tiki-index.php">The Open Graphics Project</a> (Grafikkarte), <a href="http://sanguino.cc/">Sanguino</a> (Mikrocontroller), <a href="http://reprap.org/bin/view/Main/WebHome">RepRap</a> ( 3D-Drucker, welcher sich selber reproduzieren kann) und <a href="http://opencores.org/">OpenCores</a> (Portal f&#252;r offene IC-Designs).</li>
<li>Ver-/Mieten statt kaufen auf <a href="http://www.erento.ch/">erento</a>, <a href="http://www.miet.ch">miet</a>/<a href="http://www.ayrent.de/mieten/">ayrent</a> oder <a href="http://www.tribook.ch">tribook</a>.</li>
<li>F&#252;r Nahrungsmittelkooperativen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Foodcoop">Food-Coops</a>) soll es in B&#228;lde einen <a href="http://food-coop-einstieg.de/">Gr&#252;ndungsleitfaden</a> geben. Bis dann hilft die <a href="http://coops.bombina.net/wiki/Hauptseite">Foodcoopedia</a>.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Angela Merkels Klimascheck</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/12/12/angela-merkels-klimascheck/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 16:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Alt</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Seit sie Bundeskanzlerin wurde hat die fr&#252;here Umweltministerin weltweit Regierungschefs davon &#252;berzeugt, dass Klimaschutz das wichtigste Thema des 21. Jahrhunderts ist. Angela Merkel: &#8220;Energie- und Klimapolitik ist die &#220;berlebensfrage der Menschheit.&#8221; Auf ihr Dr&#228;ngen hin haben sich die europ&#228;ischen Regierungschefs vor einem Jahr auf ehrgeizige Klimaschutzziele verst&#228;ndigt.
Gemessen an 1990 sollte Deutschland bis 2020 40% Treibhausgase [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/mekkli.jpg" /></dt>
<dd>Angela Merkel beweist, dass Klimaschutz kein Arbeitsplatz-Killer, sondern ein Arbeitsplatz-Kn&#252;ller ist.</dd>
</dl>
<p>Seit sie Bundeskanzlerin wurde hat die fr&#252;here Umweltministerin weltweit Regierungschefs davon &#252;berzeugt, dass Klimaschutz das wichtigste Thema des 21. Jahrhunderts ist. Angela Merkel: &#8220;Energie- und Klimapolitik ist die &#220;berlebensfrage der Menschheit.&#8221; Auf ihr Dr&#228;ngen hin haben sich die europ&#228;ischen Regierungschefs vor einem Jahr auf ehrgeizige Klimaschutzziele verst&#228;ndigt.</p>
<p>Gemessen an 1990 sollte Deutschland bis 2020 40% Treibhausgase weniger emittieren und die &#252;brigen Europ&#228;er 30 %, wenn die USA, China und Indien auch mitmachen. Diese Chance besteht inzwischen.</p>
<p>Europa hat eindrucksvoll bewiesen, dass es bei einem wichtigen Thema gemeinsam handlungsf&#228;hig ist w&#228;hrend in den USA der Klima-Ignorant Bush das Wort Klimaschutz noch nicht einmal buchstabieren konnte. Doch in dieser Woche kam es sowohl in Br&#252;ssel wie auch bei der Weltklima-Konferenz in Posen zum Streit um die hehren Ziele der EU. Jetzt in den Zeiten der Finanzkrise wollten pl&#246;tzlich die Osteurop&#228;er den Klimaschutz nicht mehr so ernst nehmen. Wachstum und Arbeitspl&#228;tze seien doch wichtiger, hie&#223; es. Doch die Kanzlerin hatte schon fr&#252;her betont, dass gerade Klimaschutz viele neue Arbeitspl&#228;tze schaffe. In den Branchen des Klima- und Umweltschutzes in Deutschland arbeiten zurzeit schon 1,8 Millionen Menschen, aber in der st&#228;ndig &#252;bersch&#228;tzten deutschen Autobranche gerade noch 720.000.In der aktuellen Wirtschaftskrise kommt es weniger auf die H&#246;he der Betr&#228;ge f&#252;r Konjunkturprogramme an als viel mehr darauf, ob ein Land mit den riesigen  Geldspritzen wieder zukunftsf&#228;hig wird. Das aber hei&#223;t konkret und praktisch: Erneuerbare Energien f&#246;rdern statt weiterhin die Atomforschung, Schulen statt Stra&#223;en, &#214;ffentlichen Verkehr statt Benzinschlucker, Elektroautos statt Dreckschleudern, Sparlampen statt Gl&#252;hbirnen.</p>
<p><strong>Bei der Beleuchtung hatte die EU ja schon gehandelt. </strong></p>
<p>Doch diese macht weniger als 2 % unseres Energieverbrauchs  aus. Um das Klimapaket der EU wirklich zu retten, hat Angela Merkel den Osteurop&#228;ern einige Milliarden Euro zur Sanierung ihrer alten Kraftwerke zugesagt. Mit diesem Geld werden die Polen, Tschechen und Ungarn in Deutschland moderne Kraftwerkstechnologie bestellen und so hier zulande Arbeitspl&#228;tze retten und viele neue schaffen.</p>
<p>Was wiederum beweist, dass Klimaschutz kein Arbeitsplatz-Killer ist, sondern <strong>der</strong> Arbeitsplatz-Kn&#252;ller im 21. Jahrhundert. Merkels Klimascheck ist also mehr als ein Geldgeschenk f&#252;r z&#246;gernde Klimaskeptiker, er ist ein modernes Konjunkturprogramm f&#252;r die Zukunft Europas und f&#252;r Arbeitspl&#228;tze in Deutschland.</p>
<p>Quelle: <a href="http://sonnenseite.com/index.php?pageID=16&#038;article:oid=a11636&#038;template=article_detail.html">Franz Alt 2008</p>
<p></a>Photo Quelle/Copyright: Bertelsmann Stiftung, cc creative commons, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de">Bestimmte Rechte vorbehalten</a>, via <a href="http://sonnenseite.com/index.php?pageID=16&#038;article:oid=a11636&#038;template=article_detail.html">flickr<br />
</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stadtwerke bauen regenerative Energien weiter aus</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/12/09/stadtwerke-bauen-regenerative-energien-weiter-aus/</link>
		<comments>http://www.readers-edition.de/2008/12/09/stadtwerke-bauen-regenerative-energien-weiter-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
		
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Wie der deutsche St&#228;dte- und Gemeindebund feststellt, sind die Kommunen f&#252;r die Erreichung der Klimaschutzziele unverzichtbar. Bei der Reduzierung klimasch&#228;dlicher CO²-Emmissionen komme den St&#228;dten und Gemeinden eine Schl&#252;sselfunktion zu. Zum einen nehmen sie mit ihren Ma&#223;nahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und einer verst&#228;rkten Nutzung Erneuerbarer Energien eine Vorbildfunktion gegen&#252;ber dem B&#252;rger ein. Zum anderen leisten sie in ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/biogast.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><em>Wie der deutsche St&#228;dte- und Gemeindebund feststellt, sind die Kommunen f&#252;r die Erreichung der Klimaschutzziele unverzichtbar. Bei der Reduzierung klimasch&#228;dlicher CO²-Emmissionen komme den St&#228;dten und Gemeinden eine Schl&#252;sselfunktion zu. Zum einen nehmen sie mit ihren Ma&#223;nahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und einer verst&#228;rkten Nutzung Erneuerbarer Energien eine Vorbildfunktion gegen&#252;ber dem B&#252;rger ein. Zum anderen leisten sie in ihrer Rolle als Versorger und Anbieter von Leistungen der Daseinsvorsorge einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Dass dies nicht nur Absichtsbekundungen sind, zeigen inzwischen viele Praxisbeispiele in den Kommunen.</em></p>
<p><strong>Marburg und seine Stadtwerke </strong></p>
<p>Mit der Errichtung einer Biogasanlage vervollst&#228;ndigen die mittelhessischen Stadtwerke ihr Angebot aus regenerativen Energien und machen einen weiteren gro&#223;en Schritt zur gr&#246;&#223;eren Unabh&#228;ngigkeit vom Markt. Wie die Stadtwerke der lokalen Presse berichtete, soll im Stadtwald auf dem ehemaligen Kasernengel&#228;nde Tannberg eine neue <a href="http://www.op-marburg.de/newsroom/lokal/dezentral/lokal/art655,750456">Biogasheizanlage</a> Gr&#252;nabf&#228;lle in Strom und W&#228;rme umwandeln.</p>
<p>Auf dem nahgelegenen Kompostierungsgel&#228;nde in Cyriaxweimar soll das Biogas aus den Gr&#252;nabf&#228;llen erzeugt werden. Bisher entweicht bei der Kompostierung der Energietr&#228;ger Methan ungenutzt in die Luft und belastet die Atmosph&#228;re als Treibhausgas. F&#252;r die Leitungen von der Kompostierungsanlage zum Heizwerk im Stadtwald investiert das Unternehmen eine halbe Million Euro. In die Biogasanlage der Marburger Entsorgungs-GmbH sollen 3,5 Millionen Euro investiert werden.<strong></p>
<p>Eigenerzeugung von &#214;kostrom</strong></p>
<p>In den letzten Jahren haben die <a href="http://www.stadtwerke-marburg.de/">Stadtwerke Marburg</a> den Ausbau regenerativer Energien massiv vorangetrieben. Sie betreiben Wasser- und Windkraft-Anlagen zur Eigenerzeugung von &#214;kostrom, aber auch effiziente Kraft-W&#228;rme-Kopplungsanlagen. Mit der Errichtung der dritten Windkraftanlage auf dem H&#246;henzug zwischen Wehrda und Go&#223;felden wurde 2006 der bisher einzige genehmigte Standort f&#252;r Windkraftanlagen in Marburg vollst&#228;ndig erschlossen. Rund 4 Mio. kWh werden durch Wind, 0,8 Mio. kWh durch Wasser und 1,0 Mio. kWh solar erzeugt.</p>
<p><strong>Zehn eigene Blockheizkraftwerke</strong></p>
<p>Im Mai dieses Jahres wurde in den Kellerr&#228;umen der Stadthalle das zehnte Blockheizkraftwerk installiert. Dieses erg&#228;nzt eine zentrale Heizanlage, die mittels zweier Gasbrennwertkessel die angrenzenden Liegenschaften der Martin-Luther-Schule sowie den Geb&#228;udekomplex rund um das Kreis-Job-Center versorgt. Die neue Anlage erzeugt nach dem Prinzip der Kraft-W&#228;rme-Kopplung sowohl Strom als auch W&#228;rme und kann bis zu 350 000 kWh pro Jahr an Strom auf energieeffiziente und klimaschonende Weise produzieren. Gut 220 - 250 Tonnen CO2 sollen damit pro Jahr eingespart werden. Rund 800 000 kWh an W&#228;rme kann die Anlage im Jahr produzieren; das sind rund 70 Prozent des gesamten W&#228;rmebedarfs von 1,1 Millionen kWh.</p>
<p>F&#252;r die verbleibenden drei&#223;ig Prozent sowie die Spitzlasten in den Wintermonaten stehen die vorhandener Gasbrennwertkessel zur Verf&#252;gung. F&#252;r die Stadtwerke ist es die zehnte Anlage, die nach dem Prinzip der Kraft-W&#228;rme-Koppelung installiert wurde. Dazu kommt noch eine gro&#223;e GuD-Turbine im Ortsteil Ortenberg. Das Unternehmen verfolgt seit Jahren die Philosophie der kleinen, dezentralen Bausteine, um sowohl die Eigenproduktion von Strom zu erh&#246;hen als auch die effizientere Form der W&#228;rmeversorgung weiter auszubauen. Bei der Stromerzeugung sind die Stadtwerke schon weiter: Bis Jahresende soll die Leistung nach eigenen Angaben bei zehn Prozent liegen. Damit ist die Stadt Marburg auf dem besten Weg nicht nur in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung aufgrund der <a href="http://blog.myen.eu/2008/09/stadt-marburg-hlt-solarsatzung-fest.html">Solarsatzung</a>, sondern auch in der Umsetzung von Ma&#223;nahmen in den Klimaschutz eine Vorreiterrolle zu &#252;benehmen.</p>
<p>In der Solarbundesliga liegt Marburg bei den hessischen St&#228;dten &#252;ber 40.000 Einwohner auf Platz 1 und bundesweit St&#228;dten &#252;ber 40.000 Einwohner auf Platz 10 mit aufsteigender Tendenz.</p>
<p><strong>Verbraucher wollen &#214;kostrom</strong></p>
<p>Das &#214;kostromangebot wird nicht nur von den Marburger B&#252;rgern, sondern mittlerweile von vielen Marburger Unternehmen und auch den umliegenden Kommunen, so u.a. <a title="Gemeinde Lahntal wird k&#252;nftig mit &#214;kostrom beliefert" href="http://www.lahntalk.de/2008/10/gemeinde-lahntal-wird-knftig-mit.html">Lahntal</a> gern angenommen. Zus&#228;tzlich zum Bezug von &#214;kostrom installieren gro&#223;e Unternehmen, wie beispielsweise die Universit&#228;t und Novartis eigene Anlagen mit denen die Versorgung mit Strom und W&#228;rme energieeffizient, kostensparend und klimaschonend gew&#228;hrleistet werden kann.</p>
<p>Quelle und Photo: <a title="Stadtwerke Marburg bauen regenerative Energien weiter aus" href="http://blog.myen.eu/2008/12/stadtwerke-marburg-bauen-regenerative.html">myen.eu, Michael Meinel, 2008</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommt bald das Verbot f&#252;r Gl&#252;hbirnen? Ein Kommentar.</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/12/09/kommt-bald-das-verbot-fuer-gluehbirnen-ein-kommentar/</link>
		<comments>http://www.readers-edition.de/2008/12/09/kommt-bald-das-verbot-fuer-gluehbirnen-ein-kommentar/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 08:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolf Kipp</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Der 08. 12. 2008 k&#246;nnte ein historisches Datum werden. Denn an genau diesem Tage hat die Europ&#228;ische Union zum Wohle ihrer B&#252;rger entschieden, dass zuk&#252;nftig nur noch so genannte Energiesparlampen die Wohnstuben der Europ&#228;er beleuchten sollen. 
 In einem mehrstufigen Prozess sollen demnach ab September 2009 zun&#228;chst einmal die 100 Watt Gl&#252;hbirnen verschwinden. Schon Anfang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/rzsgtfrads.jpg" /></dt>
<dd>Bald ein Auslaufmodell? Die Gl&#252;birne.<br />
Photo: espana-elke</dd>
</dl>
<p><strong>Der 08. 12. 2008 k&#246;nnte ein historisches Datum werden. Denn an genau diesem Tage hat die Europ&#228;ische Union zum Wohle ihrer B&#252;rger entschieden, dass zuk&#252;nftig nur noch so genannte Energiesparlampen die Wohnstuben der Europ&#228;er beleuchten sollen. </strong></p>
<p><strong> </strong>In einem mehrstufigen Prozess sollen demnach ab September 2009 zun&#228;chst einmal die 100 Watt Gl&#252;hbirnen verschwinden. Schon Anfang 2010 folgen dann s&#228;mtliche Modelle mit einem Verbrauch gr&#246;&#223;er 40 Watt. Das bedeutet dann faktisch den Tod f&#252;r die Gl&#252;hbirne, wie wir sie kennen. Ab 2012 soll dann auch der Handel mit Gl&#252;hbirnen von 40 Watt und darunter komplett verboten werden.</p>
<p><strong>Klimawandel als Rechtfertigung</strong></p>
<p>Als Begr&#252;ndung f&#252;r das Verbot gilt ein sich beschleunigender Klimawandel. Dass dieser mehr in der Politik und in den den Medien als in der Realit&#228;t stattfindet, tut dabei offensichtlich nichts zur Sache. Einzig der durchaus sinnvolle Grundgedanke der Energieeinsparung erscheint unter rationellen Aspekten gerechtfertigt.</p>
<p>Wenn man allerdings wei&#223;, dass durch das Konsequente Verbot von konventionellen Gl&#252;hlampen lediglich eine Gesamteinsparung von weniger als 1% bezogen auf den privaten Gesamtenergieverbrauch m&#246;glich ist, er&#246;ffnet sich die geringe Wirkungsf&#228;higkeit dieser Ma&#223;nahme. Erschwerend kommt hinzu, dass Energiesparlampen kaum die angegeben Lebensdauer erreichen und nur selten zu den versprochenen Einsparungen f&#252;hren, wie zum Beispiel die Zeitschrift &#214;kotest in einem aktuellen Heft befunden hat.</p>
<p><strong>Wirtschaftliche Betrachtungen spielen keine Rolle</strong></p>
<p>Die Europ&#228;ische Union hingegen scheint unbeeindruckt von solchen Resultaten einem bew&#228;hrten Rezept zu folgen. Wenn es um den Umweltschutz geht ist keine noch so kostspielige L&#246;sung zu dumm. So lange es nur f&#252;r die Gute Sache ist, ist uns offenbar eine jede Kostenbetrachtung egal. Dass man die so vergeudeten Milliarden auch f&#252;r durchaus sinnvolle Projekte h&#228;tte einsetzen k&#246;nnen, wird konsequent ignoriert.</p>
<p>Getrost kann man jedweden Beitrag der Energiesparlampen zur Verminderung von CO2-Emissionen mit gutem Recht als v&#246;llig wirkungslos bezeichnen. Und noch weniger wird die jetzt vorgeschlagene Europ&#228;ische Regelung zu den Energiesparlampen irgendeine Auswirkung auf das globale Klima haben.</p>
<p>Nichtsdestotrotz verfolgen unsere amtlichen Vertreter weiterhin den einmal eingeschlagenen Weg von v&#246;llig nutzlosen und obendrein extrem teuren Ma&#223;nahmen. Ein Schelm wer dahinter Lobbyinteressen von Seiten einschl&#228;giger Industrien vermutet. Osram oder Phillips jedenfalls profitieren enorm vom der Pr&#228;ferenz technologisch anspruchsvoller und dementsprechend teurer L&#246;sungen. Mit der klassischen Gl&#252;hbirne ist hingegen schon l&#228;ngst kein au&#223;ergew&#246;hnlicher Profit mehr zu machen.</p>
<p><strong>Vorteile f&#252;r Europa nur kurzfristig</strong></p>
<p>Aber auch, was zun&#228;chst wie eine F&#246;rderung Europ&#228;ischer Hight-Tech Produzenten aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als unsinnig. So mag  die Bevorzugung von technisch anspruchsvollen und dementsprechend hochmargigen Artikeln kurzfristig als Wettbewerbsvorteil f&#252;r europ&#228;ische Produkte aussehen. Aber machen wir uns nichts vor. Auf lange Sicht werden all die kostspieligen Leuchten die wir hier in Europa kaufen werden, made in China sein. So wie heute schon ein gro&#223;er Teil der Windr&#228;der aus Indien und der Photovoltaikzellen aus China kommt, werden auch die hochwertigen Leuchtmittel bald haupts&#228;chlich im au&#223;ereurop&#228;ischen Ausland produziert.</p>
<p>Anders als beim fragw&#252;rdigen Nutzen, den Energiesparlampen angeblich bieten, gibt es allerdings durchaus einige Aspekte, die aus Sicht des Autors eindeutig f&#252;r Gl&#252;hlampen sprechen.</p>
<p><strong>Gl&#252;hlampen besser f&#252;rs Gem&#252;t</strong></p>
<p>So verf&#252;gen herk&#246;mmliche Gl&#252;hlampen &#252;ber ein von Energiesparlampen unerreichtes, angenehmes Lichtspektrum. Gasentladungslampen, und das sind Energiesparlampen gr&#246;&#223;tenteils, emittieren immer nur einen kleinen Ausschnitt dieses Spektrums, was von den meisten Menschen als sehr kalt und ungem&#252;tlich empfunden wird. Auch Auswirkungen des Lichtspektrums auf die physische und psychische Gesundheit erscheinen nach aktueller Datenlage als eher wahrscheinlich.</p>
<p>Auch die Tatsache, dass Gl&#252;hlampen aufgrund ihrer nat&#252;rlichen Tr&#228;gheit nicht zum Flimmern neigen, wird von vielen Menschen als &#228;u&#223;erst angenehm empfunden. Hier k&#246;nnen auch hochpreisige „flimmerfreie“ Energiesparlampen nicht ann&#228;hernd mithalten.</p>
<p><strong>Neuer Schwarzhandel</strong></p>
<p>Freunden von klassischen Gl&#252;hbirnen kann man daher nur empfehlen, sich bis September 2009 entsprechend zu bevorraten. Sollte der aktuelle Vorschlag tats&#228;chlich umgesetzt werden, bleibt vielen danach wohl nur noch die Illegalit&#228;t. Dann gibt es f&#252;r den geneigten B&#252;rger wohl nur noch der Gang zum einschl&#228;gigen Schwarzh&#228;ndler (dann „light-bulb-dealer“, LBD). Gl&#252;hbirnen aus der Ukraine werden bald begehrter sein als Prostituierte oder Zigaretten.</p>
<p>Der Autor jedenfalls vermag nicht nachzuvollziehen, wie vermeintliche Umweltsch&#252;tzer den Neubau von energieeffizienten Kraftwerken verhindern k&#246;nnen und gleichzeitig einen Bruchteil der Energie sehr viel teurer einsparen wollen. Sie tun dies f&#252;r nicht messbare Effekte und sind auch noch bereit hierf&#252;r einen Teil unserer Freiheit und ein gutes St&#252;ck Lebensqualit&#228;t zu opfern.</p>
<p>Photo: espana-elke via <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=99101&#038;mode=search">pixelio.de</a>
</p>
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		<title>Das Gesp&#252;r der Kanzlerin</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 10:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Wie auch im &#8220;Klima-Spezialblog&#8221; PPQ ablesbar, hat die Berichterstattung &#252;ber den Klimawandel und die Klimaerw&#228;rmung in den zur&#252;ckliegenden Jahrzehnten immer breiteren Raum eingenommen. Nach einem Peak im vergangenen Jhr aber l&#228;sst die Aufmerksamkeit inzwischen wieder nach - wohl auch der Grund daf&#252;r, dass Angela Merkel, die letztes Jahr noch die Klimakanzlerin war und direkt vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie auch im &#8220;Klima-Spezialblog&#8221; PPQ ablesbar, hat die Berichterstattung &#252;ber den Klimawandel und die Klimaerw&#228;rmung in den zur&#252;ckliegenden Jahrzehnten immer breiteren Raum eingenommen. Nach einem Peak im vergangenen Jhr aber l&#228;sst die Aufmerksamkeit inzwischen wieder nach - wohl auch der Grund daf&#252;r, dass Angela Merkel, die letztes Jahr noch die Klimakanzlerin war und direkt vor Ort in der Arktis Eisb&#228;ren zu retten vorgab, inzwischen als Finanzkanzlerin auftritt.</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/2/120040">Heise.de</a> berichtet von einer Auswertung von 41 wichtigen englischsprachigen Zeitungen auf der ganzen Welt, in denen Max Boykoff von der Oxford University die Vorkommensh&#228;ufigkeit der Begriffe Klimawandel und Klimaerw&#228;rmung zwischen 1980 und 2006 <a href="http://www.nature.com/climate/2008/0803/full/climate.2008.14.html">dokumentiert</a> hat.</p>
<p><strong>Einen deutlichen Peak gab es danach um 1993, als weltweit akzeptiert wurde, dass es eine von Menschen verursachte Klimaerw&#228;rmung gibt. </strong></p>
<p>&#8220;In Rio de Janeiro fand 1992 die Konferenz der Vereinten Nationen &#252;ber Umwelt und Entwicklung statt, auf der die Klimarahmenkonvention beschlossen wurde, aus der schlie&#223;lich das Kyoto-Abkommen hervorging. Danach fiel die mediale Aufmerksamkeit wieder&#8221;, so hei&#223;t es im Beitrag.</p>
<p>Einen neuen deutlichen Peak habe Boykoff dann ab 2004 feststellen k&#246;nnen, &#8220;also nach Beginn des Irak-Kriegs und angesichts wachsender &#214;lpreise, der Katrina-Katastrophe 2005, der Trockenheit in Australien 2006, Al Gores Dokumentarsfilm und neben zahlreichen weiteren Berichten die Klimakonferenz 2007 in Bali&#8221;.</p>
<p><strong>Mit der beginnenden Finanz- und Wirtschaftskrise verliert die Klimaerw&#228;rmung dann aber schnell an Relevanz. </strong></p>
<p>Nach der Aufmerksamkeits-Explosion im Jahr 2006 erreicht das Thema Klima eine Spitze im Jahr 2007, der Schwerpunkt liegt dabei in den europ&#228;ischen Medien. Seitdem geht das Interesse kontinuierlich zur&#252;ck – &#8220;abgesehen von einem kurzen Peak in Ozeanien Ende 2007 und Anfang 2008&#8243;. Sollte der Trend anhalten, dann w&#252;rde dies bedeuten, dass der Druck auf die Politik durch die &#214;ffentlichkeit nachl&#228;sst, starke Klimaziele zu beschlie&#223;en. &#8220;Das l&#228;sst sich schon jetzt beobachten&#8221;, schreibt heise.de. Und meint damit nicht die Tatsache, dass weder Angela Merkel noch Walter Steinmeier noch danach dr&#228;ngen, als Klimaretter in die Geschichte einzugehen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2008/12/das-gespr-der-kanzlerin.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<title>Alarm beim Klimaschutz: Merkel muss das Ruder herumreissen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 20:01:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Margareth Gorges</dc:creator>
		
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Die Zeit, die Klimakatastrophe abzuwenden, wird knapp. Dennoch will Kanzlerin Merkel mit ihren Kollegen in Br&#252;ssel ein Klimaschutz-Paket verabschieden, das v&#246;llig wirkungslos bliebe. Der Klimaschutz weltweit w&#228;re vom Scheitern bedroht. Fordern Sie die Kanzlerin auf, unser Klima zu retten!
Liebe Leserinnen und Leser,
vor gut einem Jahr schritt Kanzlerin Merkel beim europ&#228;ischen Klimaschutz mutig voran und sorgte f&#252;r [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/12/merkel.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Die Zeit, die Klimakatastrophe abzuwenden, wird knapp. Dennoch will Kanzlerin Merkel mit ihren Kollegen in Br&#252;ssel ein Klimaschutz-Paket verabschieden, das v&#246;llig wirkungslos bliebe. Der Klimaschutz weltweit w&#228;re vom Scheitern bedroht. <a title="http://www.campact.de/klima/ml1/mailer" href="http://www.campact.de/klima/ml1/mailer">Fordern Sie die Kanzlerin auf, unser Klima zu retten!</a></p>
<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>vor gut einem Jahr schritt Kanzlerin Merkel beim europ&#228;ischen Klimaschutz mutig voran und sorgte f&#252;r ambitionierte Klimaschutz-Ziele. Jetzt wird in Br&#252;ssel &#252;ber konkrete Ma&#223;nahmen und Schritte entschieden, um diese zu erreichen. Wieder kommt Angela Merkel in den Verhandlungen die Schl&#252;sselrolle zu. Doch diesmal bremst sie: Sie m&#246;chte n&#228;chste Woche mit ihren EU-Amtskollegen ein Klimaschutz-Paket verabschieden, das den Namen nicht verdient hat.</p>
<p>Bereits gestern einigten sich Umweltminister, EU-Kommission und EU-Parlament auf v&#246;llig aufgeweichte CO2-Grenzwerte f&#252;r Neuwagen. Die deutsche Bundesregierung war erfolgreich f&#252;r die Auto-Industrie in die Bresche gesprungen - die nun weiterhin keinen Grund hat, auf klimafreundliche Wagen umzusteigen. Jetzt wird um den Emissionshandel gerungen. Mit ihm k&#246;nnte am meisten CO2 eingespart werden. Doch Angela Merkel vertritt auch diesmal Konzern-Interessen. Sie will den Handel so sehr verw&#228;ssern, dass er wirkungslos bliebe!</p>
<p><a title="http://www.campact.de/klima/ml1/mailer" href="http://www.campact.de/klima/ml1/mailer">Reden Sie Kanzlerin Merkel mit Ihrer Protest-Mail ins Gewissen!</a></p>
<p>Rei&#223;t Angela Merkel das Ruder nicht noch einmal herum, hat dies fatale Folgen. Geht Europa beim Klimaschutz jetzt nicht mutig voran, drohen auch die internationalen Klimaschutz-Verhandlungen im polnischen Poznan zu scheitern. Gerade jetzt, da die USA mit ihrem zuk&#252;nftigen Pr&#228;sidenten Obama hier wieder mit im Boot sind, m&#252;ssen wir dieses Aus f&#252;r den Klimaschutz verhindern!</p>
<p>Die Bundeskanzlerin scheint der Argumentation von Energie- und Chemiekonzernen auf den Leim gegangen zu sein: Statt die Unternehmen f&#252;r die Verschmutzung der Atmosph&#228;re endlich zahlen zu lassen, m&#246;chte Angela Merkel &#252;ber 90 Prozent der Industrie davon freistellen. Das Ziel, den CO2-Aussto&#223; bis 2020 um 30 Prozent zu reduzieren, will sie bis zu 70 Prozent mit Emissions-Minderungsprojekten in Entwicklungsl&#228;ndern erreichen, die gro&#223;enteils ohnehin realisiert w&#252;rden. Eine klare Absage an den Klimaschutz.</p>
<p>Dass der Umstieg auf klimafreundliche Technologien die Chance birgt, Europa aus der Krise zu f&#252;hren und Millionen Arbeitspl&#228;tze zu schaffen, ignoriert Angela Merkel. Dies lassen wir nicht zu. Die Kanzlerin hat in Europa gro&#223;es politisches Gewicht, sie kann dem Klimaschutz zum Durchbruch verhelfen!</p>
<p><a title="http://www.campact.de/klima/ml1/mailer" href="http://www.campact.de/klima/ml1/mailer">Senden Sie Kanzlerin Merkel eine Protest-Mail!</a>
</p>
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		<title>Der Papst wird gr&#252;n</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2008/11/27/der-papst-wird-gruen/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 10:14:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Alt</dc:creator>
		
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Gleich nach seiner Wahl hat der deutsche Papst gesagt: &#8220;Solarenergie ist f&#252;r die Bewahrung der Sch&#246;pfung ganz wichtig.&#8221; Jetzt hat Papst Benedikt XVI. seinen Worten Taten folgen lassen. In dieser Woche wurde auf dem Dach der Audienzhalle im Vatikan eine riesige Solaranlage eingeweiht.
Sie liefert Energie von oben, sozusagen Energie vom &#8220;Chef&#8221; selbst und zwar 300.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2008/11/vatikan.jpg" /></dt>
<dd>Energie gibt es nun vom &#8220;Chef&#8221; pers&#246;nlich.</dd>
</dl>
<p>Gleich nach seiner Wahl hat der deutsche Papst gesagt: &#8220;Solarenergie ist f&#252;r die Bewahrung der Sch&#246;pfung ganz wichtig.&#8221; Jetzt hat Papst Benedikt XVI. seinen Worten Taten folgen lassen. In dieser Woche wurde auf dem Dach der Audienzhalle im Vatikan eine riesige Solaranlage eingeweiht.</p>
<p>Sie liefert Energie von oben, sozusagen Energie vom &#8220;Chef&#8221; selbst und zwar 300.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Kostenlos und umweltfreundlich. Das &#214;koengagement des Papstes erspart der Umwelt j&#228;hrlich 315 Tonnen CO2. Radio Vatikan hat angek&#252;ndigt, dass bald weitere Solaranlagen installiert w&#252;rden. Der Papst will ein demonstratives Signal setzen. Schon in seinem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3451060337?ie=UTF8&#038;tag=drfranzaltferns&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">&#8220;Jesus&#8221;-Buch</a> hat er den &#246;kologischen Jesus beschrieben.</p>
<p>Auch andere Institutionen setzen in diesen Tagen &#246;kologische Signale. Die Umweltbeh&#246;rde der UNO fordert einen globalen &#246;kologischen &#8220;New Deal&#8221; f&#252;r die gesamte Weltwirtschaft. Die Finanzkrise und die Milliarden-Spritzen, so die UNO-Beh&#246;rde, bieten eine riesige Chance f&#252;r den &#246;kologischen Umbau der Industriegesellschaften. Auch die Weltbank sagt, dass die Weltwirtschaft nur durch eine &#246;kologische Wende gerettet werden k&#246;nne. In den USA hat Barack Obama ein 150-Milliarden-Dollar-Projekt f&#252;r Erneuerbare Energien und Energie-Effizienz angek&#252;ndigt.</p>
<p><strong>Und was macht Deutschland? </strong></p>
<p>Die angek&#252;ndigte Subventionierung der Autoindustrie hilft der Umwelt sicher nicht. Dem Klima w&#228;re aber geholfen, wenn endlich die H&#228;user besser ged&#228;mmt w&#252;rden, der &#246;ffentliche Verkehr besser ausgebaut und das Erneuerbare W&#228;rme-Gesetz auch auf Altbauten ausgedehnt w&#252;rde. All das hat der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung empfohlen, aber bis jetzt will die Bundesregierung nichts davon umsetzen.</p>
<p>Der beste Klimaschutz und die effizienteste Innovationsspritze ist der rasche, hundertprozentige Umstieg auf Erneuerbare Energien. Doch im Herbst 2008 werden in Deutschland gerademal 15 Prozent des Stroms &#246;kologisch gewonnen. Millionen B&#252;rger sind in ihrem Umwelt-Bewusstsein viel weiter als ihre Regierung. Die Deutschen kaufen zumindest kaum noch gro&#223;e Autos.</p>
<p><strong>Die Chance f&#252;r eine gr&#252;ne Wirtschaft und den Durchbruch zu &#246;kologischen Technologien ist heute gr&#246;&#223;er als je zuvor. </strong></p>
<p>Das haben in diesen Tagen auch die Konzern-Bosse von Siemens und EnBW festgestellt. Wenn die Bundesregierung auf Dr&#228;ngen Br&#252;ssels schon Milliarden in die Hand nehmen muss, um der Wirtschaft zu helfen, dann sollten die Investitionen auch zukunftsf&#228;hig sein.</p>
<p>Der Papst hat jetzt vorgemacht, worauf es ankommt. N&#228;chste Woche bekommt der Vertreter des Vatikans in Berlin den Europ&#228;ischen Solarpreis verliehen. Sonnigen Gl&#252;ckwunsch.</p>
<p>Quelle: <a href="http://sonnenseite.com/index.php?pageID=5&#038;article:oid=a11487&#038;template=article_detail.html">Franz Alt 2008</a></p>
<p>Photo Quelle/Copyright: kotofoto, cc creative commons, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Bestimmte Rechte vorbehalten</a>, via <a href="http://sonnenseite.com/index.php?pageID=5&#038;article:oid=a11487&#038;template=article_detail.html">flickr<br />
</a>
</p>
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